In dreihundert Jahren werde ich frei sein
Mit „Andersens Erzählungen“ in der Inszenierung von Philipp Stölzl hat München ein bezauberndes Wintermärchen geschenkt bekommen. Das ist ein Abend, der alle Sinne berührt.
Mit „Andersens Erzählungen“ in der Inszenierung von Philipp Stölzl hat München ein bezauberndes Wintermärchen geschenkt bekommen. Das ist ein Abend, der alle Sinne berührt.
In vielen Ländern gibt es sie bereits: eine Zuckersteuer auf süße Getränke. Nun zeigt eine Studie, wie viel Nutzen eine solche Abgabe auch in Deutschland hätte.
Am Morgen hat die bayerische Polizei die Wohnungen von 17 Beschuldigten durchsucht. Sie sollen im Internet antisemtische Äußerungen getätigt haben.
Die Münchner Pinakothek der Moderne widmet Kiki Smith schon wieder eine Ausstellung: Da ist wohl Liebe im Spiel.
Die Serie „Gute Freunde“ erzählt vom Aufstieg des FC Bayern als Geschichte von fünf sehr unterschiedlichen Kumpels. Aus der etwas biederen Inszenierung ragt Max Hubacher als Uli Hoeneß heraus.
Für einen „Zukunftskongress“ versammeln sich am Wochenende Hunderte Reichsbürger in einer schwäbischen Kleinstadt. Ein Verbot war nicht möglich, die Stadt plant eine Gegendemonstration.
Piktogramme sind allgegenwärtig und halten sich doch im Hintergrund. Kolumnist Severin Groebner widmet sich den Vorzügen der kleinen Bildchen.
Nie gab es so viel Tanz zu sehen wie heute, in Clips. Was macht das mit uns? Der Choreograph Moritz Ostruschnjak arbeitet mit Material aus dem Netz, derzeit in Mainz.
Zwischen München und Ingolstadt haben sich am Nachmittag ein ICE und ein Regionalzug an einer Weiche „gestreift“. Bislang ist von sieben leichtverletzten Menschen die Rede.
Die Vorverkäufe für Taylor Swift, Paul McCartney und andere Stars sowie die Mautzahlung des Bundes sorgen für Plus.
Stromversorgung +++ Strombank +++ Sudhoff +++ Höcke +++ Handschlag
Die AfD vergleicht die Änderung der Geschäftsordnung im bayerischen Landtag mit dem Ermächtigungsgesetz der Nazis. Es folgt ein heftiger Streit zwischen den Fraktionen.
Lange galt das Damenbildnis von Franz von Stuck als verschollen, das nun bei Karl & Faber in München versteigert wird. Eine Vorschau auf die Auktion.
Was hat der Tod eines amerikanischen Weltkriegsveteranen mit dessen Vergangenheit zu tun? Elisabeth Bronfen begibt sich in ihrem Debütroman auf Spurensuche.
Der Rüstungsanbieter Hensoldt plant eine Übernahme. Dafür will sich das Unternehmen frisches Geld am Kapitalmarkt besorgen. Aktionäre reagierten verstimmt.
Bargeldzahlungen für Asylbewerber sollen in Bayern bald weitestgehend der Vergangenheit angehören. Damit will der Freistaat Vorreiter sein. Viele Details sind aber noch offen. Und Kritik gibt es prompt.
Übernahme in der Rüstungsbranche: Der Zulieferer Hensoldt möchte den Münchener Dienstleister ESG kaufen. Woher das Geld dafür kommen soll.
Im Palästinensertuch skandiert die Aktivistin den Satz: „No climate justice on occupied land.“ In deutschen und europäischen Städten kommt es am Wochenende zu weiteren pro-palästinensischen Demonstrationen – und Kundgebungen gegen Antisemitismus.
Die neue Tochtergesellschaft der Lufthansa erntet Kritik wegen ihrer Kurzstreckenpläne. Ob dies als schlauer Schachzug in Sachen Wettbewerbsfähigkeit oder ein Rückschritt für das Klima ist, sei Ansichtssache.
Deutschland-Premiere für das neue Store-Design der französischen Luxusmarke Celine: Das Geschäft in Münchens nobler Maximiliansstraße wurde nach den architektonischen Vorstellungen von Kreativdirektor Hedi Slimane umgebaut und wieder eröffnet.
München hat sich wacker geschlagen. Aber eine IAA ist eine IAA, sie gehörte und gehört wieder an den internationalsten Ort in Deutschland, nach Frankfurt.
Monika Gruber ist eine der erfolgreichsten Kabarettistinnen des Landes – und gilt manchen heute als Persona non grata. Ein Gespräch über unsere Zeit, ihre Demonstration in Erding und Gender Studies.
Die Reichswehr hat gegen die Aufständischen gesiegt. Generalstaatskommissar von Kahr distanziert sich von dem Putsch. Aus der Frankfurter Zeitung vom 10. November 1923.
Eine nicht enden wollende Liste: Das Münchner Literaturhaus beschäftigt sich mit dem Thema „Verbotene Bücher“. Das passt leider gut in unsere Zeit.
Aus Sicherheitsgründen: Auf eine Bitte der Israelitischen Kultusgemeinde München hin soll die Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ in neutralen Umschlägen an ihre Mitglieder geschickt werden.
Der „Führer“ höchstselbst gab die Anweisung zu den Ausschreitungen, denen vor 85 Jahren Tausende Juden zum Opfer fielen. Von spontanem „Volkszorn“ kann keine Rede sein.
Paula Schlier arbeitete 1923 als Schreibkraft beim „Völkischen Beobachter“. Sie notierte heimlich, was dort während des Hitlerputsches geschah. Sie war die erste undercover-investigative Journalistin. Die ARD stellt sie uns vor.
Aus der gelehrten Gemeinschaft der Rechtsgeschichte in die Freiheit des Liederdichters und zurück: Michael Kunze hätte Professor werden können, schrieb lieber für Udo Jürgens und blieb trotzdem von Wittgenstein inspiriert. Jetzt wird er achtzig.
Die Skeptiker, die eine zu großen chinesischen Einfluss wittern, müssen aufgeben. Franka Emika geht an Agile Robots.
Von Montag an reist der norwegische Kronprinz durch Deutschland, um die Bande zwischen beiden Ländern zu stärken. Seine Frau Mette-Marit stößt erst später dazu.
Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigen: In einem bayerischen Landkreis haben die Menschen die größte Kaufkraft. Weit unten liegen zwei Städte aus NRW. Großstädte wie Frankfurt und Hamburg stürzen ab.
Wer vom 9. November 1938 spricht, darf den 9. November 1923 nicht vergessen. Schon da waren Juden ihres Lebens nicht mehr sicher. Hundert Jahre später haben Juden in Deutschland wieder Angst. Ein Gastbeitrag.
Hitler führt eine leidenschaftliche und machtgierige Angestellten- und Arbeiterbewegung. Kahrs Idee einer Verbindung mit Hitler musste daher scheitern. Aus der Frankfurter Zeitung vom 4. November 1923.
Ein Vierzehnjähriger soll in einer Regensburger Kinderpsychiatrie einen sieben Jahre alten Jungen getötet und einen Lehrer schwer verletzt haben. Schon Monate zuvor hatte er offenbar einen Anschlag auf eine Schule geplant.
Einflussreicher Publizist und Freund der konstitutionellen britischen Monarchie: Die Memoiren des Ökonomen Moritz Julius Bonn liegen in einer neuen Ausgabe vor.
Franka Emika galt als heißestes Start-up der Szene, ist aber insolvent. Bieter stehen Schlange – und warnen vor einem weiteren Technologietransfer nach China. Offenbar zu spät.