Bachblüten
Ein Mann spielt Geige in der U-Bahn-Station. Seit 35 Jahren, denn er kann nicht anders. Die Welt um ihn herum aber hat sich verändert.
Ein Mann spielt Geige in der U-Bahn-Station. Seit 35 Jahren, denn er kann nicht anders. Die Welt um ihn herum aber hat sich verändert.
Von diesem Dienstag an verhandelt das Bundesverwaltungsgericht über den Frankfurter Flughafenausbau und die exorbitant gestiegene Fluglärmbelastung. Das für April erwartete Urteil wird Auswirkungen in ganz Deutschland haben.
Nach der Widervereinigung ist in Deutschland und Europa beides zu beobachten: Renationalisierung und Denationalisierung. Eine Ethnologin auf den Spuren der deutschen Identität.
Über Jahre führte der Fluggerätetechniker Gunnar D. ein Doppelleben. Als eine seiner beiden Freundinnen ein Kind gebar, drohte alles aufzufliegen. Nun ist er angeklagt, die Frau und das Mädchen ermordet zu haben - an einem Strand in Portugal.
Ein böser Zauberer im Reich des Begehrens: Die Villa Stuck in München zeigt das verstörende Werk des früh verstorbenen Fotografen Mark Morrisroe.
Wohnungen in Universitätsstädten sind knapp. Deshalb halten Investoren Studentenwohnungen für eine gute Geschäftsidee. Die neuen Appartements sind zwar schön, aber ziemlich teuer.
Die Bayerische Staatsoper entdeckt Neuland: in Hongkong. Mit Mozart. Das Publikum staunt und jubelt, die Musiker verleben frohe Tage.
Das Digitalradio ist mit einer neuen Plus-Version gestartet. Wieder einmal soll das alte UKW-System abgelöst werden. Aber es gibt Zweifel.
Die Frage, ob er beim FSV Frankfurt in dieser Trainingswoche unter besonderer Beobachtung gestanden habe, kann Yannick Stark nicht beantworten.
Auf einer EU-Innenministersitzung in Brüssel verlangt auch Deutschland eine bessere Kontrolle der griechisch-türkischen Grenze, über die viele illegale Einwanderer nach Europa kommen.
Vom Zitatrecht nicht gedeckt: Die Veröffentlichung von Auszügen aus Hitlers „Mein Kampf“ in Peter McGees „Zeitungszeugen“ bleibt verboten. Das entschied das Landgericht München am Donnerstag.
Europas größter Luft- und Raumfahrtkonzern EADS macht glänzende Geschäfte. Zum Stabwechsel übergibt der scheidende EADS-Chef Gallois dem deutschen Nachfolger Enders ein bestelltes Haus. Die Perspektiven sehen trotz Krise und weiterhin positiv aus.
Merton Simpson hat drei Leidenschaften: die afrikanische Kunst, die Malerei, die Jazzmusik. Und alle drei lebt er.
Das Phänomenale am Phänomen ist, dass man es kaum erklären kann: Mit dieser Maxime begibt sich Gerd Holzheimer auf die Lebensspur des Satirikers Gerhard Polt.
Eine Drückerkolonne drängt Passanten mit Lügen Zeitschriftenabonnements auf.
Wer im Glashaus sitzt, darf ruhig mit Frauen werfen: Martin Kusej inszeniert „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von Rainer Werner Fassbinder im Münchner Marstall.
Auf Transit an der Seine: Immer mehr Modemacher aus Deutschland zeigen ihre Kollektionen beim Prêt-à-porter. Und die neue deutsche Liebe scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen.
Aus dem Nachlass von Cäsar Pinnau kommen träumerische Veduten mit italienischen Landschaften auf den Markt. Vermitteln darf sie Daxer & Marschall aus München.
Die Gemälde von Georgia O’Keeffe sind in Europa ganz selten zu sehen. Jetzt hat die Münchner Hypo-Kunsthalle es geschafft, ihre bedeutendsten Werke zu versammeln. Eine einmalige Gelegenheit.
Die Karlsruher Verfassungsrichter haben sich mit den Ochsenknecht-Söhnen befasst: Die hatten geklagt, nachdem über ihre Randalnacht berichtet worden war.
Die bayerische Polizei stellt in einer Großrazzia Schusswaffen und Munition sicher. Der bayerische Innenminister Herrmann (CSU) fordert nach dem Fahndungserfolg „eine konsequente Entwaffnung der rechten Szene“.
Nach einer großen Razzia in Ostbayern und im Raum Trier wird gegen mehrere Verdächtige aus der Neonazi-Szene ermittelt. Laut bayerischem Innenministerium sind bei vier Personen „neben NS-Propagandamaterial auch eine Reihe illegaler Waffen bis hin zu Kriegswaffen sichergestellt“ worden.
Wer andere berät, glaubt fest an die eigene Überlegenheit. Wer alles besser weiß, wird nichts verstehen. Wie McKinsey, die größte Beraterfirma der Welt, an ihre Grenzen kommt.
Zeugnisse von Lebensgefühl und Religion auf Papier: München präsentiert eine exzellente Ausstellung römischer Barockzeichnungen. In der Pinakothek der Moderne.
Matthew Barney, Patti Smith, Katharina Sieverding und viele mehr: Bei der Benefizauktion für Schlingensiefs Operndorf in Burkina Faso beweisen große Künstler Engagement und stiften ihre Werke.
Da glänzt der Platz im Licht der Schatten: Der Münchener Fotograf Christopher Thomas zeigt Venedig als uralte Fata Morgana, Albert Ostermaier hat dazu gedichtet.
Küsschen links, Küsschen rechts - das mediterrane Begrüßungsritual breitet sich aus. Vorreiter ist die junge Generation. Das Erstaunliche: Viele küssen, obwohl sie es gar nicht wollen.
Der neue „Tatort“ aus München ist bereits die 61. Folge mit den Kommissaren Leitmayr und Batic. Dieses Mal steht ihre Freundschaft massiv auf der Probe. Auf Leitmayr lastet ein schwerer Verdacht.
Als Rechtsverteidiger hatte Markus Steinhöfer in dieser Woche seinen Anteil am 1:0-Erfolg des FC Basel gegen Bayern München in der Champions League.
Im Herbst haben die deutschen Bischöfe ihr Medienunternehmen Weltbild zum Verkauf gestellt. Jetzt geht es um die soziale Verantwortung. Vielleicht finden sie deshalb einen dritten Weg.
Pro Sieben Sat.1 schickt den für die deutschen Sender zuständigen Vorstand in die Wüste. Man trennt sich angeblich im Einvernehmen. Was der Schritt zu bedeuten hat, darüber darf man rätseln.
Die Nominierung von Joachim Gauck als Präsidentschaftskandidat ist in den deutschsprachigen Medien fast einhellig begrüßt worden. FAZ.NET präsentiert eine kleine Presseschau.
Er schrieb Theatergeschichte und gehörte zu den wichtigsten Regisseuren im deutschsprachigen Raum: Thomas Langhoff. Nun ist er im Alter von 73 Jahren gestorben.
Vor bald hundertfünfzig Jahren wurde er geboren, Freud hat in ihm einen Bruder im Geiste gesehen: Marcel Reich-Ranicki über die Aktualität Arthur Schnitzlers.
Wie geht es dem Mann, der den Maastricht-Vertrag vor 20 Jahren für Deutschland unterschrieben hat? Theo Waigel würde es heute wieder tun.
Zuerst war es nur ein Lebensmittelskandal in Bayern. Jetzt ist Müller-Brot im ganzen Land bekannt - und ringt um die Existenz.