Männer, die auf Frauen starren
Die Ausstellung „Frauen“ in München hat schöne Bilder und eine steile These: Die Maler waren keine Machos.
Die Ausstellung „Frauen“ in München hat schöne Bilder und eine steile These: Die Maler waren keine Machos.
Vom Allgäu über Berlin nach München: Günter Herburger lebte hier oder dort und versuchte den Realismus zu bekunden. In München sesshaft geworden, wird der geduldige Sammler achtzig.
Gemeinsam wollen sieben Städte mit Gedenktafeln und Straßenumbenennungen an die Opfer der rechtsextremistischen NSU-Terroristen erinnern.
Wurde in München der Grundstein für Marcel Duchamps Werk gelegt? Die Stadt besinnt sich auf ihren berühmten Gast im Jahr 1912 mit einer Schau im Lenbachhaus und einer Künstlerrecherche.
Es ging um Abrüstung, NPD-Verbot, die DDR und den Prager Frühling: Es ist kaum zu glauben, aber aktenkundig - 1968 war viel mehr als nur ’68.
Dank ihrer Treffsicherheit stürmt die Eintracht an die Spitze. Diese Angriffsvielfalt macht den Klub unberechenbar.
Für die Wiederaufnahme von „Volpone“ ist Herbert Fritsch noch einmal ans Staatstheater Wiesbaden gekommen.
Zusammengetragen in vierzig Jahren, versteigert in vierzig Minuten: Zwanzig Blätter von Adolph von Menzel begeistern bei Neumeister in München.
Die Deutsche Telekom will Sky die Fußball-Senderechte abjagen. Aber darf ein Staatskonzern überhaupt Rundfunkanbieter sein?
Im Februar machte Müller-Brot wegen eines Hygiene-Skandals Schlagzeilen. Nun kommt die insolvente Großbäckerei zu ihrem früheren Eigentümer Klaus Ostendorf zurück - der maßgeblich die Misere zu verantworten hat.
Zum Jubiläum scharen sich Kenner und Liebhaber um das Lagerfeuer ihrer Jugendträume: Hundert Jahre nach seinem Tod wird Karl May jedoch mehr interpretiert als gelesen.
Die Verhandlungen über eine Auffanggesellschaft für mehr als 10.000 Schlecker-Mitarbeiter sind gescheitert. Sie erhalten nun eine Kündigung, statt in einer Transfergesellschaft zu landen. Den Ausschlag gab letztlich die FDP in Bayern.
Zwei Geschichten kann man über die bedeutende Malerin Anita Albus erzählen: Eine handelt von angewandter Naturwissenschaft, die andere von angewandten Vorurteilen.
Der neue Euro-Schutzwall soll nach Worten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rund 800 Milliarden Euro groß werden. Auf Unternehmensebene bietet Allianz für einen französischen Versicherer. Lufthansa sammelt mit Umtauschanleihe 234 Millionen Euro ein. Blackberry-Macher RIM präsentiert enttäuschende Zahlen. Inspektion zeigt viele Probleme bei Apple-Fertiger. Milliardenabschreibungen drücken Telecom Italia tief in die Verlustzone. Und die Chemiefirma H&R will eine etwas geringere Dividende zahlen.
Ein Jahr lang war das vom Berliner Auswärtigen Amt finanzierte deutsche Kulturprojekt „Kunst der Aufklärung“ im Chinesischen Nationalmuseum zu sehen. Am Ende bleiben Zweifel.
Sonderausstellungen im Deutschen Museum beleuchten, wie die elektrische Energie den Alltag verändert hat. Eine Zeitreise zwischen Stromräuber und Energiesparlampe.
Nach Jahren der Stagnation werden Wohnungen an wirtschaftsstarken Orten teurer. Schon begibt sich Deutschland auf die Suche nach einer Immobilienblase.
Eigentlich wollte Nokia Siemens Networks seine Deutschland-Zentrale in München auflösen. Doch der angeschlagene Netzwerkbetreiber ändert nun seine Strategie. Der Hauptsitz bleibt erhalten, 1600 Mitarbeiter aber müssen gehen.
EZB-Chef Draghi wirbt um die Gunst der Deutschen. Dabei riskiert seine Geldpolitik, was diese am meisten fürchten: Inflation.
Am Aktionstag gegen Fluglärm haben sich in Frankfurt etwa 3.000 Menschen beteiligt.
Carsten Maschmeyer hat Probleme mit seiner Vroni. Fürstin Charlene schaut nicht gerade freundlich drein. Host Seehofer geht ins Frauenkloster. Und Joachim Gauck drückt ganz still die Hand von Bettina Wulff.
Bis zu 25 Prozent weniger Treibstoff soll ein mit Hybridantrieb ausgerüsteter Triebwagen der Bahn gegenüber konventionell angetriebenen Fahrzeugen verbrauchen.
Bundesweit wollen die Fluglärm-Gegner am Samstag an Flughäfen demonstrieren.
Metaphysischer Witz und Aberwitz: Im Alter von 84 Jahren legt Ernst Augustin seinen vielleicht letzten Roman vor. „Robinsons blaues Haus“ ist ein Handbuch des Wohnens und des Lebens. Ein Besuch in München.
Man hat halt so eine Freude am Spiel: Eigentlich gehört es sich nicht, vor dem Geburtstag zu gratulieren, aber das Münchner Literaturhaus konnte im Fall von Gerhard Polt nicht an sich halten.
Rechtswissenschaftler haben einen Gesetzesvorschlag für Streiks in Branchen der Daseinsvorsorge ausgearbeitet. Sie wollen Vorwarnfristen und verbindliche Mindestquoten festschreiben.
Geschnitzte Tränen und geschnitzte Locken mit leibhaftiger Anmutung: Art & Auktionen Scheublein in München bietet eine Sammlung entzückender gotischer Skulpturen.
Das ZDF rekonstruiert „München 72 - Das Attentat“ - mit sehr viel Zeitgefühl und etwas wenig Gespür für die ganze Tragik der Geschichte. Wem hilft diese deutsche Perspektive?
Die Verbrechen in der Tosa-Klause als Thema im Schauspiel? „Du hast gewackelt. Requiem für ein liebes Kind“ von Franz Xaver Kroetz ist ein Wagnis. In München traut man sich seine Inszenierung zu.
Die Wahl des Bundespräsidenten ist auf vielen Fernsehkanälen zu sehen. Es zeigt sich: Auch eine Wahl, deren Ergebnis scheinbar feststeht, birgt Spannungspotential.
In der EU sind derzeit viele Spitzenposten offen. Doch die Schar der Kandidaten ist überschaubar. Auch gegen Finanzminister Schäuble als Nachfolger Junckers an der Spitze der Eurogruppe spricht einiges.
Leben und Tod liegen auch in der Physik gelegentlich dicht beieinander. Während der NS-Diktatur forschte man in München an der Urananreicherung zu militärischen Zwecken, heute untersucht man dort die Bedeutung von Uran-Isotopen für den Ursprungs des Lebens.
In der Union mehren sich Forderungen, der nordrhein-westfälische CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen solle auch im Falle einer Wahlniederlage in Düsseldorf bleiben. Der CSU-Vorsitzende Seehofer sagte, Röttgen solle sich der Aufgabe „ohne Rückfahrkarte“ widmen.
Aus der amtlichen Statistik des Bundesamtes folgt, die Mietbelastung der Deutschen sei konstant - wie schon seit den Neunziger Jahren. Die Zahlen erzählen aber nicht die ganze Wahrheit.
Zum Auftakt der Lit.Cologne: Volle Hallen, begeisterte Zuschauer. Literaturfestivals gelten als Erfolgsmodell für die Begegnung von Autor und Leser. Aber sind die Lesefeste so gut wie ihr Ruf?
Ein kämpfende Araber, ein christlicher Märtyrer und ein heiliger Drachentöter: Sie alle versammelt der Katalog von Ruef in München. Eine Vorschau auf das Angebot.