Ein Kraftwerk für die Kunst
In Moskau hat ein Kulturzentrum eröffnet, das ein Milliardär finanziert und Putin gelobt hat. Hilft es, Russlands Künstlern mehr Freiraum zu schaffen?
In Moskau hat ein Kulturzentrum eröffnet, das ein Milliardär finanziert und Putin gelobt hat. Hilft es, Russlands Künstlern mehr Freiraum zu schaffen?
Der Kreml schürt Kriegsangst und will mit dem Westen verhandeln. Es geht um Sicherheitsgarantien der NATO.
Vor dem virtuellen Gipfel mit Wladimir Putin weist der amerikanische Präsident Joe Biden „rote Linien“ des Kremls zurück. Er erwartet eine lange Unterredung.
Mehrere EU-Politiker haben sich dafür ausgesprochen, Russland die Konsequenzen aufzuzeigen, sollte das Land in die Ukraine einmarschieren. EVP-Fraktionschef Manfred Weber sähe die Gaspipeline Nord Stream 2 in diesem Fall am Ende.
Bühne frei für böse Märchen: Radikal aktualisierte Stücke von Alexander Ostrowski und Anton Tschechow, aber auch die Träume russischer Dschihadistenbräute elektrisieren das Moskauer Publikum.
Es stehe ein Militäraufmarsch an der ukrainischen Grenze mit bis zu 175.000 Soldaten bevor, heißt es aus der US-Regierung. Sie befürchtet einen Angriff auf die Ukraine. Am Dienstag ist ein virtueller Gipfel von Biden und Putin geplant.
Der Minsker Machthaber kündigt „Manöver“ mit Russland nahe der Ukraine an – und stellt sogar die Stationierung russischer Nuklearwaffen in Belarus in Aussicht.
Washington wirft Moskau vor, gegen die Ukraine vorgehen zu wollen. Der Kreml fordert seinerseits Sicherheitsgarantien. Die Außenminister Blinken und Lawrow hoffen nun auf ein Gespräch der Präsidenten.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow wirft der NATO vor, ihre militärische Infrastruktur näher an die russische Grenze zu bringen. Der amerikanische Außenminister Antony Blinken ruft Moskau zur „Deeskalation“ auf.
Der belarussische Machthaber bezeichnet die Krim nun als russisch. Das dokumentiert, welchen militärischen und politischen Spielraum Moskau in Osteuropa gewonnen hat.
Es gebe „Beweise“ dafür, dass Moskau gegen die Ukraine vorgehen kann, sagt der amerikanische Außenminister. Für den Fall einer Invasion droht er Russland mit scharfen Wirtschaftssanktionen.
Die Nato ist besorgt über angebliche russische Truppenbewegungen im Grenzgebiet zur Ukraine. Moskau wirft dem Bündnis seinerseits vor, die Ukraine zu bewaffen, damit Kiew Russland angreifen kann. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht.
Die Amerikaner fürchten eine russische Invasion in der Ukraine Ende Januar. Deutschland und Frankreich bremsen. Beim Treffen der NATO-Außenminister in Riga gibt es viel zu besprechen.
Im Senat kämpfen einige Republikaner für neue Sanktionen gegen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Sie wollen Präsident Joe Biden die Möglichkeit nehmen, Ausnahmen zu erteilen. Doch Berlin versucht zu überzeugen.
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg verschärft den Ton gegenüber Russland. Jede Gewaltanwendung gegen die Ukraine werde Konsequenzen haben. Es gebe starke Gründe, besorgt zu sein.
Polen will Berlin und Brüssel über die Gefahr aus Minsk und Moskau wachrütteln. Bei Kanzlerin Merkel trifft Morawiecki auf Verständnis. Sie droht Lukaschenko und Putin mit weiteren Sanktionen.
Jan Nepomnjaschtschi trägt die Hoffnungen der stolzen Schachnation Russland. Die Unterstützung ist enorm. Für das Duell mit Magnus Carlsen hat der WM-Herausforderer trainiert wie noch nie.
In Moskau soll die NGO „Memorial“ liquidiert werden. Das verschafft der Ausstellung Diversity United, die jetzt in der Tretjakow-Galerie eröffnet wurde, neue Brisanz.
Die Vereinigten Staaten warnen vor einem möglichen russischen Angriff auf die Ukraine. Der Kreml weist das als „Hysterie“ zurück. Und kontert mit kaum verkappten Drohungen.
Der Kreml geht gegen Memorial vor, die Keimzelle der russischen Zivilgesellschaft. Bedroht ist damit auch das Archiv von Erinnerungsstücken an den Staatsterror. Ein Besuch bei den Menschenrechtlern in Moskau.
In Moskau kommt es auf einer Hauptverkehrsachse immer wieder zu tödlichen Unfällen wegen Raserei. Doch Mittelstreifenbegrenzungen, die Besserung bringen könnten, werden bislang abgelehnt.
Russland verstärkt seine Truppen an den Grenzen zur Ukraine. Washington fürchtet jetzt einen neuen Krieg. Berlin und Kiew sind da gelassener.
Mancher glaubt, dass Moskau hinter der künstlich herbeigeführten Migrationskrise an der Grenze zu Polen steht. Doch viele Details sprechen für eine andere Sicht – nämlich dass Minsk auf eigene Rechnung handelt.
Der Westen fürchtet eine neuerliche Invasion Russlands in die Ukraine. Moskau massiert Soldaten an der Grenze. Doch Putin ist nicht unbedingt auf sie angewiesen. Seinen Einfluss vergrößert er auch ohne Einmarsch.
Die Ampel-Parteien diskutieren über eine Impfpflicht für einige Berufsgruppen. Bei der CDU wagt sich ein weiterer Kandidat aus der Deckung. Und an der Grenze zu Belarus spitzt sich die Lage weiter zu.
In Brüssel herrscht Sorge darüber, dass Russland in der Ukraine militärisch eingreifen könnte. Niemand bezweifelt, dass der jüngste Truppenaufmarsch auch mit der Krise an der Grenze von Belarus zur EU zu tun hat.
Der belarussische Machthaber Alexandr Lukaschenko steht seit der gefälschten Präsidentenwahl innenpolitisch unter größtem Druck – und erhöht den Einsatz immer weiter. Spielt Russland da noch mit?
Die Nymphen in der Muschel muss man sehen können: In der Moskauer Tretjakow-Galerie feiert eine große Retrospektive den Maler Michail Wrubel.
In manchen NATO-Staaten sind höhere Verteidigungsausgaben umstritten, die Streitkräfte kaum einsatzbereit. Im Baltikum fühlt man die Bedrohung durch Russland hautnah.
Seit Jahren wird die zivilgesellschaftliche Organisation, die sich mit der Aufarbeitung sowjetischer Verbrechen beschäftigt, in Russland drangsaliert. Jetzt soll Memorial aufgelöst werden.
Fjodor Dostojewski, der schwerverdauliche Klassiker, ist zum zweihundertsten Geburtstag in Russland als Ikone, als Musical- und Theaterautor allgegenwärtig.
Lilija Tschanyschewa ist schwanger – und das erste Opfer der „Extremismus“-Strafverfahren um den inhaftierten russischen Oppositionellen Alexej Nawalnyj. Den Ermittlern geht es um maximale Einschüchterung.
Nach einem Telefonat Putins mit Lukaschenko nimmt der Kreml Belarus in Schutz. Die Verantwortung für die Migrationskrise an der EU-Ostgrenze sieht Moskau beim Westen.
Die EU geht einer möglichen Verwicklung Russlands in den Flüchtlingskonflikt mit Belarus nach. Man habe Moskau wegen Flügen nach Minsk „auf dem Radar“, sagte ein Kommissionssprecher.
Ein früherer Mitgefangener berichtet, wie Russlands Oppositionsführer Alexej Nawalnyj im Straflager mit allen Mitteln provoziert wird. Die Mithäftlinge spielen in diesem System eine entscheidende Rolle.