Identitätsstiftung durch Kriegsschuld
Der Schmerz des Nationalen: Dass Russland die Quelle des Bösen ist, vereint heute meine Landsleute, egal ob sie Putin-Unterstützer sind oder Kriegsgegner. Ein Gastbeitrag
Der Schmerz des Nationalen: Dass Russland die Quelle des Bösen ist, vereint heute meine Landsleute, egal ob sie Putin-Unterstützer sind oder Kriegsgegner. Ein Gastbeitrag
Leere Gänge im Shoppingpalast, Autoeinfuhren auf eigene Faust, schlechte Geschäfte mit Öl und Gas: Russlands wirtschaftliche Perspektiven verfinstern sich zunehmend.
Machthaber Lukaschenko pocht vor dem russischen Außenminister auf Gemeinsamkeiten, entzieht sich aber der Vereinnahmung. Ein Bericht sieht keine Anzeichen für eine neue Offensive auf Kiew von belarussischem Territorium aus.
Nur wenn die Amerikaner schwere Kampfpanzer liefern, will die Bundesregierung Leopard 2 an die Ukraine übergeben. Doch Washington lehnt das ab.
Washington will nicht auf die deutsche Forderung eingehen, Kampfpanzer amerikanischer Bauart an die Ukraine zu liefern. Davon hatte Scholz die Lieferung von Leopard-2-Panzern an Kiew abhängig gemacht.
Zwei Tage lang wurden in der russischen Hauptstadt vor dem Denkmal einer ukrainischen Dichterin Blumen niedergelegt. Dann beendete das russische Regime dieses stille Gedenken.
Bei seinem Krieg in der Ukraine kann Putin auf die Unterstützung der russischen Kirche zählen. Die Interessen des Moskauer Patriarchats und die politischen Interessen des Kremls stimmen überein, sagt der Ostkirchen-Fachmann Thomas Bremer.
Boris Pistorius wird Verteidigungsminister. Dafür muss der Kanzler sein Paritätsversprechen aufgeben. Olaf Scholz hatte viel Zeit, über andere Lösungen nachzudenken, fand aber keine.
Mindestens 40 Menschen starben in einem Wohnblock. Schuld sei die ukrainische Luftabwehr, so der Kreml. Trotzdem gedenken Menschen in Moskau der Opfer.
Laut Regierungsangaben haben die Einnahmen im vergangenen Jahr verglichen mit 2021 stark zugelegt. Doch schon im Januar dürfte ein Rückgang zu spüren sein.
Seit einem Monat blockieren aserbaidschanische „Aktivisten“ die Versorgung der Karabach-Armenier. In Armenien wächst der Unmut über die russischen Verbündeten.
Kiew und Moskau schildern die Lage in der Stadt unterschiedlich – zahlreiche Tote gibt es jedoch auf beiden Seiten. Während die Ukraine ihre Stellung hält plant Putin noch mehr Männer einzubeziehen und die Anzahl der Truppen zu erhöhen.
In der Region dauerten „die heftigsten und schwersten Kämpfe“ an, sagte die stellvertretende ukrainische Verteidigungsministerin. Auf russischer Seite gebe es „schwere Verluste“. Das russische Militär äußerte sich zunächst nicht zur Lage.
In Warschau steht der Kulturpalast aus Sowjetzeiten nun im Schatten des höchsten Gebäudes in der EU. Doch der Varso-Tower von Foster + Partners wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen.
Die Regierung in Kiew begrüßt das polnische Angebot, Leopard-Panzer zu liefern. Die Kämpfe um die ostukrainische Stadt Soledar dauern unterdessen an. Der Überblick.
Mit seinen Ansprachen an seine Landsleute unter Hitler erklärt Thomas Mann heute die Katastrophe Russlands unter Putin: Wie seinerzeit die Deutschen müssen auch die russischen Klassiker kritisch neu gelesen werden. Ein Gastbeitrag.
Dorota Masłowskas Roman „Bowie in Warschau“ erzählt drastisch von sozialistischen Verhältnissen, aus denen weder Kunst noch Reflexion einen Ausweg bieten.
Der UN-Sicherheitsrat hat Hilfslieferungen aus der Türkei nach Syrien für ein weiteres halbes Jahr genehmigt. Auch Russland stimmte dafür – und verfolgt damit möglicherweise eigene Ziele.
Der Widerstand der ukrainischen Soldaten in Soledar verschaffe der ganzen Armee Zeit, sagt der Staatschef. „Die Schlacht um den Donbass dauert an.“ Die Nacht im Überblick.
Identifikation mit dem Aggressor als Grundgefühl: Wie Alexander Gauland die AfD auf antiwestlichen Kurs brachte.
Der Schwerpunkt der Kämpfe in der Ostukraine hat sich auf die Stadt Soledar verlagert. Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht kein Durchkommen für die russischen Angreifer. Die Nacht im Überblick
36 Stunden lang sollten Russlands Waffen schweigen. Doch nach dem Fest sieht Kiew sich bestätigt, das Versprechen sei nur Propaganda gewesen. Die Deutschen sehen Panzerlieferungen noch mehrheitlich skeptisch.
Nach dem größten offiziell zugegebenen Verlust im Ukrainekrieg rügen Militärblogger die Massenunterbringung von Soldaten neben Munition. Das Verteidigungsministerium schiebt die Schuld auf die Soldaten.
In der Ukraine ist die einseitige Feuerpause in Kraft getreten. Satellitenbilder aus der zerstörten Stadt Bachmut erinnern an Mariupol. Der Verlauf des Krieges in Karten und Grafiken.
Die russischen Waffen sollen von Freitagmittag an für 36 Stunden schweigen. Doch ob es dazu kommt, ist fraglich. Die Nacht im Überblick.
Mehr als zehn Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs hat Frankreich der Ukraine „leichte Kampfpanzer“ zugesagt. Die Regierung in Kiew hofft nun auf ähnliche Unterstützung auch aus anderen westlichen Staaten.
Moskau hat mitgeteilt, dass russische Soldaten im Donbass trotz Verbots massenhaft ihre Handys genutzt und so ihre Stellung preisgegeben hätten. Bei dem darauf folgenden ukrainischen Angriff in Makijiwka starben zahlreiche Russen. Der Überblick.
Heute geben wir Ihnen ein militärisches Update zur Lage in der Ukraine mit der Sicherheitsexpertin Claudia Major von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Und wir schalten nach Moskau zum F.A.Z.-Korrespondenten Friedrich Schmidt.
Die von russischen Truppen kontrollierte Stadt Kremminna liegt in der von Moskau annektierten Region Luhansk. In den vergangenen Tagen ist sie Schauplatz erbitterter Gefechte geworden.
Umgeben von Soldaten wendet sich Wladimir Putin in einer aufgezeichneten Ansprache an das russische Volk. Er werde niemals zulassen, dass jemand Russland zerstöre. Dem Westen wirft er Lügen vor.
Russlands Präsident will „intensiven bilateralen Austausch“ mit China fortsetzten. Peking erklärt, sich zum Krieg gegen die Ukraine weiter neutral zu verhalten.
Lukas Hartmanns Roman „Ins Unbekannte“ verknüpft die Lebenswege der Psychoanalytikerin Sabina Spielrein und des Kommunisten Fritz Platten, die 1942 in der Sowjetunion ihr Ende fanden.
Laut einer Umfrage wollen 54 Prozent der Ukrainer eine als russlandnah geltende Kirche verbieten. Die vom Moskauer Patriarchen Kyrill geleitete Russische Orthodoxe Kirche spricht von Diskriminierung.
Putin nannte den chinesischen Präsidenten bei dem Videogespräch einen „lieben Freund“. In den vergangenen Monaten gab es gemeinsame Militärmanöver der beiden Länder.
Vor einem Jahr erschoss ein Mann sechs Studenten in der russischen Millionenstadt Perm. Nun muss er lebenslang in Haft. Sein Motiv bleibt jedoch weiter unklar.
Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine ist völkerrechtswidrig und das Land dazu verpflichtet, die Gewalt zu beenden. Gibt es aber auch eine Pflicht für die Ukraine, sich auf Verhandlungen einzulassen? Ein Gastbeitrag.