Selenskyj: „Es ist nicht einfach“
Russland meldet Geländegewinne an der Front, ohne Genaueres zu nennen. Der ukrainische Präsident fordert noch mehr internationale Sanktionen – und nennt eine bestimmte Industrie als Ziel.
Russland meldet Geländegewinne an der Front, ohne Genaueres zu nennen. Der ukrainische Präsident fordert noch mehr internationale Sanktionen – und nennt eine bestimmte Industrie als Ziel.
Präsident Selenskyj und sein Oberbefehlshaber loben den Widerstand ihrer Truppen. Sorgen bereiten russische Drohnen, die schwimmen statt zu fliegen. Die Ereignisse im Überblick.
Zehntausende Jungen und Mädchen sind seit Beginn des Krieges aus der Ukraine verschleppt worden. Etliche wurden schon von russischen Familien zwangsadoptiert, nur wenigen gelingt die Rückkehr.
Der Krieg in der Ukraine bringt eine Fülle russischsprachiger Antikriegslyrik hervor. Er inspiriert aber auch nationalistische Poeten. Ihre Publikationen werden in Moskau manchmal gleichzeitig präsentiert und diskutiert.
Bei seiner Rede im Europäischen Parlament verlor Wolodymyr Selenskyj kein Wort über Kampfflugzeuge oder eine beschleunigte Aufnahme der Ukraine in die EU.
Die EU-Staaten sagen der Ukraine „solange wie nötig“ Unterstützung zu. Präsident Selenskyj bittet um Kampfflugzeuge. Eine neue Offensive Russlands hat nach Einschätzung des Donezker Gouverneurs begonnen. Der Überblick.
Der amerikanische Journalist Seymour Hersh behauptet, die Amerikaner seien für die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines verantwortlich. Das Weiße Haus dementiert. Moskau sieht sich bestätigt.
Die UN könnten eine Expertenkommisssion einsetzen, die Druck ausübt.
Die Regierung in Tiflis macht Stimmung gegen den Westen: Dieser wolle Georgien in den Krieg hineinziehen. Die Zweifel wachsen, ob sie es mit der Westorientierung wirklich ernst meint.
In Lateinamerika ist Moskau weniger ins Abseits geraten als anderswo. Das hat historische Gründe, ist aber auch auf den Erfolg der russischen Propaganda zurückzuführen. Hilfe für die Ukraine ist aus der Region nicht zu erwarten.
Er wollte den georgischen Präsidenten „an den Eiern aufhängen“ und eine „Rakete“ auf die Downing Street abfeuern. Der diplomatische Ton von Wladimir Putin ist rau.
Nach dem früheren britischen Premierminister Johnson spricht nun auch der frühere israelische Ministerpräsident über die ersten Kriegstage. Er hatte Putin nach Kriegsbeginn in Moskau besucht.
Der Vorfall um den chinesischen Ballon zeige, dass uns ein „sehr turbulentes Jahrzehnt“ bevorstehe, sagt Politikwissenschaftler Thorsten Benner. Im Interview erklärt er, wie der Westen sich gegenüber Peking verhalten sollte.
Die Offensive der Ukraine im Osten kommt offenbar nicht voran. Umso mehr hofft der Präsident auf die schnelle Einsatzbereitschaft von Panzern aus dem Westen. Großbritannien bildet aus, Kanada liefert.
Die Abkehr Russlands von der nuklearen Rüstungskontrolle ist auch aus deutscher Sicht beunruhigend. Da der Ukrainekrieg alle Aufmerksamkeit bündelt, findet sie zu wenig Beachtung. Ein Gastbeitrag.
Die NATO hält Moskau vor, dass es den letzten Vertrag über nukleare Rüstungskontrolle nicht mehr erfüllt. Es geht um Inspektionen von strategischen Offensivwaffen, die Russland seit August 2022 blockiert.
Seit Wochen mischt sich der frühere britische Premierminister in die Ukraine-Debatte ein. Dabei lassen sich Wahrheiten schwer von Selbstdarstellung trennen.
Sergej Prokofjews Monumentaloper „Krieg und Frieden“ nach Leo Tolstoi ist erstmals in Ungarn zu sehen. Das Publikum folgt gebannt und reagiert wie gelähmt.
Mitten in seinem Krieg gegen die Ukraine will der russische Präsident einen Sieg aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs feiern. Die Ukraine trauert um die Toten nach einem Raketeneinschlag in Kramatorsk. Der Überblick.
Ein Denunziant verlangt, die Kunstausstellung in der Moskauer Tretjakow-Galerie in Einklang mit den „geistig-sittlichen“ Werten des Staates zu bringen. Der Angriff, der von der radikalen Kulturfront orchestriert sein dürfte, richtet sich gegen längst kanonisierte russische Kunst der Siebzigerjahre.
Der ukrainische Präsident will auf dem EU-Ukraine-Gipfel den EU-Beitritt seines Landes vorantreiben. Russland räumt ein, mehrere Tausend Männer zu Unrecht für den Krieg eingezogen zu haben. Der Überblick
Nächste Woche tritt das nächste Embargo gegen Moskau in Kraft, diesmal betrifft es Diesel und Heizöl. Wie bei Rohöl wollen die Staaten den Weltmarktpreis drücken – noch liegen sie aber weit auseinander.
Auf dem Weg nach Walhalla: Die private Söldnertruppe Wagner mit ihrer demonstrativen Brutalität bestimmt zunehmend den politischen Ton in Russland. Männer werden auf den Tod in der Schlacht eingeschworen. Ein Gastbeitrag.
Trotz schwerer Kämpfe im Osten der Ukraine zeigt sich Präsident Selenskyj siegessicher. Kanzler Scholz kritisiert unterdessen die Debatte über Kampfjet-Lieferungen. Der Überblick.
Firmen und Unternehmer, die Aufträge vom „Aggressorstaat“ annähmen, würden mit Sanktionen belegt, so der ukrainische Präsident. Kiew wirft Moskau den gezielten Beschuss eines Krankenhauses in der Region Luhansk vor. Der Überblick.
Meditation über Nähe und Distanz: Leonie Böhm verwandelt Tschechows „Drei Schwestern“ am Schauspielhaus Zürich in einen Männermonolog und fördert Erstaunliches über die Einsamkeit im digitalen Raum zutage.
Der Mann soll die geheimen Informationen des BND-Spions Russlands nach Moskau gebracht haben. Nun wurde der mutmaßliche Kurier des Spions Carsten L. verhaftet.
Die Unesco hat die Altstadt Odessas im Eilverfahren zum gefährdeten Weltkulturerbe erklärt. Wolodymyr Selenskyj begrüßt die Entscheidung, das russische Außenministerium übt Kritik.
Eiskunstlauf-Europameisterschaft ohne die übermächtigen Russen – das hat einen speziellen Charme. Endlich haben Außenseiter die Chance, Medaillen zu gewinnen. Das betrifft auch deutsche Athleten.
Das Gespräch eines Putin treuen Schauspielers mit dem regierungskritischen Blogger Juri Dud lässt in die Köpfe der konformistischen Mehrheit blicken und geht in Russland viral.
Die russischen Angreifer erzielen Erfolge bei Bachmut und binden dort Kräfte. Die Ukraine muss selbst wieder in die Offensive kommen, sagen Strategen. Dafür benötige sie westliche Panzer.
Bosniens Serbenpräsident Dodik pflegt besonders enge Beziehungen zum Kreml. Doch wirkliche Macht hat Moskau in Bosniens Serbenrepublik nur in einem Bereich.
Der ukrainische Außenminister rechnet mit der baldigen Lieferung von Kampfpanzern aus deutscher Produktion. Präsident Selenskyj verurteilt russische Plünderungen. Der Überblick.
Über die Ramstein-Konferenz und die Stimmung in Russland sprechen wir mit unserem Moskau-Korrespondenten Friedrich Schmidt und dem Ex-Botschafter in Moskau Rüdiger von Fritsch. Außerdem ist die Sicherheitsexpertin Ulrike Franke zu Gast.
Die diplomatischen Beziehungen Russlands zu allen drei baltischen Staaten werden künftig nur noch von Geschäftsträgern wahrgenommen. Der Kreml kritisiert Berlin in der Panzer-Frage.
In Österreich tun sich Akteure auch ein Jahr nach dem Überfall auf die Ukraine schwer mit einer klaren Haltung gegenüber Putin. Die Stimmung ist prorussisch geprägt.