In Syrien hat Putin schlechte Karten
Moskau will seine Militärstützpunkte im Land erhalten und schickt eine erste Delegation nach Damaskus. Doch die neuen Machthaber erheben unbequeme Forderungen.
Moskau will seine Militärstützpunkte im Land erhalten und schickt eine erste Delegation nach Damaskus. Doch die neuen Machthaber erheben unbequeme Forderungen.
Entlassungen von Direktoren, neue Ausstellungspolitiken, diffamierende Auftragskunst: Wie Russland seine Kulturkader umschmiedet.
Ohne russische Gaslieferungen droht der abtrünnigen Region Transnistrien eine humanitäre Notlage. Moldaus Regierung will helfen. Doch ihre Bedingungen haben es in sich.
Wieder wurde ein Glasfaserkabel in der Ostsee beschädigt. Die EU-Außenminister wollen hybride Bedrohungen bekämpfen. Und sind sich in der Analyse trotzdem uneinig.
Das behauptet der Putin-Vertraute Matthias Warnig. Seine Version steht im Widerspruch zur Aussage von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
Donald Trump kann den Krieg in der Ukraine nicht schnell beenden – und teilt gegen Selenskyj aus. Der fordert amerikanische Soldaten als Teil einer Friedenstruppe.
Moskau lobt den amerikanischen Präsidenten Trump. Vor möglichen Verhandlungen aber dämpft Russland die Erwartungen. Putins Forderungen reichen weit.
Kurz vor Donald Trumps Vereidigung wollen Moskau und Kiew ihre Ausgangsposition verbessern. Neue Attacken sollen Stärke demonstrieren.
Die russischen „Schrottöltanker“ rufen Ängste vor Umweltschäden in der Ostsee hervor. Weil viele von ihnen Teil der globalen Tankerflotte sind, ist es schwer, gegen sie anzugehen.
Ein Gericht hat Verteidiger des Oppositionellen Alexej Nawalnys zu langer Lagerhaft verurteilt. Putins Vorgehen gegen Anwälte hat Methode.
Moskau und Teheran unterzeichnen ein strategisches Partnerschaftsabkommen. Über die sensiblen Kapitel schweigen beide Seiten.
Mit dem Moskauer Gulag-Museum verschwindet ein weiteres kritisches Haus in Russland: Der Opfer des Staatsterrors soll nicht mehr gedacht werden. So will es Putin.
Russlands Einfluss im Südkaukasus nimmt ab. Armenien und Aserbaidschan verhandeln lieber ohne Moskau. Der neue starke Mann in der Region ist der türkische Präsident Erdoğan.
Lenonid Baschanow organisierte seit den Sechzigerjahren inoffizielle Kunstausstellungen und gründete im Perestroikajahr 1986 in Moskau die Künstlervereinigung „Eremitage”. Jetzt ist der Kunstpionier gestorben.
Der GRU gilt als der geheimste der russischen Nachrichtendienste. Der Historiker Matthias Uhl schildert Erfolge und Misserfolge des Militärgeheimdienstes von 1918 bis zum Ukrainekrieg.
Vor achtzig Jahren, im Januar 1945, ergriffen Millionen Deutsche in Ostpreußen, Pommern und Schlesien die Flucht vor der heranrückenden Roten Armee. Viele weitere sollten in den kommenden Jahren das Schicksal von Flucht und Vertreibung teilen. Im Westen willkommen waren sie kaum – am wenigsten in dessen sowjetisch kontrolliertem Osten.
Drei Anwälten des toten russischen Oppositionspolitikers drohen lange Haftstrafen. Ihr Prozess gilt als Signal der Einschüchterung an den Berufsstand.
Der iranische General Behruz Esbati kämpfte bis zu Assads Sturz in Syrien. Nun enthüllt er Details über Irans Zerwürfnis mit dem früheren syrischen Machthaber.
Der Himmel über Moskau als Kampfgebiet: In einem Propagandavideo schießen russische Drohnen den Weihnachtsmann und seinen Schlitten ab. Selbst manchen Russen geht das zu weit.
Putin beschreibt den Schlachtentod regelmäßig als sinnstiftend. Doch sind die Russen wirklich eher bereit als andere Völker, ihr Leben zu opfern? Ein Besuch auf dem „Pantheon der Vaterlandsverteidiger“.
Russland kann kein Gas mehr durch die Ukraine liefern. Für die Republik Moldau könnte das die Chance bieten, eine abtrünnige Region wieder zu integrieren.
Arndt Freytag von Loringhoven und Leon Erlenhorst beschreiben Strategien russischer Einflussnahme in Deutschland – und plädieren für eine aktive Verteidigung.
Der estnische Künstler Ülo Sooster war ein witziger Nonkonformist in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Durch die Sowjets hat er sich nicht mal im Lager brechen lassen. Das Mikkel Museum Tallinn würdigt ihn zum 100. Geburtstag.
Linkenchef Jan van Aken erklärt im Interview, warum er für einen Frieden in der Ukraine auf China setzt, aber nicht auf Waffenlieferungen – und was seine Partei vom BSW der Ex-Linken Wagenknecht unterscheidet.
Putin entschuldigt sich für den Absturz des Passagierflugzeugs in Kasachstan. Dass die russische Flugabwehr das Flugzeug getroffen hatte, gestand der russische Präsident allerdings nicht ein.
Nach dem Flugzeugunglück mit 38 Toten erhöht Aserbaidschan den Druck auf Moskau. Kasachstan verspricht objektive Ermittlungen. Und Russland warnt vor Spekulationen.
Aserbaidschan fordert von Moskau eine Entschuldigung. Sollte dies der Kreml nicht tun, würde die Beziehung zu Baku aber auch nicht abbrechen.
Russland und die Slowakei werben für eine Friedenskonferenz auf slowakischem Boden. Als Vorbild für einen Frieden in der Ukraine dient dem slowakischen Regierungschef Robert Fico das Münchener Abkommen.
Zwei der überlebenden Passagiere des in Kasachstan abgestürzten Flugzeugs kommen aus Deutschland, teilt das Auswärtige Amt mit. Die Fluggesellschaft spricht von Außeneinwirkung als Grund des Absturzes.
Baku geht von einem russischen Raketenschlag gegen sein Passagierflugzeug aus. Von Absicht spricht jedoch niemand.
Keine Frage: Die Tür für Verhandlungen mit Russland muss offen sein. Doch zu glauben, dass Putin sie auch durchschreiten wird, ist derzeit bestenfalls naiv.
Orthodoxes Weihnachtsmärchen: In einem russischen Kloster in der Uckermark leben Ukrainer, Russen und Belorussen zusammen. Nur in Kunstdingen spricht die Kirchenhierarchie ihr Machtwort. Ein Besuch
Russische Sicherheitsbehörden stehen oft im Verdacht, Journalisten mundtot zu machen. Nun konnte ein alter Fall aufgedeckt werden – der Tatverdächtige: ein für sein gewaltvolles Vorgehen bekannter pensionierter Oberst.
Ein nach Belgrad geflohener russischer Comiczeichner will möglichst viele Serben davon überzeugen, dass Putin ein Verbrecher ist. Leicht ist das nicht. Viele lieben Putin aus der Ferne.
Kurz vor Heiligabend versinkt ein russisches Versorgungsschiff für Truppen in Syrien im Mittelmeer. Zuvor kam es nach russischen und spanischen Berichten zu Explosionen.
Die slowakische Opposition wirft dem Ministerpräsidenten nach dessen Besuch im Kreml „Verrat“ vor. Sie hat damit recht.