Eine fast geschlossene Front gegen Moskau
Die Vereinigten Staaten und zahlreiche Länder Europas weisen mehr als hundert russische Geheimdienstleute aus. London hat im Fall Skripal erfolgreich Druck ausgeübt.
Die Vereinigten Staaten und zahlreiche Länder Europas weisen mehr als hundert russische Geheimdienstleute aus. London hat im Fall Skripal erfolgreich Druck ausgeübt.
Die Spannungen mit Moskau nach dem Giftanschlag auf einen früheren russischen Doppelagenten haben einen neuen Höhepunkt erreicht.
Auf die Ausweisung russischer Geheimdienstmitarbeiter aus den Vereinigten Staaten hat Moskau erwartungsgemäß scharf reagiert. Auch in Deutschland wurden russische Diplomaten ausgewiesen - doch das stößt auch auf Kritik hierzulande.
Wieder hat Fabiano Caruana im Kandidatenturnier mit Schwarz gegen Karjakin verloren, wieder nach einem Opferzug des nervenstarken Russen auf dem Feld d5. Endet Berlin 2018 wie Moskau 2016?
Der vergiftete frühere Doppelagent Sergej Skripal wollte offenbar nach Russland zurückkehren. Vor einigen Jahren soll er Staatschef Putin um Gnade gebeten haben. Der russische Botschafter bestreitet dies – und richtet eine Warnung an Deutschland.
Eigentlich haben sich fast alle Länder geeinigt, Chemie-Waffen zu verbieten. Die Geschichte des Gifts „Nowitschok“ zeigt, warum sie trotzdem bleiben werden.
Italiens Wahlsieger Matteo Salvini und Luigi Di Maio hegen beide Sympathien für den russischen Präsidenten. Der unterstützt sie nach Kräften.
Deutschland solle die Sanktionen gegen Russland aufheben, fordert der FDP-Vizevorsitzende Wolfgang Kubicki. Ranghohe Mitglieder seiner Partei sind da jedoch anderer Meinung.
Die britische Premierministerin hat die anderen Regierungschefs beim EU-Gipfel zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen Russland überzeugt. Laut litauischer Staatschefin hatte sie „gute, vertrauenswürdige Informationen“ vorgelegt.
Europa erhöht den Druck auf Russland. Wegen der Giftattacke auf den Ex-Spion Skripal ruft die EU nun ihren Botschafter in Moskau zurück. Kanzlerin Merkel droht mit weiteren Maßnahmen.
Für Moskau zerreißt der FDP-Mann sich geradezu. Die Nato kommt da deutlich schlechter weg. Und wie hat man den Aufnahmewunsch der Mittelosteuropäer nur ohne Zustimmung des Kremls erfüllen können?
Sandra Maischberger diskutiert die Reaktion der Europäer auf Wladimir Putin und Donald Trump. Bislang ist allerdings vor allem deren Hilflosigkeit zu spüren.
Seit der Vergiftung des ehemaligen russischen Doppelagenten Skripal machen London und Moskau einander Vorwürfe. Jetzt hat der britische Außenminister den Ton noch einmal deutlich verschärft.
Großbritannien macht Russland für den Mordanschlag auf einen früheren Agenten verantwortlich. Jetzt dreht Russland den Spieß einfach um: Die britischen Behörden hätten den Angriff „direkt oder indirekt gesteuert“.
Erst hat sich der Kreml über ausbleibende Wahl-Glückwünsche aus Washington beschwert. Dann rief Donald Trump den russischen Präsidenten doch noch an – und war sich mit Putin offenbar bei vielen Themen einig.
AfD und Linke stehen fest an der Seite Putins – doch auch der FDP-Mann Wolfgang Kubicki sorgt für Irritationen.
Spione töten geheim – eigentlich. Denn manchmal kommen ihnen die Ermittler auf die Schliche und decken Geheimdienstoperationen auf, die gründlich schief gelaufen sind.
Putin will den Anschein wahren, in Russland würden demokratische Prozesse geachtet. Doch die Präsidentenwahl ist keine Wahl, sie besteht aus Manipulation und Täuschung. Nie wurde die moderne demokratische Verfassung Russlands so wenig geachtet wie heute. Ein Gastbeitrag.
Voller Genugtuung über die Präsidentenwahl gibt Putin einen Vorgeschmack auf die nächsten Jahre. Konflikte wie den Streit um den Giftanschlag in Großbritannien auszuräumen, dürfte nicht leichter werden.
Der russische Staatschef Wladimir Putin kann bei der Präsidentenwahl mit einem klaren Sieg rechnen. Nach Teilauszählungen kam er auf rund 75 Prozent der Stimmen.
Die Ukraine hat russische Konsulate und die Botschaft in Kiew blockiert, um gegen die Teilnahme der Krim am Urnengang zu protestieren. Russische Oppositionelle sehen unterdessen schon Anzeichen für Wahlbetrug.
Aus einer politischen Perspektive scheint das Motiv des Anschlags auf Sergej Skripal unverständlich zu bleiben. Was aber, wenn der Fall gar keiner politischen Logik folgt?
Nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Skripal in Großbritannien hat Stoltenberg neue Entscheidungen der Nato zu Russland angekündigt. Atomare Abrüstung stehe nicht zur Diskussion.
Einen Tag vor der russischen Präsidentschaftswahl holt Moskau zum diplomatischen Schlag gegen London aus: 23 britische Diplomaten müssen das Land verlassen. Doch nicht nur die Kritiker im Ausland beschäftigen Russland.
Am Sonntag wählen die Russen den Amtsinhaber wohl wieder zum Präsidenten. Seine wirtschaftliche Bilanz spricht nicht für ihn. Alles steht und fällt mit dem Ölpreis.
Die britische Premierministerin Theresa May bleibt bei ihrer Linie Moskau gegenüber. Ein russischer Diplomat bringt derweil einen anderen Drahtzieher des Anschlags auf den ehemaligen Doppelagenten Skripal ins Spiel: den Westen.
Das Leben auf der von Moskau annektierten Krim ist für die meisten ziemlich hart: Lebensmittel sind teuer und die Verkehrsanbindung ist schlecht. Das offiziöse Bild kennt freilich nur Harmonie.
Moskau weist 23 britische Diplomaten aus und verbietet der britischen Kulturorganisation British Council ihre Arbeit in Russland. Die Europäer demonstrieren derweil Geschlossenheit – sie sind sich über eine harte Haltung gegenüber Russland einig.
Kurz nach dem Nervengift-Anschlag auf Sergej Skripal wurde in London ein russischer Exilant tot aufgefunden. Die Umstände seines Todes waren zunächst unklar. Doch jetzt scheint sich die britische Anti-Terror-Polizei sicher zu sein.
Vor seiner Wiederwahl inszeniert Putin sich als Feldherr einer belagerten Festung. Wahre Leidenschaft vermag der Präsident unter den Wählern aber nicht zu entfachen.
Der Westen reagiert auf die Vergiftung eines ehemaligen Doppelagenten scharf und geschlossen. Russland antwortet mit Häme, Leugnen und Zynismus. Offenbar will Putin den verlorenen Weltmachtstatus durch Aggression wiedererlangen.
Amerikanische Geheimdienste beschuldigen Russland der Wahleinmischung, der Kongress verabschiedete deswegen Sanktionen. Aber die Regierung von Donald Trump machte lange keinen Gebrauch davon. Nun tut sie es doch – und eine Drohung aus Moskau folgt prompt.
Auch Berlin, Paris und Washington vermuten Russland hinter dem Giftanschlag auf den früheren Spion Skripal. In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie Moskau auf, zu dem Anschlag Stellung zu nehmen. Russland trage mit „hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung“.
In London wird ein weiterer Russe tot aufgefunden – die Umstände sind mysteriös. Auch seine Geschichte reicht zurück in Russlands wilde Neunziger.
Als Reaktion auf den Nervengift-Angriff auf einen früheren russischen Spion legt Großbritannien alle bilateralen Kontakte zu Russland auf Eis. Russland reagiert prompt.
Milliardäre kaufen Luxuswohnungen in London: Das war bisher willkommen. Nach dem Anschlag von Salisbury könnte sich das ändern.