Der Westen ändert die Tonlage
Für Frankreich gibt es klare Beweise, dass Assad hinter dem Giftgasangriff in Douma steckt. Nun erwägt der Westen einen Vergeltungsschlag. Daran ändern wohl auch Trumps neueste Äußerungen auf Twitter nichts.
Für Frankreich gibt es klare Beweise, dass Assad hinter dem Giftgasangriff in Douma steckt. Nun erwägt der Westen einen Vergeltungsschlag. Daran ändern wohl auch Trumps neueste Äußerungen auf Twitter nichts.
Der OPCW-Bericht äußert sich im veröffentlichten Teil nicht zu Tätern und Verantwortlichen. Doch der Befund, dass der Kampfstoff von hoher Reinheit gewesen sei, verweist auf eine staatlich-militärische Herkunft.
Trump droht mit Raketenbeschuss in Syrien – will aber den direkten Konflikt mit Russland vermeiden. Dennoch rückt ein Militärschlag nach dem Chemiewaffenangriff näher. Moskau mahnt und warnt.
Amerika und Frankreich drohen mit Vergeltung für den Giftgasangriff in Syrien – und wollen in den nächsten „24 bis 48 Stunden“ über einen Militärschlag entscheiden. Auch Moskau schlägt in dem Konflikt schrille Töne an.
Moskau drängt auf ein Gespräch mit Außenminister Johnson und erwartet, dass ein Treffen in Kürze organisiert wird. Die Briten reagieren abgeklärt.
Der Prozess gegen den russischen Regisseur Kirill Serebrennikow ist groteskes Theater – mit so unerwarteten wie ausdrucksvollen Helden. Ein Gastbeitrag.
Der Außenministerium nennt die jüngsten Strafen der Amerikaner einen „anti-russischen Angriff“. Man werde sich jedoch nicht durch Zwangsmaßnahmen beeinflussen lassen.
Es ist gut, dass die westlichen Demokratien geschlossen gegen das aggressive Regime Wladimir Putins stehen. Denn der russischen Führung geht es nur um eines: sie will die Konfrontation.
Sergej Skripals Tochter Julia gab bereits ein öffentliches Statement ab, nun scheint auch ihr Vater nach dem Giftanschlag auf dem Wege der Besserung zu sein. Zur Herkunft des verwendeten Gifts gibt es ebenfalls neue Hinweise.
England gegen Russland. London gegen Moskau. Arsenal gegen ZSKA. Das Viertelfinale in der Europa League ist seit dem Fall Skripal ein ganz pikantes. Es ist nicht das erste Mal, dass dieses Duell überschattet wird.
Abwarten statt neuer Sanktionen, dazu rät Gernot Erler (SPD) im Fall des Giftanschlags von Salisbury. Doch einem Zeitungsbericht zufolge wissen britische Fachleute inzwischen, aus welchem Labor in Russland das Nervengift Nowitschok stammt.
Der russische Geheimdienst-Fachmann Andrej Soldatow betrachtet den Giftanschlag auf Skripal als Tabu-Bruch, der gegen alle Geheimdienst-Logik verstößt. Im Gespräch vermutet er einen politischen Auftrag aus dem Kreml.
Wladimir Putin wollte die Russen wieder zu Patrioten machen. Was daraus wurde, kann man heute sehen: ein Militarismus, der schon im Kindergarten beginnt.
Während Moskau gerade einen Konter gegen Großbritannien spielt, lässt Trump Raum für Interpretationen – und schafft Fakten an der Grenze. Der FAZ.NET-Sprinter.
Putin und Erdogan demonstrieren in Ankara Einigkeit. Sie wollen auch in Zukunft kooperieren – nicht nur auf dem Schlachtfeld.
Wenn Moskau wirklich an der Aufklärung des Falles Skripal interessiert wäre, könnte es durch Kooperation rasch zu seiner eigenen Entlastung beitragen. Stattdessen setzt Russland auf eine andere Strategie.
Bislang ist nicht erwiesen, dass Russland für den Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien verantwortlich ist. London gerät immer mehr unter Zugzwang.
Ein Einkaufszentrum in Moskau fängt Feuer. Hunderte werden zwar gerettet, ein Mitarbeiter stirbt jedoch in den Flammen. Ähnlich wie bei der verheerendem Brand in Sibirien könnte Schlamperei das Feuer ausgelöst haben.
Großbritannien lehnt Russlands Vorschlag einer gemeinsamen Untersuchung des Nervengift-Anschlags auf den früheren Agenten Skripal ab. Diplomaten beider Länder geraten heftig aneinander. Es wird vor einem neuen Kalten Krieg gewarnt.
Im Konflikt um die Nervengift-Attacke auf den früheren Doppelagenten Skripal tagt derzeit der Exekutivrat der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen. Die wichtigsten Antworten zur Rolle der OPCW.
Die erste Reise nach seiner Wiederwahl führt Wladimir Putin nach Ankara. Dort trifft der russische Präsident auf einen „lieben Freund“ – und führt das Nato-Mitglied Türkei näher an Russland heran.
Nach Berichten aus dem Kreml hat Donald Trump den russischen Präsidenten nach Washington eingeladen. Ein Sprecher Putins gibt ein weiches Dementi ab.
Die Ausweisung von Diplomaten vergiftet das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Diese Woche dürften die Ermittlungen im Fall Skripal mehr in den Fokus rücken. Bringen Chemiewaffen-Experten Bewegung in den Streit?
Fast täglich drehen Russland und Großbritannien in der Skripal-Affäre an der rhetorischen Eskalationsschraube: Nun keilt der russische Außenminister Lawrow gegen den Westen.
Russland möchte einen Gleichstand mit der Mitarbeiterzahl der russischen Vertretungen in Großbritannien erreichen. Für den Personalabbau bleibt ein Monat Zeit.
Die Regierung in Moskau zahlt es dem Westen im Fall Skripal mit gleicher Münze heim. Doch der Kreml hätte noch härter zurückschlagen können. Ein Kommentar.
Moskau schlägt zurück: Im diplomatischen Streit mit dem Westen bestellt das Außenministerium den deutschen Botschafter und andere Vertreter der EU ein. Zahlreiche Diplomaten müssen das Land verlassen. Die ersten packen schon ihre Koffer.
Moskau setzt seine Vergeltung für die Ausweisung russischer Diplomaten aus westlichen Ländern fort. Zudem werde das amerikanische Konsulat in St. Petersburg geschlossen.
Die Vereinigten Staaten kritisieren Russlands Maßnahme, 60 amerikanische Diplomaten auszuweisen. Die Entscheidung würde die Beziehungen weiter verschlechtern.
Der Fall Skripal verschlechtert die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen immer mehr. Nun müssen 60 amerikanische Diplomaten das Land verlassen. Die Vereinigten Staaten sind mit diesem Schritt nicht einverstanden.
Die Infrastruktur in Europa ist für schnelle Truppentransporte gen Osten teils völlig ungeeignet. Nun soll wegen der wachsenden Spannungen mit Russland Brücken und Straßen für das Militär verbessert werden. Und nicht nur das.
64 Tote, darunter 41 Kinder – das Feuer in einem sibirischen Einkaufszentrum hat dutzende Opfer gefordert. Über Tausende haben am Dienstag in Moskau ihre Anteilnahme gezeigt.
Nach der Ausweisung russischer Diplomaten durch zahlreiche westliche Staaten drehen die Regierungen in Moskau und London weiter an der Eskalationsschraube. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigte Reaktionen an.
Einige EU-Staaten beteiligen sich nicht an den Ausweisungen russischer Diplomaten. Dafür haben sie ganz unterschiedliche Gründe.
Nicht alles war richtig in der Russland-Politik westlicher Länder. Doch die Eskalationsspirale haben nicht sie in Gang gesetzt.
Die russische Führung war bei ihren Versuchen, EU und Nato zu schwächen, in den vergangenen Jahren erfolgreich – das ist ihr zu Kopf gestiegen. Die Ausweisungen zeigen nun, Russland ist zu weit gegangen.