Russland lässt britisches Ultimatum verstreichen
Die Affäre um den Giftgasanschlag auf den Doppelagenten Skripal spitzt sich zu. Russland lässt in der Nacht das britische Ultimatum verstreichen und erhebt seinerseits schwere Vorwürfe.
Die Affäre um den Giftgasanschlag auf den Doppelagenten Skripal spitzt sich zu. Russland lässt in der Nacht das britische Ultimatum verstreichen und erhebt seinerseits schwere Vorwürfe.
Nach dem Nervengift-Anschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal will die britische Regierung nicht in den Verdacht der Zaghaftigkeit geraten. Entsprechend deutlich fallen die Worte der Premierministerin aus.
Sergej Skripal arbeitet als russischer Spion in Europa, wird aber wegen Verrat in Moskau verurteilt. Es folgt die Begnadigung und ein Nervengiftangriff auf ihn in England. Eine Video-Chronik.
Die Affäre um die Vergiftung des russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal weitet sich zur diplomatischen Krise zwischen Großbritannien und Russland aus. Moskau bestreitet, hinter dem Anschlag zu stecken und verlangt Zugang zu den Nervengift-Proben.
„Wir haben damit nichts zu tun“, sagt der russische Außenminister Lawrow und fordert Zugang zu den Nervengasproben. Die Nato hat mittlerweile ihre Besorgnis über den Vorfall erklärt.
Laut der britischen Premierministerin Theresa May ist Russland „höchstwahrscheinlich“ für das Attentat mit einem Nervengift auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal verantwortlich. Der russische Botschafter in London wurde einbestellt.
Die Wurzeln des Systems Putin liegen in den wilden Neunzigern, als der Kommunismus endete. Dazu hat Arthur Isarin unter Pseudonym einen Spannungsroman verfasst.
Die „Kinschal“ (Dolch) gehört zu Putins neuartigen Nuklearwaffen. Sie soll bis zu zehnfache Schallgeschwindigkeit erreichen und kaum abzufangen sein.
Wladimir Putin steht vor seiner Wiederwahl als Präsident. Wie hat er das Land geprägt? Ein Gespräch mit Russland-Expertin Angela Stent über Putins Sicht auf den Westen – und ein Russland nach ihm.
Mit peinlichen Floskeln macht sich der Westen im Syrien-Krieg faktisch zum Komplizen Putins. Sie helfen Russland nicht nur zu Propagandaerfolgen, sondern schaden Europa.
Erfahrene Kreative gegen junge Pragmatiker: Acht Großmeister treten an, um Schach-Weltmeister Carlsen herausfordern zu dürfen. Dabei gibt es einen Favoriten der Herzen – und einen Favoriten der Zyniker.
Die britischen Sicherheitsbehörden haben das Haus des ehemaligen russischen Spions untersucht, um der Quelle der Vergiftung auf die Spur zu kommen. Auch frühere Todesfälle könnten wieder aufgerollt werden.
Nach dem Angriff mit Nervengift auf den früheren russischen Agenten Sergej Skripal in London ist der Verdacht schnell auf Russland gefallen. Welches Interesse hätte Moskau daran, einen Anschlag in Großbritannien zu verüben?
Die Ermittlungen um eine russische Einflussnahme auf die amerikanische Präsidentschaftswahl ziehen immer weitere Kreise: Präsident Trump soll die Untersuchung behindert haben – und ein Treffen auf den Seychellen könnte zum Schlüsselbeweis werden.
„Es hat alles gehalten“: Beim Testspiel gegen den FC Kazanka wird der Kapitän der Eintracht eingewechselt. Der Stürmer will noch in dieser Saison in der Bundesliga spielen.
Am Samstag beginnt das WM-Kandidatenturnier in Berlin. Der Russe Sergei Karjakin gilt für viele als Favorit. Zwar hat er die niedrigste Elozahl, doch unter Druck agiert er gerne ein bis zwei Klassen stärker.
Sergej Skripal spionierte einst im Auftrag der Briten. Nun fand man den Russen bewusstlos auf einer Parkbank im Süden Englands – möglicherweise vergiftet ringt er mit dem Tod. Außenminister Johnson hat schon einen Schuldigen ausgemacht.
Das Vorgehen Syriens, Russlands und Irans sei dasselbe, dass auch bei der Belagerung und Eroberung von Aleppo eingesetzt wurde, heißt es aus Washington. Gerade Moskau ignoriere mutwillig eine Feuerpause.
Rechtzeitig vor der Präsidentenwahl präsentiert Putin Wundernuklearwaffen, die das Gleichgewicht des Schreckens bewahren sollen. Moskaus digitale Aufrüstung aber stellt eine neue strategische Bedrohung dar, auf die der Westen noch keine wirkungsvolle Antwort gefunden hat.
Österreichs Kanzler Kurz sucht bei seinem Besuch im Kreml die Gemeinsamkeiten. Die Verbindungen seines Koalitionspartners nach Russland sind eng – aber auch die anderer Politiker aus Österreich.
Die Demokraten in den Vereinigten Staaten widersprechen in einem Bericht zur Russland-Affäre den Vorwürfen der Republikaner an das FBI. Es habe seine „Pflicht zum Schutz des Landes“ erfüllt.
Nach tagelangen Verhandlungen beschließt der UN-Sicherheitsrat eine Resolution zur Feuerpause in Syrien. Bis kurz vor der Abstimmung verhandelten die Diplomaten, um eine drohende Blockaden der Veto-Macht Russland zu verhindern.
Seit Tagen streitet der UN-Sicherheitsrat über einen Resolution zum Waffenstillstand in Syrien. Mit fast zweistündiger Verspätung startete die Beratung. Die Veto-Macht Russland droht die Resolution zu blockieren.
Mit nur 15 Jahren stürmt Eiskunstläuferin Alina Sagitowa zum Olympiasieg. Ihre drei Jahre ältere Trainingskameradin Jewgenija Medwedjewa gewinnt Silber.
Die eine ist gerade 15 Jahre alt, die andere auch erst 18. Eine Russin holt den Olympia-Sieg im Eiskunstlauf. Es dürfte einer der Höhepunkte bei Olympia werden. Vor dem pikanten Teenager-Duell gibt es deutliche Worte.
Die russische Polizei hat den Kremelkritiker Alexej Nawalny in Moskau festgenommen. Seitdem ihm die Kandidatur bei den Präsidentenwahlen verwehrt wurde, ruft der Oppositionelle immer wieder zum Boykott der Wahl auf.
Der Schriftsteller und Arzt Maxim Ossipow konnte seine Kleinstadtklinik gegen bürokratische Übernahmeversuche verteidigen. Die Poetik der Medizin prägt auch seine literarischen Diagnosen über Putins Russland.
Sonderstaatsanwalt Mueller klagt Russen an, die von langer Hand Wahlmanipulationen geplant haben sollen, und legt deren nicht immer professionelle Methoden offen.
Das Misstrauen zwischen Moskau und Washington ist groß, warnt der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz – und damit sei die Gefahr neuer Kriege so groß wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Russische Soldaten besetzten vor anderthalb Jahren in der Arte-Serie „Occupied“ norwegische Öl- und Gasfelder. Jetzt läuft die zweite Staffel an – ihr fehlt es aber an Durchschlagskraft.
Ein Computervirus hat im vergangenen Sommer die Netzwerke von Unternehmen in Europa befallen. Das britische Cyber-Abwehrzentrum hat die Sache untersucht. Moskau weist die Vorwürfe sofort zurück.
In dem Gespräch zwischen den beiden Präsidenten sei es um einen Gefangenenaustausch und um die Freilassung in Russland inhaftierter Ukrainer gegangen. Es war das erste Telefonat seit mehr als einem halben Jahr.
Bei einem amerikanischen Luftangriff auf Regierungskräfte in Syrien in der vergangenen Woche sind offenbar auch mehrere russische Söldner getötet worden. Russische Medien ermittelten die Namen von mindestens fünf Toten.
Fehlerhafte Instrumente haben ersten Ermittlungen zufolge den Absturz eines russischen Flugzeuges mit 71 Todesopfern verursacht. Weil Sensoren vereist waren, konnten sie demnach keine korrekten Daten melden.
Iran will sich nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich in Syrien festsetzen. Dafür testet Teheran, wo Moskaus rote Linien verlaufen – genau wie zunehmend auch andere Kriegsparteien.
Die Maschine war kurz nach dem Start vom Radar verschwunden. Die Insassen hatten keine Überlebenschance. Wrackteile wurden über eine Länge von einem Kilometer am Absturzort verteilt gefunden.