Wie vertrauenswürdig ist „Sputnik V“?
„Sputnik V“ ist im Westen bisher skeptisch beäugt worden. Nun hat die Fachzeitschrift „The Lancet“ dem Impfstoff eine hohe Wirksamkeit bestätigt. Doch ist den russischen Angaben zu trauen?
„Sputnik V“ ist im Westen bisher skeptisch beäugt worden. Nun hat die Fachzeitschrift „The Lancet“ dem Impfstoff eine hohe Wirksamkeit bestätigt. Doch ist den russischen Angaben zu trauen?
Bei Protesten gegen die Verurteilung des Putin-Widersachers Alexej Nawalnyj zu jahrelanger Lagerhaft ging die Polizei brutal gegen Demonstranten vor. Die Bundesregierung zeigt sich empört.
Russlands Strafvollzugsbehörde schickt Nawalnyj in Lagerhaft, weil er gegen Bewährungsauflagen verstoßen habe. Doch der Oppositionelle will im Kampf gegen „Giftmischer“ Putin nicht klein beigeben.
Der Oppositionelle muss in Haft, weil er Bewährungsauflagen nicht erfüllt haben soll. Die stammen aus einem Verfahren, in dem er laut dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu Unrecht verurteilt worden war.
Oppositionelle Russen üben sich in Solidarität. Doch die Machthaber versuchen nach den öffentlichen nun auch die virtuellen Freiräume zu liquidieren.
China und Russland liefern sich auf dem Balkan einen Impfwettkampf. Die Europäische Union sieht mit leeren Händen zu – sie muss sich zuerst um ihre eigene Bevölkerung kümmern.
In Moskau sagte am Montag Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, in einer Telefonkonferenz mit Journalisten, es könne keine Gespräche geben „mit Hooligans und Provokateuren".
Trotz mehr als 5000 Festnahmen am Wochenende soll es schon morgen weitere Proteste geben. Dann wird Putin-Kritiker Alexej Nawalnyj in Moskau vor Gericht stehen.
Trotz eines enormen Polizeiaufgebots demonstrierten am Sonntag Tausende Russen für die Freilassung des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalnyj. Zuvor waren die Maßnahmen zur Abschreckung noch einmal verschärft worden.
Tausende von Menschen gehen in Russland aus Protest gegen Präsident Wladimir Putin auf die Straße. Menschenrechtlern zufolge kommt es zu zahlreichen, teils brutalen Festnahmen.
Für die CDU-Politiker Norbert Röttgen und Andreas Nick ist die Festnahme des russischen Oppositionsführers eine „unglaubliche Perversion“. Sie wollen Gegenmaßnahmen.
Russlands Behörden wollen neue Demonstrationen unbedingt kleinhalten – vor allem im Zentrum Moskaus. Das Team des Oppositionspolitikers Alexej Nawalnyj plant am Sonntag Aktionen in 80 Städten.
Wie es einer Handvoll akribischer Rechercheure um den inhaftierten Oppositionspolitiker Alexej Nawalnyj gelang, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Blamage seines Lebens zu bereiten.
Oppositionsführer Nawalnyj hat in Russland für das Wochenende wieder zu Protesten aufgerufen. Die Staatsmacht tut alles, um vorher Furcht unter Sympathisanten zu verbreiten. Denn die jüngsten Recherchen haben Putin verwundbar gemacht.
Das Nachtleben in Moskau pulsiert wieder. In der russischen Hauptstadt wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelockert - Bars und Clubs dürfen wieder rund um die Uhr geöffnet sein.
Die Verlängerung des „New Start“-Abkommens zur Rüstungskontrolle durch Russland und Amerika ist ein Erfolg. Trotzdem bedeutet sie keinen Neustart in der schwierigen Beziehung beider Länder.
Die Proteste in Belarus und Russland befruchten einander gegenseitig. Vor allem die Organisation der Demonstranten im Internet lassen Lukaschenka und Putin alt aussehen. Die reagieren mit Repression.
Kurz nach dem Machtwechsel in Washington haben sich der russische und der amerikanische Präsident auf die Verlängerung des atomaren Abrüstungsvertrags New Start geeinigt. Das Abkommen wäre in wenigen Tagen ausgelaufen.
Wladimir Putin hat sich zum ersten Mal persönlich zu Alexej Nawalnyjs Enthüllungen geäußert. Russlands Präsident bestreitet eine Verbindung zum Luxusanwesen und nennt die Materialien „Gehirnwäsche“.
Der Protest Zehntausender am Wochenende zeigt, dass Nawalnyjs Rückhalt in Russland gewachsen ist. Aber auch die Zahl der Festnahmen war hoch. Der Kreml zeigt sich entschlossen, die Opposition von weiteren Aktionen abzuhalten.
Das Haus der Räte im ehemaligen Königsberg war ein Symbol für Stillstand in der späten Sowjetunion. Zuletzt wurde die brutalistische Bauruine zur Ikone der Popkultur. Jetzt soll sie abgerissen werden.
Einen Tag nach den Protesten gegen die Inhaftierung des Oppositionellen Nawalnyj in Russland versucht der Kreml, die Aktionen vom Samstag kleinzureden – und beschwert sich bei den Amerikanern.
Zehntausende Menschen protestieren am Samstag gegen den russischen Staatspräsidenten und für die Freilassung Alexej Nawalnyjs. Die Staatsmacht geht hart gegen die friedlichen Demonstranten vor.
Bei den Protesten für die Freilassung des Kremlkritikers werden landesweit nach Angaben von Bürgerrechtlern mehr als 1600 Menschen festgenommen. Unter ihnen ist offenbar auch die Frau Nawalnyjs, wie sie auf Instagram mitteilte.
Die Ehefrau von Kreml-Kritiker Alexej Nawalnyj ist bei Protesten für die Freilassung ihres Mannes in Moskau selbst festgenommen worden. Polizisten führten sie während der verbotenen Massenproteste in Moskau ab.
Im äußersten Osten Russlands sollen die Ordnungskräfte Demonstranten geschlagen und abgeführt haben. Aktivisten veröffentlichten Videos vom Vorgehen der Polizei in Chabarowsk.
Der nach seiner Rückkehr festgenommene Nawalnyj hat zu Protesten aufgerufen, die Russland aufrütteln könnten. Die Vorbereitungen von Regime wie Opposition sind beispiellos.
Leonid Wolkow ist der Stabschef des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalnyj. Im Interview spricht er über seinen inhaftierten Chef, Putin, Stalin und Demokratie.
Der neue amerikanische Präsident kommt damit Russland entgegen. Auf anderen Feldern will Washington juristisch gegen Moskau vorgehen. Es geht um „rücksichtslose und feindliche“ Handlungen gegen die Vereinigten Staaten.
Schon bevor Belarus die Eishockey-WM entzogen wurde, war die Sportart ein Faktor in der „großen Politik“. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings durch Moskau revanchierte sich das tschechoslowakische Team auf dem Eis.
Weil er vergangenes Jahr einen russischen Weltkriegsveteran als „Verräter“ bezeichnete, soll der Kreml-Kritiker bereits am Mittwoch vor Gericht gestellt werden. Bei einer Verurteilung droht Nawalnyj eine mehrjährige Haftstrafe.
Der EU-Außenbeauftragte Borrell fordert die Freilassung des russischen Oppositionellen Nawalnyj. Sollte Moskau nicht einlenken, wären für den EVP-Fraktionsvorsitzenden Weber auch Sanktionen gegen Nordstream 2 eine Option.
Kaum hat der Kreml Alexej Nawalnyj nach dessen Rückkehr weggesperrt, kommt von den Mitstreitern des Oppositionspolitikers eine neue Korruptionsenthüllung. Erstmals geht es um Präsident Wladimir Putin persönlich.
Nach dem Entzug der WM meldete sich Dmitrij Baskow deutlich zu Wort. Der Chef des Eishockey-Verbandes teilt gegen den Solidaritätsfonds belarussischer Athleten aus. Der Weltverband möchte Minsk derweil entschädigen.
Auch als Ministerpräsident hat Armin Laschet das Feld der Außenpolitik selbstbewusst beackert. Ging er zu weit mit seiner Nachsicht gegenüber dem Kreml? Und wurden seine Sätze zu Syrien den Realitäten gerecht?
Zu Beginn der Proteste in Belarus fragte Swetlana Alexijewitsch die russische Intelligenzija: Warum schweigt ihr? Ihre Forderung richtete sich an eine Gemeinschaft, von der man aber nur träumen kann.