Journalist in Mexiko enthauptet
Schon vor Monaten hatte der mexikanische Reporter Julio Valdivia Drohungen erhalten. Jetzt fand die Polizei seine Leiche nahe von Bahnschienen dreihundert Kilometer südöstlich der Hauptstadt.
Schon vor Monaten hatte der mexikanische Reporter Julio Valdivia Drohungen erhalten. Jetzt fand die Polizei seine Leiche nahe von Bahnschienen dreihundert Kilometer südöstlich der Hauptstadt.
In Mexiko-Stadt ist die Menschenrechtskommission seit Tagen von Aktivistinnen besetzt worden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden Gelder gestrichen, um Vermisste zu suchen oder Opferhilfe anzubieten.
In Mexiko ist die Zahl der registrierten Infektionen auf fast 600.000 angestiegen. Das Gesundheitsministerium geht von einer großen Dunkelziffer aus.
Wer eine Coronavius-Infektion in Mexiko überlebt hat, sollte Kontakt mit Omi Debua aufnehmen. Der Tätowierer sticht all jenen nämlich den Schriftzug „Covid-19-Überlebender“ auf die Haut – kostenlos versteht sich.
In Mexiko erwarten Teenagerinnen ungeduldig ihren fünfzehnten Geburtstag: Bei der sogenannten Quinceañera-Party wird ihr Übergang zum Erwachsensein gefeiert. Die Mädchen werden zu Frauen gekrönt. Doch die Corona-Pandemie hat ihnen in diesem Jahr die Show gestohlen.
Rund 73 Prozent der Bevölkerung in Mexiko gelten als übergewichtig. Die Regionalparlamente in den südlichen Bundesstaaten haben jetzt den Verkauf von süßen Getränken und Snacks an Minderjährige untersagt.
Miroslava Breach hatte über das organisierte Verbrechen im Norden Mexikos berichtet und wurde im März 2017 beim Verlassen ihres Hauses erschossen. Jetzt ist der Auftraggeber ihrer Ermordung verurteilt worden.
Hunderte Millionen Dollar soll die brasilianische Firma Odebrecht an Spitzenpolitiker aus Lateinamerika und Afrika bezahlt haben. In Mexiko steht jetzt der frühere Präsident Peña Nieto am Pranger.
Peter Norman war einer von drei Olympioniken, die 1968 gegen Rassismus demonstrierten. Auch für ihn bedeutete es das Ende seiner Karriere. Doch erst nach seinem Tod wurde seine Geschichte allmählich bekannt.
In Indien sind mittlerweile mehr als zwei Millionen Menschen infiziert. Die Vereinigten Staaten beklagen mehr als 2000 Corona-Tote an einem Tag. Und auch Afrika leidet zunehmend unter den Folgen von Sars-CoV-2.
Die Festnahme des Anführers eines mexikanischen Kartells wird von Sicherheitsexperten als ein Erfolg gewertet. Fraglich ist, ob eine mögliche Zerschlagung nicht bloß Platz für andere kriminelle Organisationen schafft.
In Mexiko ist den Behörden ein Schlag gegen das in Benzindiebstahl und Gewalt verwickelte Verbrecherkartell Santa Rosa de Lima gelungen. Der Chef der Gruppe und fünf weitere Personen konnten verhaftet werden.
Australiens zweitgrößte Stadt macht ernst: ab 20 Uhr darf keiner mehr raus, Einwohner dürfen nur einmal am Tag einkaufen. Unterdessen melden Mexiko und die Philippinen neue Höchstwerte bei den Corona-Neuinfektionen.
Die WHO spricht von Auswirkungen der Covid-19-Pandemie bis in die kommenden Jahrzehnte, die Vereinigten Staaten und Mexiko melden Rekord-Infektionszahlen. In Deutschland bereiten sich die Krankenhäuser auf eine zweite Welle vor.
Im Video marschieren hundert Kämpfer, schwere Waffen sind zu sehen. Mit den Aufnahmen will ein Drogenkartell Mexikos Präsidenten bloß stellen. Der steckt in der Klemme.
Schiedsrichter Adalid Maganda protestiert im Olympiastadion von Mexiko-Stadt gegen Rassismus. Er selbst erlebte auf seinem Weg in den Profifußball einige rassistische Anfeindungen.
Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador ist als Hoffnungsträger gestartet. Zwei Jahre später wünschen ihn sich viele Bürger lieber heute als morgen fort. Was ist da passiert?
Mexiko-Stadt galt lange als immun gegen das organisierte Verbrechen. Eiskalt durchgeführte Mordkommandos kannte man bisher nur aus anderen Regionen des Landes. Ein misslungenes Attentat hat diesen Mythos zerstört.
Allen Warnungen zum Trotz scharte der amerikanische Präsident vor zwei Wochen in Tulsa seine Anhänger um sich – nun steigt dort die Zahl der Corona-Fälle. Eine Verbindung zu „mehreren Großereignissen“ ist laut Gesundheitsbehörde wahrscheinlich.
Bei einem Besuch des mexikanischen Präsidenten López Obrador lobte der amerikanische Präsident den Nafta-Nachfolgevertrag zwischen Amerika, Mexiko und Kanada. Die Beziehungen zwischen den Staaten seien stärker als je zuvor.
Der Gastgeber mag es pompös, der Gast aus Mexiko kommt bescheiden im Linienflugzeug. Doch ansonsten scheint zwischen Donald Trump und Andrés Manuel López Obrador keine Mauer zu passen.
Vor fast sechs Jahren verschwanden in Mexiko 43 Studenten. Nun haben dortige Behörden den Leichnam eines dritten Vermissten entdeckt. Der Fundort stellt die bisherigen Ermittlungsergebnisse in Frage.
Immer mehr Kokain wird in „Narco Submarines“ geschmuggelt. Ein Gespräch mit dem Sicherheitsexperten H. I. Sutton über geheime Bootswerften, Ingenieurskunst und die Transatlantikroute.
Mutmaßlich hatte das Flugzeug hunderte Kilogramm Kokain geladen. Vor der Notlandung verfolgte die mexikanische Luftwaffe die Maschine.
Das Blutvergießen in Mexiko geht weiter: Im Einzugsgebiet eines Drogenkartells wurden 24 Menschen in einer Einrichtung für Suchtkranke erschossen aufgefunden. Dahinter könnte ein persönlicher Rachefeldzug stehen.
Fast sechs Jahre nach der Entführung und Ermordung von 43 mexikanischen Studenten ist ein weiterer Verdächtiger festgenommen worden. Wird der Fall, der zu den größten Skandalen der Amtszeit des früheren Präsidenten gehört, endlich aufgeklärt?
Kaum irgendwo auf der Welt wird so selten auf das Coronavirus getestet wie in Mexiko. Die wenigen Zahlen, die zur Verfügung stehen, sind alarmierend. Die Sorge in der Bevölkerung wächst.
Präsident Donald Trump hat im Bundesstaat Arizona einen fertig gestellten Abschnitt der Grenzanlagen zu Mexiko besucht. Anschließend lobte er das Bauwerk in höchsten Tönen.
Nicht nur im Süden des Landes bebt die Erde, auch in der weit entfernten Hauptstadt löst die Erschütterung Alarm aus. Erinnerungen an ein verheerendes Beben vor drei Jahren werden wach.
Mit großkalibrigen Waffen attackieren mutmaßliche Gangmitglieder im Norden Mexikos Häuser, Autos und eine Tankstelle. Mehrere Menschen sterben. Im Zentrum des Landes nimmt die Polizei derweil 26 mutmaßliche Kartellmitglieder fest.
Der UN-Sicherheitsrat, das einzige Gremium der Vereinten Nationen, das rechtlich bindende Resolutionen aussprechen kann, hat neue nichtständige Mitglieder gewählt. Für Kanadas Premier Justin Trudeau wurde die Abstimmung zur Niederlage.
Wissenschaftler in Mexiko haben beeindruckende Bilder des Vulkans Popocatepetl gemacht.
Wo Ärzte gejagt und Krankenstationen attackiert werden, man große Hochzeiten feiert und der Präsident im Fernsehen geschönte Zahlen präsentiert: über den kollektiven Corona-Verdrängungswettbewerb Mexikos.
Die Proteste gegen Polizeigewalt in Mexiko arten aus. Am Montag verwüsteten einige Menschen die Innenstadt von Mexiko-Stadt. Demonstrierende setzten Gebäude in Flammen und zerstörten öffentliche Gegenstände, um ihre Forderungen deutlich zu machen: Gerechtigkeit für Giovanni Lopez.
Forscher in Mexiko haben eine riesige Plattform aus der Frühzeit der Maya entdeckt. Wer sich dort hinbegibt, wird nichts sehen außer Feldern und Resten von Urwald. Erst auf dem Computerbildschirm kommt das Bauwerk zum Vorschein.
Damit der Ölpreis wieder steigt, wollen das Opec-Kartell und seine Partnerländer die Produktion weiterhin drosseln. Doch Mexiko zieht nicht mehr mit.