Amerika zuerst
Der INF-Vertrag ist gescheitert. Dennoch überlässt Moskau die formelle Auflösung des Kontrakts Washington. Was steckt dahinter?
Der INF-Vertrag ist gescheitert. Dennoch überlässt Moskau die formelle Auflösung des Kontrakts Washington. Was steckt dahinter?
Die Nato will kein Wettrüsten mit Moskau. Dann muss sie sich aber wenigstens gegen die neue nukleare Bedrohung verteidigen können. Das hat auch Folgen für die Luftabwehr der Bundeswehr.
Dorette Kersten kam als Zwanzigjährige nach Peenemünde – und wurde dort persönliche Sekretärin Wernher von Brauns. Sie stand ihm stets zur Seite, auch bei der ersten Mondmission vor 50 Jahren.
Nordatlantikpakt und Europäische Union rufen Russland dazu auf, das Ende des Vertrags über landgestützte nukleare Mittelstreckenraketen doch noch zu verhindern. Jens Stoltenberg spricht von einer „letzten Chance“.
Die französische Marine bekommt sechs neue nukleargetriebene U-Boote. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron freut sich und hält die Aufrüstung für notwendig. Die deutsche Flotte sieht dagegen alt aus.
In manchen Ereignissen zeigt sich die Signatur eines Zeitalters. Thomas Vinterbergs Film „Kursk“ erzählt vom Desaster des russischen Atom-U-Boots. Selten hat ein so düsterer Film so hell gestrahlt.
Auch wenn es kaum Chancen gebe, den INF-Vertrag noch zu retten, werde die Nato weiter an Russland appellieren, ihn zu erhalten, heißt es von der Militärallianz. Moskau wehrt sich jedoch gegen die Schuldzuweisung.
Das Verhältnis der beiden Atommächte Russland und Amerika ist angespannt wie lange nicht. Dennoch wollen Trump und Putin auch in Zukunft über Abrüstung diskutieren. Auch China soll an den Gesprächen beteiligt werden.
Die Rebellen haben nach eigenen Angaben in der jüngsten Vergangenheit ihre Angriffe mit Drohnen und Marschflugkörpern auf Städte in Saudi-Arabien intensiviert. Die unterstützen die jemenitische Regierung, während die Rebellen Unterstützung aus dem Iran erhalten.
Die Regierung Donald Trumps will Iran mit Härte an den Verhandlungstisch zwingen. Aber das Regime gibt trotz der Sanktionslast nicht klein bei. Eskaliert der Konflikt?
Fast ein Jahr nach dem Giftgasangriff auf Douma kommt die OPCW zu dem Schluss, dass dort tatsächlich Chlorgas zum Einsatz kam. Es gebe „hinreichende Verdachtsmomente“, teilt die Organisation in ihrem Abschlussbericht mit.
Die Bundesregierung tut sich schwer damit, bei den Verteidigungsausgaben die Zwei-Prozent-Vorgabe der Nato zu erfüllen. Dabei gibt es eine günstige Alternative, mit der Berlin den Verbündeten dienen könnte – und sich selbst. Ein Gastbeitrag.
Der Außenminister fordert von den westlichen Partnern, sich mit den Sicherheitsherausforderungen der Zukunft zu beschäftigen – und nicht auf ein neues nukleares Wettrüsten zu setzen.
Die Nato wappnet sich für das Auslaufen des INF-Abrüstungsvertrags mit Russland. Verteidigungsministerin von der Leyen warnt in Brüssel davor, dass die Gefahr durch nukleare Mittelstreckensysteme nicht nur von Moskau ausgeht.
Die russische Wirtschaft stagniert, doch Wladimir Putin lässt aufrüsten – und geht damit auf Konfrontationskurs mit dem Westen. Doch um welche Waffensysteme geht es überhaupt?
Nach Erkenntnissen der Amerikaner hat Russland mehr Raketen stationiert als bislang bekannt. Künftig will Washington Russland zwar eigene Marschflugkörper in Europa entgegenstellen, aber ohne Atombomben.
Deutschland sieht sich zunehmend gewohnter Strukturen enthoben. Das macht Berlin zu einem lockenden Ziel für externe Akteure. Doch das muss nicht sein. Eine Debatte über den Ausbau der Raketenabwehr wäre ratsam. Ein Gastbeitrag.
Die iranischen Revolutionsgarden haben eine neue Rakete mit einer Reichweite von 1000 Kilometern enthüllt. Das Raketenprogramm ist international sehr umstritten.
Amerika und Russland haben den INF-Vertrag zur atomaren Abrüstung ausgesetzt. Bis der endgültig ausläuft, bleiben noch sechs Monate Zeit. Die will Jens Stoltenberg nutzen.
Nach dem Ausstieg aus dem INF-Abrüstungsvertrag hat Russland den Bau einer landgestützten Rakete mit größerer Reichweite angekündigt. Berlin versucht weiterhin das Verbot zu retten.
In seiner Rede hat Donald Trump versöhnliche Töne angeschlagen. Davon dürfe man sich nicht täuschen lassen, sagt Peter Beyer, Transatlantik-Berater der Bundesregierung. Er macht im FAZ.NET-Interview eine Forderung.
Die Vereinigten Staaten und Russland haben am Wochenende den INF-Vertrag über das Verbot atomarer Mittelstreckenraketen nacheinander gekündigt. Jetzt plant Moskau den Bau neuer Raketen – mit mehr als 500 Kilometern Reichweite.
Die Verteidigungsministerin will nicht in Zeiten des Kalten Krieges zurückfallen. Russland warnt derweil die Nato-Länder, dass das Ende des Vertrages „weitreichenden Auswirkungen“ haben werde.
Deutsche Außenpolitiker geben den INF-Vertrag noch nicht auf. Um Amerika und Russland wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, treten sie mit einem neuen Vorschlag an Moskau heran.
Irans Raketenprogramm ist heftig umstritten, vor allem Israel fühlt sich bedroht. Ungeachtet dessen rüstet Teheran weiter auf.
Es seien viele neue Waffensysteme entwickelt worden, das erfordere neue Regeln, sagt der Bundesaußenminister. In Europa sind laut Nato-Generalsekretär Stoltenberg keine neuen Atomwaffen geplant.
Die Vereinigten Staaten setzen nach einem zweiten Ultimatium den INF-Abrüstungsvertrag aus. Den Russen lassen sie sie jedoch eine Hintertür offen.
Russland sei allein verantwortlich für die Aufkündigung des INF-Vertrags über das Verbot atomarer Mittelstreckenraketen. Moskau müsse in den kommenden sechs Monaten seine Marschflugkörper vernichten, heißt es in einer Stellungnahme der Nato-Partner.
Der amerikanische Außenminister Mike Pompeo beschuldigte Russland, den INF-Vertrag über das Verbot atomarer Mittelstreckenraketen zu verletzen. Damit tritt nun eine sechs Monate lange Übergangsphase in Kraft.
Die Bundeskanzlerin stellt sich voll hinter die Position der Nato-Staaten. Die Zeit bis zur vollständigen Aufkündigung des Abkommens solle aber genutzt werden, um weitere Gespräche zu führen.
Amerikas Außenminister Pompeo will das Verbot von Mittelstreckenraketen vorzeitig aufheben. Sicherheitsfachmann Christian Mölling sieht zwei Möglichkeiten, um ein gefährliches Wettrüsten zwischen Moskau und Washington noch zu verhindern.
Die Vereinigten Staaten wollen offenbar nicht bis zum offiziellen Ablauf des Ultimatums an Russland warten. An diesem Freitag wird aller Voraussicht nach das Aus für einen der weltweit wichtigsten Abrüstungsverträge eingeläutet. Die Sorge in Europa ist groß.
Im Streit um die Zukunft landgestützter Mittelstreckenwaffen spielt Moskau mit verdeckten Karten. Aber auch Washington operiert in einer Grauzone.
Die Nato-Staaten sind überzeugt, dass Russland mit seinem neuen Marschflugkörper den INF-Vertrag verletzt. Das weist Moskau zurück. Für den Kreml ist die Diskussion nur ein Vorwand um nachrüsten zu können.
Eine enge Zusammenarbeit mit Amerika, die Außenminister Maas stärken will, ist unabdingbar. Für Deutschlands und Europas Sicherheit bleibt sie auch unter Präsident Trump zentral. Ein Kommentar.
In wenigen Tagen will Donald Trump den INF-Vertrag mit Russland kündigen. Dem Vorwurf mangelnder Transparenz treten die russischen Streitkräfte mit einer Veranstaltung entgegen, die neue Fragen aufwirft.