Marokko schafft die große WM-Überraschung
Nicht Belgien, nicht Kroatien: Marokko gewinnt die Gruppe F und steht im Achtelfinale der Fußball-WM. In der Heimat feiern die Fans das Team. Es steht erstmals seit 1986 wieder in der K.o.-Runde.
Nicht Belgien, nicht Kroatien: Marokko gewinnt die Gruppe F und steht im Achtelfinale der Fußball-WM. In der Heimat feiern die Fans das Team. Es steht erstmals seit 1986 wieder in der K.o.-Runde.
Nach dem WM-Spiel zwischen Belgien und Marokko kommt es in Brüssel zu Ausschreitungen. Auch in mehreren niederländischen Städten kommt es zu Krawallen.
Nach dem 2:0-Sieg Marokkos kam es in der belgischen Hauptstadt zu Ausschreitungen. Randalierer zündeten Feuer auf der Straße an und warfen Raketen auf die Polizei. Die Anwohner reagieren mit Unverständnis.
Marokko spielt beim 2:0 über den Favoriten nicht nur leidenschaftlicher, sondern auch besser.
Belgien wird seiner Rolle des WM-Mitfavoriten weiter nicht gerecht. Die alternden Stars finden bislang als Team nicht zusammen und müssen nach dem 0:2 gegen Marokko ums Achtelfinale bangen.
Der Zweite der WM 2018 in Russland muss sich im ersten Spiel in Qatar mit einem Unentschieden begnügen. Gegen mutig aufspielende Marokkaner will dem Team um Luka Modrić das erste WM-Tor noch nicht gelingen.
In Deutschland folgt eine Dokumentation über die Verstöße gegen Menschenrechte in Qatar der nächsten. Nie zuvor war die Kritik an einer Fußball-WM so groß. Wie aber schaut das Ausland auf das Turnier?
Die Idee gibt es schon lange, nun beginnen konkrete Planungen: Ein Tunnel unter der Straße von Gibraltar soll Spanien und Marokko verbinden. Davon könnten auch Menschen in Deutschland profitieren.
Dank des hohen Gaspreises kann Algerien seine Verteidigungsausgaben verdoppeln. Es kauft Waffen in Russland und zu Hause sozialen Frieden.
Ein Land sucht seine Identität: Leïla Slimani setzt mit „Schaut, wie wir tanzen“ die Chronik ihrer Heimat Marokko als epische Familiensaga fort.
Auf die EM-Zweiten warten beim Turnier im nächsten Jahr Marokko, Kolumbien und Südkorea als Vorrundengegner. Das deutsche Team bestreitet zunächst alle Partien in Australien.
Die Fußball-WM 2023 findet für das deutsche Team nur in Australien statt, die Auslosung lässt keine Konstellation mit Neuseeland zu: Die Gegner kommen aus Afrika, Asien und Südamerika.
Eine uralte marokkanische Kalkputz-Technik erlebt eine Renaissance : Tadelakt passt sich mit seiner fugenlosen, matten Oberfläche nahezu jedem Stil an. Aber ist der schöne Putz auch praktisch?
Marokko greift zwar härter durch, doch das schreckt afrikanische Migranten nicht ab. Sie stechen jetzt auch mit Schlauchbooten Richtung Kanaren in See. Diese sind dem Atlantik kaum gewachsen.
Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine hat Deutschland die unbürokratische Aufnahme der Flüchtlinge versprochen. Wie läuft das in der Praxis ab?
Im Streit darüber, wem die Westsahara gehört, zog Marokko für mehrere Monate seine Botschafterin aus Berlin ab. Jetzt haben sich beide Staaten versöhnt. Die Bundesregierung hat gute Gründe, trotz des offenen Konflikts auf Rabat zuzugehen.
Karima Henß hat in Frankfurt ein Geschäft für traditionelles Handwerk aus Marokko eröffnet - eine „Liebeserklärung“ an ihre Wurzeln, wie sie sagt. Viele Teile sind einzigartig, in jedem Fall fair und von Hand hergestellt.
Der irische Krimiautor Kevin Barry schickt zwei ehemalige Drogenhändler auf die Suche nach einem Mädchen am Fährterminal nach Tanger – und zeigt, dass er ein Ohr für Dialoge hat.
Derzeit findet die weltweit größten Migrationsbewegung zwischen zwei Kontinenten in kurzer Zeit statt: Millionen Marokkaner aus ganz Europa reisen für ihren Sommerurlaub durch Spanien nach Nordafrika.
Nach dem Massenansturm auf den Grenzzaun der Exklave versammelten sich am Freitag Tausende Demonstranten in mehreren spanischen Städten. Sie prangerten die „Militarisierung der Grenzen“ an. Auch in Rabat gab es Proteste.
Bei einem Ansturm auf die spanische Exklave Melilla starben mehr als 30 Migranten. Marokko weist Algerien die Schuld zu. Die Grenzkontrollen seien zu lax. Auch die spanische Regierung steht unter Druck.
Bei dem Versuch, nach Melilla zu gelangen, kamen mehr als 30 Migranten ums Leben, berichten Menschenrechtler. Sie fordern eine Untersuchung und kritisieren die Sicherheitszusammenarbeit mit Marokko.
Hunderte Migranten haben versucht, den Grenzzaun zwischen Marokko und Melilla zu überwinden. Die Zahl der Toten hat sich spanischen Medien zufolge über Nacht auf 18 erhöht. Menschen kamen im Gedränge oder durch Stürze vom Zaun ums Leben.
Der Zirkus als Vorspiel zur Revolution: Die Artisten der Groupe Acrobatique de Tanger und des französischen Cirque Inextremiste erobern die Ruhrfestspiele in Recklinghausen.
Der Streit über die Westsahara eskaliert. Algier friert auch die Handelsbeziehungen zu Spanien ein. Folgen bald die Erdgaslieferungen?
Zwei Jahre lang waren die Grenzen zwischen Marokko und den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla geschlossen. Nach einer Wiederannäherung der beiden Länder wurden sie heute Nacht wieder geöffnet.
Bei dem Versuch, die Kanarischen Inseln zu erreichen, sind abermals Dutzende Menschen vor der marokkanischen Küste gestorben.
In Südhessen plant ein Landwirt ein gigantisches Gewächshaus für Tomaten, Gurken und Paprika. Es gibt Bedenken - aber auch Vorteile.
Auf dem Höhepunkt der Krise mit Marokko soll vor einem Jahr auch auch die damalige spanische Außenministerin Arancha González Laya ausgespäht worden sein. Wer der Urheber war, bleibt ein Rätsel.
In Spanien wurden nicht nur die Mobiltelefone katalanischer Separatisten ausgespäht. Auch die Geräte des spanischen Ministerpräsidenten und der Verteidigungsministerin sind betroffen. Der Verdacht richtet sich aufs Ausland.
Die algerischen Drohungen in Richtung Madrid werden immer massiver. Sollte algerisches Gas aus Spanien nach Marokko gelangen, will Algerien seine Lieferungen komplett einstellen.
Pause vom Romaneschreiben: Eine Nacht allein im Museum führt Leïla Slimani zur den intimen Quellen ihres Schreibens.
Erstmals seit Beginn der Pandemie fahren von Spanien wieder Fähren nach Marokko. Das ist ein Symbol der Entspannung nach einer Zeit der Krise.
Nach Monaten der Krise empfängt der marokkanische König überraschend Spaniens Ministerpräsidenten – mitten im Fastenmonat Ramadan. Damit will er Pedro Sánchez nach dessen Kehrtwende im Westsahara-Konflikt den Rücken stärken.
Spanien hatte Algerien als zuverlässigen Geschäftspartner empfohlen. Es könne die Abhängigkeit von Russland verringern. Ein Konflikt lässt Zweifel aufkommen.
Vor einigen Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, sagt der amerikanische Außenminister Blinken: Vier arabische Außenminister reisen zu einem Gipfel nach Israel – an den Ort, wo Staatsgründer Ben Gurion begraben liegt.