Spahn setzt auf Spahn
Der stellvertretende CDU-Vorsitzende versucht gar nicht erst, Armin Laschet zu verteidigen, bevor es mit den Sondierungen losgeht. Er denkt offenbar schon an dessen Nachfolge.
Der stellvertretende CDU-Vorsitzende versucht gar nicht erst, Armin Laschet zu verteidigen, bevor es mit den Sondierungen losgeht. Er denkt offenbar schon an dessen Nachfolge.
Grüne und FDP gelten als Kanzlermacher. In den nächsten Tagen werden sie mit potenziellen Koalitionspartnern Gemeinsamkeiten, Gegensätze und Kompromisse ausloten. Das ist der Fahrplan.
Der CSU-Vorsitzende nutzt weiter jede Gelegenheit, seinem Kanzlerkandidaten in den Rücken zu fallen – und Laschet bietet sie ihm. Treibt der Unfrieden in der Union die Grünen endgültig zur SPD?
Game of Thrones in der Union: Söder kritisiert Laschet für den Fall, dass die Ampel-Verhandlungen scheitern. Dann steht er bereit.
Der Freie-Wähler-Chef hat am Sonntag noch während der Stimmabgabe zur Bundestagswahl Zahlen aus einer Nachwahlbefragung auf Twitter verbreitet. Der Bundeswahlleiter prüft den Vorfall. Die SPD-Landtagsfraktion fordert Aiwangers Entlassung.
Laschet muss nun alle Hoffnung in das Kanzleramt setzen. Die SPD gibt sich geschlossen. Grüne und FDP „sondieren vor“. Die EU sagt Schleusern den Kampf an. Und den Briten geht das Benzin aus. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Ein turbulenter Tag für die Union: CSU-Chef Söder spricht Scholz die besten Chancen aufs Kanzleramt zu – und Laschet verhindert eine Kampfkandidatur in der Fraktion.
Statt wie üblich für ein Jahr ist Ralph Brinkhaus zunächst bis Ende April im Amt bestätigt worden. Die Abgeordneten folgen damit einem Kompromiss-Vorschlag von Laschet und Söder.
CSU-Parteivorsitzender Markus Söder spricht von einer Niederlage der Union und sieht die SPD am Zug.
Armin Laschet hat den Augenblick verpasst, den Fraktionsvorsitz an sich zu ziehen. Wie auch immer die Sitzung der Unionsfraktion ausgeht, CDU und CSU wirken auf FDP und Grüne immer weniger attraktiv.
In der Union war der Ton gegenüber Armin Laschet am Wahlabend noch wohlmeinend, mittlerweile lässt er immer weniger Raum für Interpretationen. Hilft die Machiavelli-Lektüre?
Das von der SPD bemühte „moralische Recht“, den Kanzler zu stellen, hat sie selbst nicht beachtet. Doch verfügt die Union noch über die nötige Kampfmoral?
Scholz oder Laschet wollen mit FDP und Grünen reden – die sondieren aber erst einmal zu zweit. Bei den Grünen soll Habeck in einer künftigen Regierungskoalition den Posten des Vizekanzlers bekommen.
Nach dem enttäuschenden Wahlergebnis muss der CDU-Vorsitzende Armin Laschet die Parteifreunde besänftigen. Vom zweiten Platz aus versucht die Union, eine Regierungsperspektive zu behalten.
Hubert Aiwanger ist Impfgegner und verbreitet so manches, war er besser für sich behielte. Doch er ist nicht irgendwer, sondern Bayerischer Wirtschaftsminister. Dank Markus Söder.
Die CSU liegt in Bayern über dem bundesweiten Ergebnis der Schwesterpartei. Trotzdem ist es der schlechteste Ausgang seit 1949. Im Bund akzeptiert sie die Führungsrolle von Armin Laschet – noch.
Am Wahlabend war das Signal von CDU-Chef Armin Laschet eindeutig: Er will jetzt Kanzler werden. Nach Kritik aus den eigenen Reihen angesichts der herben Verluste in der Wahl, klingt das am Montag schon anders.
Trotz herber Verluste will Armin Laschet weiter Kanzler werden – auch als Zweitplatzierter. Das ginge nur mit Grünen und FDP. Eine „Zukunftskoalition“ nennt er das. Söder spricht von einem „Bündnis der Vernunft“.
CSU-Chef Markus Söder strebt zusammen mit der CDU eine „bürgerliche Regierung“ mit Grünen und FDP an.
In der Öffentlichkeit gab sich Angela Merkel oft spröde, dabei war sie hinter verschlossenen Türen voller Witz und Ironie. Zeit für eine Enthüllung.
Zum Wahlkampfabschluss in seiner Heimatstadt Aachen hat sich Unionskandidat Armin Laschet die scheidende Kanzlerin an die Seite geholt. Angela Merkel lobt ihn als Brückenbauer, er warnt mit Verve vor einem rot-grün-roten Bündnis.
Zur Bundestagswahl treten auch viele Studenten an. Wie wollen sie den Bundestag bereichern? Unterwegs im Wahlkampf mit U-25-Kandidaten.
Die Union zeigt sich zum Ende des Wahlkampfes selbstbewusst. Angela Merkel bittet dennoch, manch Vergangenes zu vergessen. Markus Söder mahnt: FDP wählen bedeute, „nicht bayerisch“ zu wählen – und Laschet hält eine bemerkenswerte Rede.
Die Bundeskanzlerin trat auf dem Wahlkampfabschluss der Union in München gemeinsam mit Markus Söder (CSU) und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet auf.
Morgen wird sein, was gestern gewesen ist: In Nürnberg zeigt die soeben eröffnete Zweigstelle des Deutschen Museums, wie man Zukunft ausstellt.
Greta Thunberg macht beim Klimastreik vor dem Reichstagsgebäude Druck auf die Politik. Zwei Tage vor der Bundestagswahl hofft die Union, doch noch an der SPD vorbeizuziehen. Und die Berliner stimmen über Enteignungen ab. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Spitzenkandidaten der Parteien und Markus Söder streiten bei ARD und ZDF lebhaft miteinander. Nur warum ist der CSU-Chef eigentlich dabei?
Armin Laschet führt einen der schwierigsten Wahlkämpfe, die ein Unionspolitiker zu bestehen hat. Aus den eigenen Reihen kommt nicht nur Unterstützung.
Die CSU denkt nur Tage vor der Wahl laut über die Folgen einer Niederlage Laschets nach. Über solche Hilfe kann sich nur einer freuen: Olaf Scholz.
In Rheinland-Pfalz sitzen sie im Landtag, in Bayern sind sie sogar Teil der Regierung. Bundespolitisch aber geht es für die Freien Wähler nicht voran – zur Freude der Union.
Die launige Stimmungsdemokratie tut Laschet nicht den Gefallen einer „Wende“ durch die Medien. Auf die konnte sich die CDU noch nie verlassen. Aber das war und ist nicht die Schwäche der Union, sondern ihre Stärke.
Merkel und Laschet treten zusammen auf, für jüngere Kinder könnte es Anfang kommenden Jahres einen Impfstoff geben, die Gaspreise steigen und Klimaaktivisten sind weiter im Hungerstreik. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Newsletter.
Im Schlussspurt des Wahlkampfs überziehen Union und SPD einander mit Vorwürfen. Selbst die Grünen greifen nun Olaf Scholz an. Und auch zwischen CDU und CSU knirscht es wieder einmal.
Die EU hat sich mit ihrer Impfstoffbeschaffung nicht mit Ruhm bekleckert. Ob Deutschland aber die Beschaffung im Alleingang besser bewältigt hätte, ist zweifelhaft.
Ganz Deutschland, so sagen es die Umfragen, hätte lieber Markus Söder als Armin Laschet zum Kanzler. Ganz Deutschland? Nein, die Bayern mögen ihn nicht.