Dutzende Verletzte bei Selbstmordattentat
Der Terror ist nach Tunis zurückgekehrt: Mitten im Zentrum der tunesischen Hauptstadt sprengt sich eine Frau in die Luft. Dutzende Menschen werden verletzt.
Der Terror ist nach Tunis zurückgekehrt: Mitten im Zentrum der tunesischen Hauptstadt sprengt sich eine Frau in die Luft. Dutzende Menschen werden verletzt.
Im Zentrum der tunesischen Hauptstadt Tunis hat sich eine Frau in die Luft gesprengt. Dabei sollen neun weitere Menschen verletzt worden sein.
Die Bundesregierungen soll in diesem Jahr bereits Exportgenehmigungen im Wert von 416 Millionen Euro an Riad erteilt haben. Der Spitzenplatz steht allerdings im Widerspruch zu bislang bekannten Fakten.
Kann die Repräsentanz von Minderheiten ein Argument für oder gegen eine Theaterinszenierung sein? Über kulturelle Aneignung wird inzwischen auch an deutschen Bühnen heftig gestritten.
In der Nähe von Marokkos Hauptstadt Rabat ist am Dienstag eine Bahn entgleist – sechs Menschen starben, Dutzende wurden verletzt. Und die Zahl der Toten könnte noch weiter steigen.
15 Jahre saß er in Hamburg im Gefängnis: Mounir al Motassadeq war ein Komplize der Terroristen vom 11. September 2001. Jetzt wurde er nach Marokko abgeschoben.
Der Komplize der Attentäter vom 11.9.2001 hatte in Hamburg fast 15 Jahre Haftstrafe verbüßt. Nun soll er offenbar zügig nach Marokko abgeschoben werden.
Urlaubsreisen haben die Deutschen in diesem Sommer so viele gebucht wie nie zuvor. Doch das beliebteste Auslandsziel Spanien profitiert davon nicht. Deutsche Reisemanager haben dafür eine bemerkenswerte Begründung.
Seit einigen Wochen lockt ein Gerücht noch mehr junge Marokkaner an die Küste im Norden. Von Gratistransporten nach Spanien ist die Rede. Jetzt kam eine Studentin bei der Überfahrt ums Leben – weil Soldaten auf sie schossen.
Die Verhandlungen mit den Ländern in Nordafrika zeigen Wirkung: Weil sie eher bereit sind, ihre Staatsbürger wieder aufzunehmen, werden mehr abgelehnte Asylbewerber zurückgeschickt.
Zentren für Migranten sind kontraproduktiv, sagt Marokkos Außenminister Bourita – daran änderten auch Geldzahlungen nichts. Er kritisiert die EU auch noch für eine andere Sache.
Die Debatte über Migration und Integration wird mitentscheidend für die Landtagswahl in Hessen sein. Das Spektrum in den Parteiprogrammen reicht von der Einschätzung, dass mehr Zuwanderung erforderlich sei, bis zur Sehnsucht nach konsequenter Abschottung.
Die Menschen hatten versucht, von Marokko an die spanische Küste zu gelangen. Spanien hat inzwischen Italien als Hauptankunftsland von Migranten in Europa abgelöst.
Im Mai war der terrorverdächtige Tunesier Haikel S. aus Frankfurt in sein Heimatland abgeschoben worden. Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte scheiterte er nun endgültig mit seiner Beschwerde gegen Deutschland.
Babakar Segnane kam über das Mittelmeer nach Deutschland – doch durfte nicht bleiben. Aber er fand Helfer, die ihm ermöglichen, zurück im Senegal Bauer zu werden. Die Geschichte einer Rückkehr.
Algerien gilt als Hort der Stabilität. Denen, die nach Algerien abgeschoben werden, droht keine Gefahr, bestenfalls Unzufriedenheit.
Merkel reist nach Algerien, und auch wenn das Land nur indirekt Einfluss auf den Flüchtlingszuzug nimmt, geht es vor allem um dieses Thema.
Bei ihrem Besuch in Algerien hat die Bundeskanzlerin konkrete Zusagen zu einem Rückführungsabkommen erhalten. Es sei wichtig, Partner zu haben, damit der deutsche Staat auch handeln könne, so Merkel.
Viele junge Algerier suchen in Deutschland Asyl. Oberstes Ziel von Merkels Besuch in Algier ist daher ein Rückführungsabkommen. Nun hat sie konkrete Zusagen erhalten.
Die Stadt muss dem unrechtmäßig abgeschobenen Sami A. auch keinen Notreiseausweis für seine Rückkehr nach Deutschland ausstellen, so das Gericht. Der Tunesier solle erst versuchen, sich selbst um einen Ausweis zu kümmern.
Im Jahr 2017 wurden 504 Asylbewerber aus Algerien in ihre Heimat abgeschoben. Bundeskanzlerin Merkel wird bei ihrem Besuch in dem Land wohl auch über eine mögliche Einstufung als sicherer Herkunftsstaat sprechen.
Wie konnte sich in einer muslimischen Gesellschaft wie der Marokkos eine Kultur der Toleranz gegenüber Haschisch etablieren? Unser Autor hat sich auf Spurensuche begeben.
In einem Leserbrief übt Thilo Sarrazin scharfe Kritik an der Rezension seines neuen Buches über den Islam in der F.A.Z. Unser Redakteur Rainer Hermann beantwortet Sarrazins Vorwürfe Punkt für Punkt. Die Dokumentation eines Streits.
Immer mehr junge Migranten erreichen die spanischen Exklaven in Nordafrika. Spanien nimmt inzwischen mehr Menschen auf als Italien – auch, weil es seine Verpflichtungen erfüllt.
Die orientalisch-jüdische Bevölkerung in Israel war lange eine Randgruppe. Nun wird sie immer mehr zum Machtfaktor. Die Politik hat die Entwicklungsstädte längst für sich entdeckt.
Das Restaurant Kafila in Frankfurt ist einem Beduinendorf nachempfunden. Wie beim Wüstenvolk üblich, können die Zelte dort aber nicht lange bleiben. Doch das hat andere Gründe.
Im Fall des des rechtswidrig abgeschobenen mutmaßlichen Islamisten Sami A. will das Auswärtige Amt „eine möglichst rasche Lösung“ finden: Im diplomatischen Austausch mit Tunis gehe es um eine mögliche Rückführung – und eine Bestätigung.
Für welche Flüchtlingsgeschichte interessieren sich die Medien? Man sollte nicht nur über den Fall Sami A. reden, sondern auch über den der jungen Jesidin, die Deutschland verließ, weil sie sich hier nicht mehr sicher fühlte.
Wer gedacht hat, dass die Düsseldorfer Landesregierung nach der Entscheidung des OVG Münster im Fall Sami A. klein beigibt, wurde am Donnerstag eines Besseren belehrt.
Der nordrhein-westfälische Minister bedauert, die Abschiebung von Sami A. Mitte Juli nicht gestoppt zu haben. Er habe „falsch gehandelt“, sagte der FDP-Politiker am Donnerstag in Düsseldorf. Zurücktreten will Stamp aber nicht.
Die Abschiebung von Sami A. nach Tunesien war rechtswidrig, das entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster. Eine Auslieferung könnte allerdings noch an den tunesischen Behörden scheitern.
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat bestätigt, dass die Abschiebung von Sami A. nach Tunesien rechtswidrig war. Mit der entscheidenden Frage konnte es sich aus prozessrechtlichen Gründen jedoch gar nicht befassen.
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat bestätigt, dass die Abschiebung von Sami A. nach Tunesien rechtswidrig war. Mit der entscheidenden Frage konnte es sich aus prozessrechtlichen Gründen jedoch gar nicht befassen.
Migranten aus Tunesien in ihrem kleinen Holzboot trafen auf die Crew des Rettungsschiffes „Aquarius“. Italien weigert sich, das Schiff mit mehr als 140 Migranten an Bord landen zu lassen.
Der juristische Streit um die Abschiebung des mutmaßlichen Islamisten Sami A. nimmt eine neue Wendung: Er wurde laut einem Bericht als unerwünschte Person gelistet – obwohl Richter seine Rückholung aus Tunesien verlangen.
Bisher waren Marokko, Algerien und Tunesien in der Flüchtlingskrise vor allem Transitländer. Nun werden sie selbst immer stärker zu Herkunftsländern – denn viele Bewohner der Maghreb-Staaten sind mit ihrer Geduld am Ende.