Alles für die Freiheit der Frauen
Vorkämpferin der Gleichberechtigung: Ein Band versammelt Gespräche mit der vor zwei Jahren verstorbenen französischen Anwältin und Aktivistin Gisèle Halimi.
Vorkämpferin der Gleichberechtigung: Ein Band versammelt Gespräche mit der vor zwei Jahren verstorbenen französischen Anwältin und Aktivistin Gisèle Halimi.
Pause vom Romaneschreiben: Eine Nacht allein im Museum führt Leïla Slimani zur den intimen Quellen ihres Schreibens.
Im Mittelmeer sind abermals mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Migranten wollten offenbar von Tunesien und Libanon nach Italien. Laut der Internationalen Organisation für Migration gibt es immer mehr Fluchtopfer.
Ein mit 750 Tonnen Dieselkraftstoff beladener Tanker war vor der Küste Tunesiens gesunken. Laut Angaben des tunesischen Umweltministeriums hätten Taucher das in fast 20 Metern Tiefe liegende Wrack untersucht und „kein Leck“ und „keine Risse“ im Schiffsrumpf entdeckt.
Sieben Kilometer vor der Küste Tunesiens ist ein Frachter gesunken. Das Schiff hat etwa 750 Tonnen Diesel an Bord. Die Regierung hat einen Notfallplan aktiviert.
Ein junger Migrant in Belgien hat mit einem Rubbellos 250.000 Euro gewonnen. Doch weil er keine Papiere besitzt und so kein Konto eröffnen kann, verweigern ihm die Behörden noch die Auszahlung des Erlöses.
Erstmals seit Beginn der Pandemie fahren von Spanien wieder Fähren nach Marokko. Das ist ein Symbol der Entspannung nach einer Zeit der Krise.
Italien prescht vor und sichert sich Erdgas aus Algerien. Spanien ist dort wegen des Westsshara-Konflikts ins Hintertreffen geraten.
Die erst 17 Jahre alte Olympia-Teilnehmerin Eya Guezguez ist tot. Die Seglerin aus Tunesien starb bei einem Trainingsunfall. Ihre Schwester Sarra überlebte das Unglück.
Bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, sind rund ein Dutzend Menschen vor der tunesischen Küste gestorben. Zeitgleich rettete die Hilfsorganisation Sea-Watch 86 Migranten vor der libyschen Küste.
Nach Monaten der Krise empfängt der marokkanische König überraschend Spaniens Ministerpräsidenten – mitten im Fastenmonat Ramadan. Damit will er Pedro Sánchez nach dessen Kehrtwende im Westsahara-Konflikt den Rücken stärken.
Spanien hatte Algerien als zuverlässigen Geschäftspartner empfohlen. Es könne die Abhängigkeit von Russland verringern. Ein Konflikt lässt Zweifel aufkommen.
Einst bangte das ganze Land um das Leben seiner Fußballikone. Nun führt Trainer Rigobert Song die „Unbezähmbaren Löwen“ aus Kamerun nach einem sportlichen Drama doch noch zur WM nach Qatar.
Der Fotograf Ferhat Bouda dokumentiert das Leben und Überleben nomadischer Gemeinschaften. Seine Karriere führte aber nicht schnurgerade zu Ruhm, Auszeichnungen und dem Frankfurter Fotografie Forum, wo seine Werke zu sehen sind.
Der tunesische Präsident Kaïs Saïed löst das Parlament auf. Es hatte sich gegen seine Machtfülle aufgebäumt – und eine Plenarsitzung organisiert.
Staatspräsident Kais Saied hatte im Juli vergangenen Jahres die demokratische Verfassung Tunesiens außer Kraft gesetzt. Nachdem das Parlament trotz eines Verbots am Mittwoch tagte, leitete Saied Schritte zur Auflösung des Parlaments ein. Gegner werfen ihm nun einen Putschversuch vor.
Vor einigen Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, sagt der amerikanische Außenminister Blinken: Vier arabische Außenminister reisen zu einem Gipfel nach Israel – an den Ort, wo Staatsgründer Ben Gurion begraben liegt.
Der Krieg in der Ukraine treibt die Getreidepreise in die Höhe. Agrarökonomen warnen vor massiven Folgen für die Versorgung ärmerer Staaten. Jetzt sind die großen Exportnationen gefragt – auch Europa kann seinen Beitrag leisten.
Spanien braucht Marokko im Kampf gegen die illegale Migration. Madrid erkennt daher dessen Entscheidungsgewalt über die Westsahara an.
Die spanische Regierung gibt ihre Neutralität im Westsahara-Konflikt auf und kann sich eine Autonomie der Region innerhalb Marokkos vorstellen. Algerien zieht den Botschafter in Madrid ab.
Auf dem Kontinent gibt es reiche Vorkommen, doch es fehlt an der nötigen Infrastruktur. Einige ehrgeizige Erdgasprojekte stecken seit den siebziger Jahren fest. Der Ukraine-Krieg könnte jetzt einen Schub bringen.
Nicht erst der Ukrainekrieg traf den Westen unvorbereitet. Seit der Jahrtausendwende ist seine geopolitische Agenda von Illusionen geprägt. Ein Gastbeitrag.
Bis 2050 soll Schluss sein mit Kohle, Gas und Öl als Energieträger. Drei Energieunternehmer und ein Politiker aus vier Kontinenten setzen aber auf sie. Denn der Weg zur Klimaneutralität ist noch lang.
Spanien und Nordafrika könnten dazu beitragen, die Abhängigkeit von Russland zu verringern. Doch Frankreich bremst bisher und in Afrika bereitet die aktuelle Sicherheitslage Sorgen.
In Madrid ist man besorgt über die zunehmende Zahl der Migranten aus Marokko,welche die spanische Nordafrika-Exklave Melilla erreichen. Will Rabat mit ihnen ein weiteres Mal Druck im Westsahara-Konflikt ausüben?
Nach den Folgen der Corona-Pandemie leidet Marokko nun unter der nächsten großen Plage: extremer Dürre.
Spanien und Nordafrika könnten bei der Energieversorgung Europas helfen. Das Problem: Bis heute fehlen leistungsstarke Leitungen.
Zwei tunesische Influencerinnen kommen als Bootsmigranten nach Lampedusa. Sie feiern ihre Ankunft in Europa. Ihre Videos und Fotos auf Instagram und TikTok wirken wie Urlaubsfilme. Von Gefahr keine Rede.
Der tunesische Präsident Kais Saied möchte den Obersten Justizrat auflösen – und durch ein neues Gremium ersetzen, das er kontrolliert. Bereits im vergangenen Jahr hat der Präsident das Parlament entmachtet. Die Errungenschaften der tunesischen Verfassung sind in Gefahr.
Marokko hat Abschied von dem nach einem Sturz in einen Brunnenschacht gestorbenen fünfjährigen Rayan genommen. Hunderte Menschen versammelten sich zur Beisetzung auf dem Friedhof nahe dem Dorf Ighrane.
Der tunesische Präsident Kaïs Saïed will jetzt auch den Justizapparat unter seine Kontrolle bringen. Der Präsident des aufgelösten Justizrats spricht von einer „illegalen Entscheidung“.
Nach dem Tod des fünf Jahre alten Rayans steht in Bevölkerung in Marokko unter Schock. Tagelang hatten zahlreiche Menschen die Rettungsarbeiten verfolgt. Auch der Papst kondoliert.
Der am Dienstag in einen 32 Meter tiefen Brunnen gestürzte Fünfjährige aus Marokko ist tot. Die Bergung dauerte seit Freitagabend an und die Einsatzkräfte hofften bis zuletzt das Kind retten zu können.
Die ganze Welt bangte um den kleinen Rayan aus Marokko. Am Dienstag war der Fünfjährige in einen 32 Meter tiefen Brunnen gestürzt. Trotz umfangreicher Rettungsversuche gibt es nun traurige Gewissheit – der Junge ist tot.
Seit Dienstagnachmittag ist der fünf Jahre alte Rayan in einem tiefen Brunnen in Marokko eingeschlossen. Die Retter graben unter schwersten Bedingungen fieberhaft einen Tunnel, um das Kind zu bergen.
Seit Tagen harrt ein Fünfjähriger in einem 32 Meter tiefen Brunnen aus. Für die Einsatzkräfte im Norden Marokkos ist die Mission ein Kampf gegen die Zeit.