Von Sanktionen schwer getroffen
Die „Big Four“ brauchen länger für Russland-Abzug
Vor dem High Court erkämpften die Anwälte des Whistleblowers, dass sich das höchste Gericht Großbritanniens mit dem Fall Assange befasst. Jetzt hat der Supreme Court selbst den Antrag abgelehnt.
London war bisher ein Paradies für russische Oligarchen. Nun sollen in den oft leerstehenden Immobilien der Superreichen ukrainische Flüchtlinge unterkommen. Der Bürgermeister spricht von „poetischer Gerechtigkeit“.
In Großbritannien ist um ausländische Milliardäre eine ganze Industrie gewachsen. Kein Wunder, dass das Land besonders abhängig von russischem Geld ist.
Auf den jüngsten Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ hatten manche gehofft, mit Joanna Scanlan kaum jemand gerechnet: Die Verleihung der Britischen Filmpreise sorgte für Überraschungen.
Zwei Wochen vor der Oscar-Verleihung gewinnt der Western bei den britischen Awards in London in den beiden Königskategorien: Der Film bekam die Preise für den besten Film und die beste Regie.
Die Sanktionen gegen Klubeigentümer Roman Abramowitsch treffen auch den FC Chelsea hart. Trainer Thomas Tuchel nimmt die Sache noch mit Humor. In der Liga schießt Kai Havertz das entscheidende Tor.
Bis vor kurzem dienten Dutzende britische Topmanager russischen Unternehmen als Aushängeschilder und Türöffner. Nun nehmen sie Reißaus.
Ein Teil der City-Elite hat sich bereitwillig einspannen lassen für Moskauer Konzerne. Die Aufarbeitung des „Londongrad“-Komplexes steht erst am Anfang.
Michael Francis ist seit 2019 Chefdirigent der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Aber erst an diesem Sonntag kann er sein Debüt bei den Meisterkonzerten in der Rheingoldhalle geben. Die Deutschen seien immer begeistert, wenn er britische Musik dirigiere.
Prinz Harry wird der Gedenkfeier für seinen vor einem Jahr verstorbenen Großvater Prinz Philip fernbleiben – obwohl Harry zwei Wochen später nach Europa reisen wird. Eine Royals-Expertin hält dies für ein erpresserisches Manöver.
Die Sanktionsliste gegen russische Oligarchen wird immer länger. So fallen die Milliardäre Abramowitsch und Deripaska mit viel Besitz in London darunter.
Im vergangenen Jahr hatte die Polizei den Frauen eine Mahnwache für die ermordete Sarah Everard untersagt – zu Unrecht, wie ein Gericht nun entschied. Die Beamten hatten sich damals auf die Corona-Regeln berufen.
Nach Linklaters schließt nun auch Freshfields Bruckhaus Deringer ihr Büro in Moskau. Immer mehr Wirtschaftskanzleien ziehen ihre Konsequenzen aus dem brutalen Angriffskrieg des Putin-Regimes gegen die Ukraine.
Roman Abramowitsch landet auf der Sanktionsliste der britischen Regierung. Das hat gravierende Folgen für den FC Chelsea. Dass die Fanshops schließen, ist Nebensache. Es kommt noch härter für den Klub.
Boris Johnson hat „Großzügigkeit“ im Umgang mit Kriegsvertriebenen aus der Ukraine versprochen. Aber die Realität sieht anders aus. Die Opposition übt heftige Kritik – auch im Kabinett gibt es Unmut.
Innerhalb von Tagen hat sich der Preis von Nickel vervierfacht. Das wichtige Industriemetall wird unter anderem für Edelstahl und Batterien in der Autoindustrie gebraucht.
Der britische Royal, Prinz Andrew, hat nach der Einigung auf einen Vergleich im Missbrauchsskandal offenbar seine Zahlung an die Klägerin geleistet. Berichten zufolge soll es sich dabei um eine achtstellige Summe handeln.
Boris Johnson will wirksamer gegen russische Oligarchen vorgehen. Doch das neue Geldwäschegesetz überzeugt nicht alle.
Mit einem "Sechs-Punkte-Plan" will London den Druck auf Moskau erhöhen. Anfang der Woche empfängt Johnson sechs Regierungschefs.
Weil sie bei einer Aktion für die Ukraine mit Abramowitsch-Rufen störten, geht Fußballtrainer Thomas Tuchel mit einigen Anhängern des FC Chelsea hart ins Gericht. Zur aktuellen Situation könne es keine zwei Meinungen geben.
Der zum Verkauf stehende FC Chelsea hat in der Premier League den nächsten Sieg eingefahren. Vor der Partie kam es allerdings zu einem Eklat. Liverpool rückt Manchester City weiter auf die Pelle.
Das Auktionshaus Phillips gehört einer Unternehmensgruppe in Moskau. Doch nicht nur bei ihm lautet die Frage: Wie viel Geschäft mit Russen darf noch sein?
Während sich die Situation in Ukraine weiter zuspitzt, werden bei Versteigerungen moderner und zeitgenössischer Kunst in London mehrere hundert Millionen Pfund umgesetzt. Alle Augen richten sich auf Phillips, das Auktionshaus in russischem Besitz.
Während neue Sanktionen laufen, müssen englische Anwälte abwägen, ob sie weiterhin für den Kreml und die reichsten Russen arbeiten können.
BP und Shell hielten den Kreml-Konzernen Rosneft und Gazprom lange die Treue. Jetzt stoßen sie ihre Beteiligungen mit großem Verlust ab.
Russische Milliardäre haben in London zahlreiche Gebäude erworben. Sie stellen riesige Werte dar.
Russische Superreiche wie Roman Abramowitsch haben sich spektakuläre Immobilien in Britannien gekauft. Das trieb die Preise im Spitzensegment des Häusermarktes hoch. Jetzt werden Putin-nahe Milliardäre mit Sanktionen konfrontiert.
Die Milliardäre Fridman und Aven treten bei ihrem Fonds zurück. Unterdessen wurde ein ukrainisch-russischer Multimillionär bei London tot aufgefunden.
Nach starken Geschäftszahlen springt der Kurs des Londoner Börsenbetreibers um 9 Prozent. Künftig dominiert das Datengeschäft.
Der Handel mit 27 Titeln ist suspendiert worden. Zuvor waren die Kurse von Sberbank und Gazprom um bis zu 98 Prozent abgestürzt.
Kunsthandel in Zeiten des Krieges: Wie erwartet spielt ein Gemälde des Surrealisten René Magritte ein Rekordergebnis bei Sotheby’s in London ein. Bieter aus Asien sorgen für Höhenflüge bei jungen Zeitgenossen.
Vielen gehen die britischen Sanktionen gegen russische Oligarchen mit Vermögen in London nicht weit genug. Jetzt nehmen sie deren Anwälte ins Visier. Die seien eine „Koalition der Elenden“ eingegangen.
Was wurde aus der Hoffnung, über die Integration reicher Russen in den Westen könnte auch in ihrer Heimat ein Wandel herbeigeführt werden? Wie Oligarchen sich in Großbritannien Paläste und Abhängigkeiten erkauften.