Kampfansagen gegen das Zeitalter der Lautlosigkeit
Kein Diesel, keine Böller mehr: In den Städten soll es still und sauber werden. Endlich, sagen viele. Doch was ist mit denjenigen, die sich den Öko-Standard nicht leisten können?
Kein Diesel, keine Böller mehr: In den Städten soll es still und sauber werden. Endlich, sagen viele. Doch was ist mit denjenigen, die sich den Öko-Standard nicht leisten können?
In seine Amtszeit fiel der „Deutsche Herbst“ und der Kampf gegen den RAF-Terrorismus. Nun ist der frühere BKA-Chef Horst Herold im Alter von 95 Jahren gestorben.
Die AfD präsentiert im Internet einen Adventskalender der besonderen Art: Jeden Tag versteckt sich ein weißer Mann hinter den Türchen. Denn diese Bevölkerungsgruppe ist ihrer Ansicht nach gefährdet.
Großbritannien ist mit Abstand die führende Militärmacht Europas. Sollte nach dem Brexit der Graben zur EU größer werden, könnte das Land jeder Form strategischer Zusammenarbeit ablehnend gegenüberstehen. Ein Gastbeitrag.
London is the leading military power in Europe. It cannot be ruled out that, in the event of antagonism between the EU and UK, the UK may grow increasingly hostile to any form of European strategic cooperation. An op-ed.
„Der Mordanschlag“ thematisiert das RAF-Attentat auf Detlev Karsten Rohwedder. Ulrich Tukur spielt einen Mann, der seine große Verantwortung ernst nahm. Und zum Opfer des Linksterrorrismus wird.
Die 1977 befreite „Landshut“ als Mutmacher: Das Flugzeugwrack soll einen neuen Blick auf die Geschichte des Linksterrorismus bieten. Doch wohin mit ihr?
Der ehemalige Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger und Hans-Christian Ströbele begegnen sich in Berlin erstmals für eine Debatte. Der eine hat dem anderen wenig entgegenzusetzen.
Mancher Erfolg der Studenten in den Sechzigern wird überbewertet. Nun kommt die Zeit für eine Einordnung. Ein Gastbeitrag.
Rund 750 Rechtsextremisten und 1200 „Reichsbürger“ besitzen legal eine Schusswaffe. Aber was ist eigentlich mit den Linksextremisten? Eine Recherche.
„Hart aber Fair“ will die 68er erklären und lädt Rainer Langhans ein. Die Ansichten des APO-Veterans sind teilweise peinlich – aber hilfreich, um die 68er besser zu verstehen.
Am 2. April 1968 zündete er gemeinsam mit Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Horst Söhnlein zwei Kaufhäuser in Frankfurt an. Im Interview spricht Thorwald Proll über diese Tat und über die Anfänge der RAF.
Noch wurde niemand getötet. Doch die Kaufhaus-Brandstiftung in Frankfurt vor 50 Jahren bereitete die Anschläge und Morde der Roten Armee Fraktion vor.
Die bürgerliche Gesellschaft verhindert eigentlich Sexismus und Gewalt wie in Tarantinos Filmen – und findet sie im Netz, in den Algorithmen der Werbung und Medien, die sich zu den Guten der MeToo-Kampagne zählen.
Bei der Fahndung nach den ehemaligen RAF-Terroristen Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette wurde der Blick bisher vor allem Richtung Westen gelenkt. Offenbar zu Unrecht.
Dieses Buch leistet eine Menge. Aber es bleibt noch viel zu tun. Die RAF-Sympatisantenszene bleibt zum Beispiel deutlich unterbelichtet.
Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer war eines der bekanntesten Opfer der Roten Armee Fraktion. Das ehemalige RAF-Mitglied Silke Maier-Witt bittet vierzig Jahre nach dem linksextremistischen Mord den Sohn Schleyers um Verzeihung.
Eine Terrorgefahr im engeren Sinn geht von den drei ehemaligen RAF-Terroristen nicht mehr aus – es gibt weitaus größere Bedrohungen. Trotzdem sollte die Fahndung intensiviert werden.
Seit Jahren sucht die Polizei nach den drei früheren RAF-Terroristen Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette. Nach einer Überfallserie verfolgen die Ermittler jetzt eine neue Spur.
Der RAF-„Tatort“ von Dominik Graf hat einen Teil der Öffentlichkeit erregt – bis hin zum Bundespräsidenten. Doch was erzählen uns die Reaktionen?
Der Dschihadismus fordert den deutschen Staat nicht weniger heraus als der Terrorismus der RAF.
Vor vierzig Jahren ermordete die RAF den damaligen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer. Den Kampf gegen den Terror konnte die Bundesrepublik letztlich für sich entscheiden. Welche Lehren kann man heute daraus ziehen?
Der „Tatort“ vom Sonntagabend hat ziemlichen Quatsch über die RAF verbreitet. Der genauen Blick in die Studienakten von Ensslin, Mahler und Meinhof jedoch fördert Interessantes zutage. Ein Gastbeitrag.
Der am Sonntag ausgestrahlte „Tatort“ über die RAF von Dominik Graf ruft heftige Kritik hervor. Stefan Aust spricht angesichts der gezeigten Mordkommando-These von „RAF-Propaganda“. Der SWR wiegelt ab.
Der neue „Tatort“ aus Stuttgart will den langen Arm der RAF bis in die heutige Bundesrepublik hinein verfolgen. Kommt ihm die Realität dabei entgegen? Wir haben Terrorismus-Experten gefragt.
Ein RAF-Film ohne Baader-Meinhof-Komplexe: Dominik Graf fragt im „Tatort“ auf ungewöhnliche Weise nach den Grenzen staatlichen Tuns. Es geht um einen V-Mann und eine Frau mit terroristischer Vergangenheit.
Die Lufthansa-Maschine „Landshut“ ist zurück nach Deutschland gebracht worden. Vor 40 Jahren hatten Terroristen das Flugzeug entführt und den Piloten erschossen. Jetzt soll die „Landshut“ in ein Museum – aber ein Konzept gibt es noch nicht.
Politikverdrossenheit? Von wegen. Studenten erzählen, warum sie den Hörsaal mit der Fußgängerzone tauschen – und was die Kommilitonen dazu sagen.
Mit der Entführung von Hanns Martin Schleyer begannen vor genau 40 Jahren die dramatischsten Wochen der Bundesrepublik. Was sie damals im Kampf gegen die Rote Armee Fraktion lernte, bestimmt ihr Handeln noch heute.
Die für Gewaltaufrufe bekannte Internetseite linksunten.indymedia wurde verboten – und ist trotzdem weiter im Netz verfügbar. Warum ist das so?
1977 war das blutigste Jahr des Terrors der Rote Armee Fraktion. Höhepunkt der Mord- und Entführungsserie der RAF war der „Deutsche Herbst“ mit der Todesnacht von Stammheim. Im FAZ.NET-Interview erinnert sich einer der Chefermittler der Bundesanwaltschaft an jene Zeit.
Mit dem Plädoyer der Bundesanwaltschaft geht der NSU-Prozess in die letzte Phase. Nach vier Jahren ist sich Chefankläger Diemer sicher: Beate Zschäpe war ein gleichberechtigtes Mitglied des Terror-Trios.
Wer Hip-Hop nicht mag, soll seine Stimme erheben. Da steigen wir doch gern in den Ring.
In bester Wahlkämpfermanier versucht Sigmar Gabriel die Hamburger Krawall-Debatte für sich zu nutzen und Angela Merkel zu attackieren. Doch die Kanzlerin reagiert demonstrativ gelassen – und lässt ihren Außenminister auflaufen.
Was ist schlimmer – rechter oder linker Extremismus? Wer beides gegeneinander aufrechnet, verliert sich im Streit über Verharmlosung und Dramatisierung. Dabei verbindet beide Seiten die gleiche hässliche Fratze.
Die Eskalation linksextremer Gewalt beim G-20-Gipfel hat die SPD tief verunsichert. Das Thema könnte den Bundestagswahlkampf bestimmen – und Merkel in die Hände spielen. Ein Kommentar.