Kanzler Seehofer?
Horst Seehofer hat zwar angekündigt, 2018 nicht mehr in den Landtagswahlkampf zu ziehen, doch ausgeschlossen ist bei dem bayerischen Ministerpräsidenten nichts. Womöglich spekuliert er sogar auf ein noch höheres Amt in Berlin.
Horst Seehofer hat zwar angekündigt, 2018 nicht mehr in den Landtagswahlkampf zu ziehen, doch ausgeschlossen ist bei dem bayerischen Ministerpräsidenten nichts. Womöglich spekuliert er sogar auf ein noch höheres Amt in Berlin.
Schon seit Monaten kracht es in der Union. Schluss damit, sagt Heiner Geißler, und droht der Schwesterpartei mit dem Rauswurf. Für deren Angriffe fand er noch deutlichere Worte.
Vor fünfzig Jahren ging „Report“ auf Sendung. Das Magazin avancierte zum politischen Pflichtprogramm. Was ist es heute? Ein Gespräch mit der Redaktionschefin Birgitta Weber.
Merkel sucht nach einer Einigung, Seehofer greift sie an. Wieder. Die zerrüttete Beziehung von CDU und CSU ist damit um einen unfreundlichen Akt reicher. Und Bayerns Ministerpräsident hält den Druck aufrecht.
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ist beliebter denn je. Seine CSU ist stark. Die Kanzlerin steht vor einer Niederlage. Oder ist doch alles ganz anders?
Nach fünfzehn Jahren Streit um den neuen Münchner Konzertsaal ist nach einem Landtagsbeschluss die Zukunft in Sicht. Sie scheint einer unsichtbaren Partitur zu folgen.
In Bayern ist die AfD vergleichsweise schwach. Die CSU gräbt den Neuen das Wasser ab. Auch außerhalb ihrer Landesgrenzen wollen die Christsozialen zeigen, dass rechts von ihnen kein Platz ist. Können die anderen Wahlkämpfer etwa von Seehofer lernen?
Nach der umstrittenen Äußerung über die „Herrschaft des Unrechts“ schlägt die Empörung hoch – und nicht nur die CDU fragt sich: Warum provoziert Horst Seehofer die Kanzlerin wieder und wieder? Die Eskalation der Rhetorik hat ihren guten Grund.
Bayern gegen Berlin. Horst Seehofer gegen Angela Merkel. Der CSU-Vorsitzende führt Krieg. Alles wegen der Flüchtlinge? Nicht nur. Es gibt noch eine andere Vorgeschichte.
Es geht um Laborleistungen im Wert von 79 Millionen Euro: der Arzt Bernd Schottdorf soll sich gemeinsam mit seiner Frau durch scheinselbstständige Unternehmen bereichert haben.
Horst Seehofer verkündet einen „Riesenerfolg“ in seinem Kampf gegen „Monstertrassen“. Nach dem Kompromiss der Koalitionsparteien rechnet sich die CSU die Energiewende schön.
Mit Modellautos des Dreifachmörders Roland S. verdiente sich das Ehepaar Haderthauer eine goldene Nase. Als Zeuge im Untersuchungsausschuss erklärt er nun, wie aus seiner Therapie ein Geschäftsmodell wurde.
Horst Seehofer will nicht von der Macht lassen. Seiner Partei und dem Land nutzt der bayerische Ministerpräsident damit nicht. Die CSU könnte dafür 2018 die Endrechnung erhalten.
CSU-Chef Seehofer findet die Diskussion über Pegida langweilig - sagt er. Seine Partei hingegen ganz und gar nicht. Das hat auch mit ihrem langjährigen Übervater Franz Josef Strauß und einer Angelegenheit im Jahr 1983 zu tun.
Zu Beginn der traditionellen Klausur in Kreuth rempelt Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer erst einmal den Münchner Erzbischof Marx an. Der Kardinal missbilligt die aktuelle Asylpolitik der CSU.
Die schulpolitische Ruhe währte nicht lange: Nach dem Willen der CSU soll es in einer Erprobungsphase an ausgesuchten Gymnasien Klassen mit wieder neun Jahren bis zum Abitur geben. Von „Mittelstufe plus“ statt G-9 ist die Rede.
Bis vor kurzem sah sich Horst Seehofer noch als Inkarnation eines politischen Bauchgotts. Nach dem Crash bei der Europawahl sollen ihm „externe Berater“ erklären, wie Politik funktioniert. Schlimmer kann es für die CSU nicht kommen. Höchste Zeit für einen Aufruf.
Nach dem fulminanten Sieg bei der Landtagswahl in Bayern muss die CSU bei der Abstimmung in Städten und Landkreisen herbe Niederlagen verkraften.
Noch im Freudentaumel der Union bereitet Horst Seehofer die CSU auf eine Minirolle in Berlin vor. Die Partei kann vor Kraft kaum laufen - und muss sich doch darauf einstellen, dass ihr Einfluss in der Hauptstadt schwindet.
Seit dem 3,3-Prozent-Desaster bei der Bayern-Wahl geht bei den Liberalen die Angst um, dass es auch im Bund nicht mehr für einen Wiedereinzug ins Parlament reichen könnte.
In Bonn haben FDP und CDU eine kleine Zweitstimmenkampagne vereinbart. Dass sie die Verabredung auch schriftlich fixierten, gilt nicht eben als glücklich. Doch auch andere Wahlkämpfer in Nordrhein-Westfalen treffen jetzt solche „kluge Absprachen“.
ler. WIESBADEN. Der Ausgang der Bayern-Wahl wird von der CDU in Hessen als Ermutigung, von den anderen Parteien als Weckruf vor der Landtagswahl am nächsten ...
Die Sozialdemokraten verkneifen sich hämische Bemerkungen über die Grünen - und bereiten sich auf eine große Koalition vor. Abgeblasen wären damit auch in der SPD herumgeisternde Putschpläne.
Die absolute Mehrheit im Rücken und die Bundestagswahl vor Augen ist die CSU freigebig mit guten Noten für den scheidenden Koalitionspartner. Aber Leihstimmen für die FDP, die soll es trotzdem nicht geben.
ban./pca. BERLIN, 16. September. Die Koalitionsparteien von Union und FDP haben nach der Landtagswahl in Bayern, bei der die FDP an der Fünfprozenthürde ...
Nach der Bayern-Wahl muss auch die Hessen-FDP wieder um ihren Einzug in den Landtag bangen. Stimmen aus dem Unions-Lager sollen helfen. Die Grünen wiederum wollen keine Stimmen an die Linke abgeben.
Die Spitzenkandidaten der Grünen, Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin, sind unzufrieden mit ihrem Ergebnis in der bayerischen Landtagswahl. Sie wollen bis zur Bundestagswahl den Straßenwahlkampf verstärken - vor allem mit Thesen zur Energiewende.
Ob FDP, SPD, Grüne oder Freie Wähler - die Verlierer der Landtagswahl in Bayern wollen wenige Tage vor der Bundestagswahl vor allem erst mal eines: Ruhe. Es ist jetzt keine Zeit, parteiinterne Konflikte offen auszutragen.
Am Tag nach der Landtagswahl ist der bayerische SPD-Spitzenkandidat Ude nach Berlin geeilt, um sich ein paar Blumen abzuholen. Der SPD-Vorsitzende Gabriel bemüht sich, dem Ergebnis etwas Positives abzuringen.
Mobilisierung allein genügt nicht. Die SPD setzt gegen die asymmetrische Demobilisierung nach der Landtagswahl in Bayern auf ein neues Mittel: die dialektische Mobilisierung.
Günther Jauch wollte dem unentschlossenen Wähler letzte Entscheidungshilfe für den Wahltag geben. Klar war nach der Sendung nur, dass der Bürger sich selbst wird helfen müssen. Das galt auch für Jauchs Talkgäste.
In Berlin wird das Ergebnis der Landtagswahl als Signal für die Bundestagswahl gedeutet. Für die FDP könnte das Fiasko in Bayern, so eine der Theorien, im Bund sogar von Nutzen sein.
Ministerpräsident Seehofer vermeidet auch nach dem Wahlsieg jeden Triumphalismus. Auffällig müht sich die CSU, dem gestrauchelten Koalitionspartner nicht noch einen Stoß zu versetzen. Bei den anderen Parteien beginnt die Fehleranalyse.
Die bayerische FDP will erst nach der Bundestagswahl über Konsequenzen ihres schlechten Abschneidens bei der Landtagswahl beraten.
Nach Hochrechnungen erringt die CSU in Bayern 49 Prozent - und kann wieder allein regieren. Ihr bisheriger Koalitionspartner FDP scheitert klar an der Fünfprozenthürde. Die SPD gewinnt leicht hinzu, Freie Wähler und Grüne liegen etwa gleichauf.
Das Geschäftsmodell der CSU funktioniert noch. Kaum einer hat es so ausgereizt wie Horst Seehofer.