Guten Morgen!
Der Messerangriff auf den Abgeordneten David Amess hat in Großbritannien eine Debatte über den Zustand der politischen Kultur entfacht. Konservative Medien werfen der Labour Party vor, ein aggressives Klima geschaffen zu haben.
In Großbritannien stehen die Menschen an den Tankstellen Schlange. Premierminister Johnson sieht aber höchstens kleine Probleme. Einer seiner Vorgänger ist über eine solche Krisenverleugnung gestürzt.
Die Theorie der kulturellen Aneignung will vor Rassismus schützen. In Wahrheit führt sie zurück ins völkische Denken. Ein Gastbeitrag.
Der Labour-Vorsitzende Keir Starmer muss sich auf dem Parteitag linker Anhänger seines Vorgängers Corbyn erwehren. Einer tritt zurück, und seine Stellvertreterin fällt mit einer Hassrede auf die Tories auf.
Politiker sind auch nur Menschen. Und deshalb möchten viele Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren. Aber rechtlich ist das gar nicht so einfach: Bei wem soll ein Parlamentarier den Antrag stellen?
England streitet über ein neues Gesetz um Schutz der akademischen Freiheit. Ein neuer Posten soll eine außenstehende Beschwerdeinstanz schaffen. Dieser direkte Eingriff der Regierung sorgt für Befremden.
Der langjährige Präsident des Unterhauses sagt, die Konservativen seien reaktionär, nationalistisch und manchmal fremdenfeindlich geworden. Johnsons Regierung müsse abgelöst werden.
Nach dem verschobenen „Tag der Freiheit“ steht Boris Johnson in der Kritik. Der britische Premier habe zu spät auf die Virus-Mutante aus Indien reagiert, sagen manche. Andere fürchten, die Rückkehr zur Normalität falle in diesem Jahr komplett aus.
Die Labour Party ist in Wales stärker geworden – gegen den nationalen Trend. Erreicht hat sie das durch bodenständige und ausgleichende Politik. Ministerpräsident Mark Drakeford verkörpert sie.
Nach dem abermaligen Wahlsieg der Schottischen Nationalpartei drängt die Regierungschefin Nicola Sturgeon auf ein zweites Unabhängigkeitsreferendum. London will bislang nichts davon wissen.
Die überwältigende Mehrheit für die Tory-Kandidatin in der früheren Labour-Hochburg Hartlepool erschüttert die Oppositionspartei. Und wirft die Frage auf, ob Keir Starmers Zeit als Vorsitzender abgelaufen ist.
Die Region um Hartlepool im Nordosten Englands galt lange als Labour-Hochburg. Nun bekam die Konservative Jill Mortimer fast doppelt so viele Stimmen wie ihr Konkurrent von Labour. Die Wahl galt als Stimmungstest für Premierminister Johnson.
Die englische Hafenstadt Hartlepool gilt als uneinnehmbare Labour-Festung. Doch vor der Nachwahl am Donnerstag rechnen sich die Tories gute Chancen aus. Schockwellen bis London sind zu erwarten.
Zuletzt gelangte einiges über private Angelegenheiten des britischen Premierministers an die Öffentlichkeit. Steckt sein früherer Berater Dominic Cummings dahinter?
Der „Mondeo Man“ steht in England für den Prototypen des mittelständischen Wählers, dessen Stimme heiß umkämpft ist. Doch das Modell von Ford läuft aus. Folgt auf ihn der „SUV Man“?
SPD und Labour Party wollten sich „erneuern“. Bekommen ist das beiden nicht.
Obwohl das Impfprogramm alle Erwartungen übertrifft, ist die britische Regierung zurückhaltend bei den Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Ein Gefühl der Normalität dürfte frühestens nach Ostern eintreten.
Der britische Premierminister hat sich in der Pandemie zum erfolgreichen Krisenmanager gewandelt. Sein neuer Stil hängt wohl vor allem mit ein paar entscheidenden Personalveränderungen zusammen.
Die 27 EU-Mitglieder haben den Brexit-Handelspakt offiziell gebilligt. Wegen seiner Unterstützung für den Deal wird der Chef der britischen Labour-Partei Keir Starmer aus den eigenen Reihen kritisiert.
Nachdem Jeremy Corbyn Ergebnisse einer Untersuchung auf antisemitische Tendenzen in seiner Partei als übertrieben bezeichnet hatte, folgte der Ausschluss. Nun hat er seine Aussagen auf Facebook relativiert.
Der frühere Chef von Labour, Jeremy Corbyn, ist aus seiner Partei geflogen, weil unter ihm Antisemitismus zum Normalzustand wurde. Corbyn Reaktions zeigt, dass er seine eigene Haltung und deren katastrophale Folgen nicht ansatzweise erkennt.
Nun ist es parteiamtlich. Unter Jeremy Corbyns Vorsitz wurde der Antisemitismus in der Labour-Partei verharmlost und salonfähig. Der Ausschluss des Altlinken ist folgerichtig.
Die britische Labour-Partei hat ihren früheren Vorsitzenden Jeremy Corbyn suspendiert. Grund sind Antisemitismus-Vorwürfe, die Corbyn verharmlost habe.
Der britische Premierminister bekommt Druck von zwei Seiten. Die oppositionelle Labour-Partei fordert einen nationalen Lockdown. Mehrere konservative Abgeordnete hingegen wollen Lockerungen.
Neuseelands Premierministerin profitiert von ihrem erfolgreichen Krisenmanagement vor und während der Pandemie. Nach der Parlamentswahl kann ihre Partei nun sogar allein regieren.
Kritiker werfen dem britischen Premierminister vor, sein „Drei-Stufen-System“ reiche im Kampf gegen Corona nicht aus. Fachleute hatten ihm zu schärferen Maßnahmen geraten. Die Opposition fordert den sofortigen Lockdown.
Bislang hat die stärkste Oppositionspartei in Großbritannien die Corona-Maßnahmen der Regierung mitgetragen. Nun ändert die Labour-Partei ihre Strategie – und könnte schon am Montag den ersten Sieg über Johnson davontragen.
An diesem Dienstag kommt in Großbritannien das Krisenkabinett zusammen, um über die aktuelle Corona-Lage zu beraten. Premierminister Johnson will sich mit einer Ansprache an alle Briten wenden. Der Unmut über Johnsons Krisenmanagement wird lauter – auch im Parlament.
Eine neue Studie heizt die Diskussion um die Meinungsfreiheit an britischen Universitäten an. Ihr zufolge greifen konservative Hochschullehrer vermehrt zur Selbstzensur, um stigmatisierenden Angriffen vorzubeugen.
Die Regierung in London ahndet Menschenrechtsverletzungen nun auf eigene Faust – ohne sich mit den Vereinten Nationen oder der EU abzustimmen. Außenminister Raab verkündet mit drastischen Worten die ersten Strafen.
In der nationalen Krise scheute sich die britische Opposition lange davor, zu viel Kritik am Premierminister zu üben. Doch jetzt holt Labour-Chef Keir Starmer den Säbel raus.
Der Prozess um das Verbrechen an der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia geht weiter. Es gibt eine aufsehenerregende Zeugenaussage.
Die Diskussion über Dominic Cummings bringt die Machtpolitik zurück nach Westminster. Einige sagen, das sei in der Corona-Krise überflüssig. Andere – auch aus der eigenen Partei – haben Blut geleckt.
Mit dem Kiosk und dem Eckladen fing es an, viele Kinder indischer Immigranten in Großbritannien sind als Ärzte, Unternehmer und Politiker erfolgreich. In Boris Johnsons Kabinett halten sie Schlüsselpositionen. Ein Ortsbesuch.