Ist jetzt Schluss mit Krawall?
In der Krise verlieren die Kulturkämpfe in Großbritannien zunehmend an Schwung. Das Land ist weniger tief gespalten als die USA und kennt die bei uns üblichen Debatten um Gendersternchen überhaupt nicht.
In der Krise verlieren die Kulturkämpfe in Großbritannien zunehmend an Schwung. Das Land ist weniger tief gespalten als die USA und kennt die bei uns üblichen Debatten um Gendersternchen überhaupt nicht.
Die britischen Konservativen ersparen sich einen neuen Mitgliederentscheid. Aber die neue Einigkeit wirkt brüchig.
Die Tories haben Rishi Sunak zügig zum neuen Parteivorsitzenden und Premierminister bestimmt. Aber von Geschlossenheit in der Partei kann keine Rede sein. Im Hintergrund lauert Boris Johnson auf seine zweite Chance.
Boris Johnson ist vor sechs Wochen aus dem Amt des Premierministers geschieden. Nun sorgt er für die heißesten Spekulationen im Rennen um die Nachfolge seiner Nachfolgerin.
Liz Truss ist die Regierungschefin mit der kürzesten Amtszeit in der britischen Parlamentsgeschichte. Die Tories wollen schnell einen Nachfolger bestimmen.
Für die britische Premierministerin Liz Truss wird die Luft immer dünner. Zuerst verliert sie mit Innenministerin Suella Braverman das zweite Kabinettsmitglied, dann gerät eine Abstimmung im Parlament völlig aus den Fugen. Wie lange kann sie sich noch halten?
Verheerende Bilanz für Premierministerin Truss: Nur 21 Prozent würden laut einer Umfrage die britischen Tories wählen, damit liegen sie ganze 33 Prozentpunkte hinter der Labour-Partei. Als Grund gelten die Steuersenkungspläne.
Erst zum zweiten Mal adressiert Labour-Chef Keir Starmer einen Parteitag. Umfragewerte und die Probleme der neuen Tory-Regierung beflügeln ihn.
Der Absturz der britischen Währung beschert der Labour Party ein kostbares Geschenk. Singt sie sich auf ihrem Parteitag in Liverpool in die Herzen der politischen Mitte?
In den nächsten sechs Wochen werben Rishi Sunak und Liz Truss um die Zustimmung an der Tory-Basis. Beide präsentieren sich als Hüter eherner Parteiwerte.
Das Ergebnis der Stichwahl soll am 5. September verkündet werden. Dann zieht entweder Rishi Sunak oder Elizabeth Truss in die Downing Street ein und übernimmt die Regierungsgeschäfte von Boris Johnson. Der verabschiedet sich vom Parlament mit den Worten: „Hasta la vista, Baby!“
Aus zwei Kandidaten sollen die Mitglieder der Konservativen Partei den neuen britischen Premierminister auswählen. Wer sind die verbliebenen Aspiranten? Lesen Sie hier unseren Überblick.
Der US-Präsident bereist Israel, das Westjordanland und Saudi-Arabien. In Großbritannien verkleinert sich das Feld der Kandidaten für die Johnson-Nachfolge. Und die Deutschen arbeiten im Schnitt ab heute endlich für sich.
Die Labour Party wollte mit einem Misstrauensvotum erreichen, dass Johnson rasch das Amt verlässt. Aber die Tories fokussieren sich auf die Wahl des Nachfolgers.
Am Tag nach Johnsons Rückzug mischt sich in London Bedauern mit Erleichterung und politischen Manövern. Erste Kandidaten für die Nachfolge melden sich.
Verstöße gegen die britischen Corona-Regeln in der Downing Street hatten Premierminister Boris Johnson über Monate unter Druck gesetzt. Auch gegen Oppositionführer Keir Starmer gab es Vorwürfe – die nun fallengelassen werden.
Der britische Premierminister Boris Johnson will nach seinem Rücktritt als Parteichef vorerst weiter regieren. Der Vorsitzende der oppositionellen Labour Party, Keir Starmer, bezeichnete das als „Nonsens“.
Selten konnte man so genau verfolgen, wie eine Regierung vor aller Augen kollabiert. Nun hat Boris Johnson die Konsequenzen gezogen. Wie geht es weiter?
Noch immer träumen viele in der Labour Party vom Wiedereintritt in die EU oder wenigstens in den Binnenmarkt. Diese Debatte will Keir Starmer nun beenden.
Die britische Asylpolitik sorgt für Empörung. Selbst Kronprinz Charles soll sich „abgestoßen“ fühlen. Der Vorwurf der Abschottung führt aber in die Irre.
Boris Johnsons Tories haben bei Nachwahlen zwei Sitze und damit den Stimmungstest verloren. Der Premierminister will auf die Wähler hören.
Der russische Außenminister Lawrow reist in die Türkei, der Corona-Expertenrat der Bundesregierung legt eine Stellungnahme vor und die einst mächtigsten Männer im Weltfußball stehen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Davon träumen wohl viele Arbeitnehmer: Vier statt fünf Tage arbeiten – bei gleichem Lohn. Wie sich das auf die Produktivität und das Wohlbefinden auswirkt, untersucht nun ein Pilotprojekt in Großbritannien.
Die Kommunalwahlen galten als Stimmungstest für Boris Johnson nach „Partygate“. Der ist negativ ausgefallen: Die Konservative Partei erleidet herbe Verluste. Aber Konsequenzen fordert bisher kaum jemand vom Premier.
Das hätte schlimmer kommen können. Zwar haben die britischen Konservativen schmerzliche Niederlagen bei Kommunalwahlen erlitten. Aber die Verluste fallen nicht so schlimm aus, dass eine Revolte gegen den Premierminister drohte.
Die Kommunalwahlen galten als Stimmungstest für Boris Johnson nach „Partygate“. Der ist negativ ausgefallen: Die Konservative Partei erleidet herbe Verluste. Aber Konsequenzen fordert bisher kaum jemand vom Premier.
Offenbar haben auch Labour-Politiker gegen Corona-Auflagen verstoßen – unter anderem die stellvertretende Vorsitzende Angela Rayner. Die muss sich auch noch in einer Sexismusaffäre rechtfertigen.
Das britische Unterhaus stimmt über einen Untersuchungsausschuss zu Johnsons Rolle in der „Partygate“-Affäre ab. Noch steht die Mehrheit der Konservativen hinter ihm – bei weiteren Strafbefehlen könnte es womöglich eng werden.
Die Sozialdemokraten in Malta haben die dritte Parlamentswahl in Folge gewonnen. Selbst die schleppende Aufklärung des Mordes an einer Journalistin können ihnen nichts anhaben.
John Bercows „Order!"-Rufe waren weltberühmt. Jetzt stellt ihm eine Kommission ein vernichtendes Zeugnis aus. Bercow selbst sieht sich als Opfer eines „abgekarteten Spiels“.
Labour-Chef Keir Starmer drohte mit Fraktionsausschluss, wenn Abgeordnete bei der „Stop the War Coalition“ sprechen. Diese schießt scharf zurück.
Erst die Garten-Party, nun noch eine Geburtstagsfeier mit Kuchen, Ständchen und zahlreichen Gästen während des Lockdowns: Der britische Premierminister Boris Johnson ist mit neuen Vorwürfen konfrontiert.
Dem britischen Premierminister Boris Johnson machen Berichte über ein Gartenfest mitten in der ersten Corona-Welle zu schaffen. Wo ist das Leck in der Downing Street?
Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung tagt zum ersten Mal. Die Softwarelücke Log4j sorgt für Unsicherheit bei Unternehmen. Und Bayern München könnte schon bald die Herbstmeisterschaft feiern.
Die neue Notlage zieht den britischen Premierminister aus seinem Affärensumpf. Zumindest vorerst ist der Fokus der Bevölkerung neu ausgerichtet: Omikron stoppen, Festtage retten.