Zahltag für Londons Oligarchen?
Londons Oligarchen müssen zittern: In Großbritannien könnte ein jahrhundertealtes Steuerschlupfloch geschlossen werden. Die Labour Party möchte eine aus Kolonialzeiten stammende Regelung abzuschaffen.
Londons Oligarchen müssen zittern: In Großbritannien könnte ein jahrhundertealtes Steuerschlupfloch geschlossen werden. Die Labour Party möchte eine aus Kolonialzeiten stammende Regelung abzuschaffen.
Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon hat der Labour-Party vorgeworfen, im Falle eines Wahlsiegs die Sicherheit des Landes zu „verschachern“. Es geht um die Atomflotte und die schottische Nationalpartei.
Die politischen Erdplatten verschieben sich in Großbritannien. Nach der Wahl in wenigen Wochen erwartet die Briten das bunteste Parlament ihrer Geschichte. Wird das Vereinigte Königreich unberechenbar?
Ausgerechnet ein pakistanischstämmiger Kandidat der britischen Konservativen soll mit der rechtsextremen „English Defence League“ gemeinsame Sache gemacht haben. Das hilft einem anderen Skandalpolitiker der Tories, von sich abzulenken.
Ein Besuch im englischen Rotherham: 1400 Mädchen wurden hier von pakistanischen Banden missbraucht. Die örtliche Labour-Regierung vertuschte dies jahrelang.
Jahrelang wurden in der englischen Stadt Rotherham Kinder von Pädophilen missbraucht - die Polizei unternahm nichts. Nach dem Rücktritt des Stadtrats gesteht jetzt auch die Labour-Partei Versäumnisse ein.
Eine Klasse für sich: Der zornige englische Arbeiter, der die Protestpartei wählt, verleitet die politische Klasse zu allerhand Peinlichkeiten. Ein Sittenbild ohne feine Pinkel.
Nach dem Sieg in einem hart umkämpften Wahlkreis zeigt sich Großbritanniens Ukip-Partei selbstbewusst. Camerons Konservative geben sich trotzdem weiterhin gelassen.
In der Grafschaft Kent wird an diesem Donnerstag ein Abgeordneter gewählt. Eigentlich nichts besonderes - käme er nicht aus der britischen Unabhängigkeitspartei Ukip und würde wahrscheinlich gewinnen.
Nicola Sturgeon löst Alex Salmond an der Spitze der Schottischen Nationalpartei ab. Die Moral der Unabhängigkeitsbefürworter ist seit dem knapp gescheiterten Referendum ungebrochen. Die SNP gewinnt Mitglieder und weiter an Bedeutung.
Der Streit über den Europäischen Haftbefehl bescherte London die chaotischste Parlamentsdebatte seit Jahren. Denn zum Dezember hat London die Justiz- und Polizeizusammenarbeit aufgekündigt.
Die größte britische Oppositionspartei leidet unter dem Phänomen Ukip – aber mindestens ebenso unter ihrem Vorsitzenden. Ed Miliband wirkt nicht volksnah, sondern wie ein Schauspieler, und er lässt wichtige Themen aus.
Douglas Carswell zieht als erster frei gewählter Abgeordneter der rechtspopulistischen Ukip-Partei ins britische Unterhaus ein. Für die Konservativen und ihren Premierminister David Cameron wird es ernst.
60 Prozent bei einer Nachwahl östlich von London: Die rechtspopulistische Partei Ukip zieht in das „House of Commons“ ein. Das könnte weitreichende Folgen für Premierminister Cameron haben.
Die britische Unabhängigkeitspartei Ukip steht vor dem Einzug ins Unterhaus. Den möglichen Erfolg hätte sie einem Überläufer von den Tories zu verdanken, was dem konservativen Parteichef Cameron zu denken gibt.
Auch sie hatte als Wackelkandidatin gegolten. Federica Mogherini wirkte unerfahren und zu nachsichtig gegenüber Russland. Doch die künftige Außenbeauftragte hat im Europaparlament alle Zweifel an ihrer Eignung beseitigt.
Mit überwältigender Mehrheit hat das britische Parlament Luftangriffe gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ gebilligt. Der IS sei eine „Bedrohung für Britannien“, sagt Premierminister Cameron - und betont die Unterschiede zum Waffengang gegen Saddam Hussein 2003.
Premierminister Cameron will nach dem schottischen Referendum England stärken. Das bringt Labour in Not. Lange hatten sie mehr Macht für Schottland, Wales und Nordirland gefordert. Nun sitzt ihr Parteichef zwischen allen Stühlen.
In London bahnt sich ein verfassungspolitischer Streit zwischen Regierung und Opposition an. Premierminister David Cameron will die den Schotten versprochenen Zugeständnisse mit einer Stärkung englischer Rechte verbinden. Der Vorsitzende der Labour Party, Ed Miliband, lehnt das ab.
Ken Folletts neuer Roman spielt im späten 20. Jahrhundert: Bürgerrechtsbewegung, Kalter Krieg, Kuba-Krise, Mauerbau und Mauerfall. Die Charaktere in dem Buch erzählen indes auch viel über die Menschen, die den Starautor im Leben geprägt haben.
Die Briten sind schockiert. Ein Landsmann hat den amerikanischen Journalisten James Foley exekutiert. Premierminister Cameron fürchtet, dass hunderte Dschihadisten mit britischem Pass in die Heimat zurückkehren könnten.
Bengalen bestimmen das Leben eines Londoner Stadtteils: Statt Urinalen gibt es im Rathaus Anlagen zum Füßewaschen, von den 45 Stadträten stammen 25 aus Bangladesch. Bei Debatten im Stadtrat vergessen sie zuweilen das Englische.
Die meisten Briten stehen hinter ihrem Premierminister. Nicht nur die Ablehnung Junckers als EU-Kommissionspräsident verbindet sie. In Europa hat sich Cameron indes völlig isoliert.
David Cameron kann dem dritten Platz seiner Partei auch eine süße Note abgewinnen. Für die Unterhauswahlen will er viele abtrünnige Wähler zurückholen - und sich dabei scharf von Ukip abgrenzen.
Die nationalistische und EU-feindliche Partei Ukip hat in Großbritannien bei der Europawahl triumphiert. Parteichef Nigel Farage spricht von einem Erdbeben, doch auch Premierminister Cameron könnte profitieren.
Die Regierungsparteien in Irland haben bei der Europawahl Verluste im zweistelligen Bereich erlitten. Sinn Fein erzielte Prognosen zufolge das beste Ergebnis seiner Geschichte. Die Wahlbeteiligung lag bei 50 Prozent.
Die Partei des populistischen EU-Kritikers Nigel Farage hat bei der Kommunalwahl in England fast 100 neue Sitze hinzugewonnen. Die regierenden Tories stürzten ab. Das lässt auch eine Schlappe bei der Europawahl vermuten.
Die Europawahl hat mit der Öffnung der Wahllokale in den Niederlanden und in Großbritannien begonnen. Der Regierung Cameron geht es vor allem um eines: dass der SPD-Politiker Martin Schulz nicht Kommissionspräsident wird.
Die Zusammensetzung des künftigen EU-Parlaments in Straßburg ist den Briten herzlich gleichgültig. Nur die Aussicht, einen noch „orthodoxeren“ Kommissionspräsidenten als Barroso zu erhalten, schreckt sie.
Labour-Chef Ed Miliband sorgt mit seinen widersprüchlichen Aussagen zur Abstimmung über die EU-Mitgliedschaft für Verwirrung. Es scheint, als ob er sämtlichen Wählern etwas anbieten will.
Land unter in England: Während die Städte evakuiert werden, schieben sich Politiker und Katastrophenschützer gegenseitig die Schuld an falsch koordinierter Hilfeleistung zu.
Die Labour Party sprach stets von „Einzelfällen“ - tatsächlich sollen mehrere Hundert Iraker von britischen Streitkräften misshandelt worden sein. Zwei NGOs haben jetzt Strafanzeige in Den Haag gestellt. Außenminister Hague reagiert gelassen.
In London macht sich Sorge breit, dass das geplante EU-Referendum vorzeitig scheitern könnte. Lords der Labour Party und der Liberaldemokraten spielen auf Zeit, damit das Gesetz nicht mehr rechtzeitig in Kraft treten kann.
Eine falsch adressierte Mail wird der Labour Party peinlich. Denn sie dokumentiert, was jeder ahnt, die Partei aber bestreitet: dass es zwischen der Nummer eins und der Nummer zwei erheblich knirscht.
Eine „wirklich feindliche Umgebung“ für illegale Einwanderer soll ein Gesetz schaffen, das die britische Innenministerin May vorgestellt hat. Illegale sollen keine Wohnungen mehr mieten oder kostenlos zum Arzt gehen können.
BRIGHTON, 25. September. „Bitte heißen Sie den Vorsitzenden der Labour Party willkommen - Ed Miliband!“ Die Ankündigung ist kaum beendet, der Beifall donnert ...