Die Erben des Dampfradios
Vor 100 Jahren gab es eine Weltpremiere: Von Berlin aus übertrug ein Langwellensender ein Weihnachtskonzert. Daraus ist muntere Vielfalt geworden.
Vor 100 Jahren gab es eine Weltpremiere: Von Berlin aus übertrug ein Langwellensender ein Weihnachtskonzert. Daraus ist muntere Vielfalt geworden.
In Tunesien fing der Volksaufstand gegen Gewaltherrscher, Korruption und Elend an. Doch zehn Jahre nach dem Beginn der Arabellion ist die arabische Welt in einem trostlosen Zustand. Trotzdem war das Aufbegehren nicht vergebens.
Armenien hat zu der militärischen Eskalation beigetragen. Doch es braucht nun Unterstützung. Andernfalls ist die Aussicht auf einen dauerhaften Frieden im Südkaukasus gefährdet.
Äthiopiens Ministerpräsident will nicht mit der Regionalregierung in Tigray verhandeln. Aber mit jedem Tag der militärischen Konfrontation steigt die Gefahr, dass der Konflikt weiter ausgreift. Die Folgen sind unkalkulierbar.
Ein Krieg schuf das wilhelminische Kaiserreich: Das Militärhistorische Museum in Dresden zeigt den deutsch- französischen Waffengang von 1870/71 als Weichenstellung der europäischen Geschichte.
Das Kriegsgedenken in Russland war immer eine staatliche Inszenierung. Aber es war auch immer sehr viel mehr. Wie sich die Bedeutung des 9. Mai 1945 über die Jahrzehnte gewandelt hat – ein Überblick im Essay-Podcast.
Am Beginn der europäischen Einigung stand der Plan des französischen Außenministers Robert Schuman. Seine Idee einer gemeinsamen Stahl- und Kohleproduktion der einstigen Kriegsgegner war visionär und friedensstiftend.
Das amerikanische Rückzugsabkommen hat die Taliban aufgewertet – sie könnten in Kabul bald wieder an die Macht gelangen. Müssten die Afghanen sich auf eine ebenso grausame Herrschaft einstellen wie vor zwanzig Jahren?
Ein junger Mann begibt sich in die Hände einer Frau – nicht als Ersatz, sondern als Reinkarnation des verlorenen Sohnes. Doch es gibt kein richtiges Leben im falschen Film. In Cemile Sahins Debütroman „Taxi“ wird Trauerarbeit zum großen Rollenspiel.
Seit drei Jahren gab es keinen Gipfel zur Ostukraine, zum ersten Mal treffen sich die Staatschefs Putin und Selenskyj persönlich. Während die europäische Wirtschaft die Sanktionen gegen Russland abschaffen will, fordert Maas von Moskau Entgegenkommen.
Am Jahrestag des Überfalls auf Polen gilt es innezuhalten – und den nachfolgenden Generationen das ganze Ausmaß dieses Krieges zu vermitteln: 60 Millionen Menschen kamen zu Tode und die europäischen Juden wurden Opfer eines Völkermords von singulärem Ausmaß. Ein Gastbeitrag.
Apple, Google und Co. verdanken ihren Siegeszug nicht zuletzt dem amerikanischen Verteidigungshaushalt. Aber es haben auch noch andere Technologien davon profitiert.
Neue Arten von Kriegen hätten laut dem Institut der Vereinten Nationen für Abrüstungsforschung dazu geführt, dass Atomkriege wahrscheinlicher würden. Das teilte das Institut für Abrüstforschung der Vereinten Nationen mit.
Die Vereinigten Staaten stehen in Afghanistan de facto vor einer Niederlage. Ein Abkommen mit den Taliban böte einen Ausweg – der Weg dorthin ist jedoch voller Unwägbarkeiten.
Der Erste Weltkrieg war ein Kampf der entfesselten Technik, seine Maschinerie verbreitete ungeheuren Lärm. Auch damit wurde der Krieg geführt. Ein Gastbeitrag.
Die Afghanen stimmen über ihre Zukunft ab in einer Zeit, in der die Gewalt im Land ein beispielloses Niveau erreicht hat. Bombenexplosionen in der Nähe von Wahllokalen haben am Samstag Dutzende von Menschen verletzt.
Boris Johnson verkündet die Trennung von seiner Ehefrau, Robbie Williams wird zum dritten Mal Vater und auch die Familie von Jack White wächst immer weiter – der Smalltalk.
Lilly hat fünf Kinder mit dem Kriegsherrn Joseph Kony zur Welt gebracht, Ayaa viele Menschen getötet. Nach Jahren des Krieges leben die früheren Kindersoldatinnen wieder in Uganda – und erzählen vom Grauen.
Bei einem Wirtschaftskrieg sterben zum Glück keine Menschen. Die Länder, die ihn führen, können einander trotzdem ganz schön schaden. Mit einer Reihe von Tricks, dem anderen das Leben schwer zu machen.
Nach neuen Sanktionen zeigt Ajatollah Ali Chamenei Washington die kalte Schulter. Dazu präsentiert Iran eine modernisierte Kurzstreckenrakete.
In drei Petitionen wird das Oberste Gericht in Israel dazu aufgefordert, das Nationalitätengesetz zu kippen. Die Justizministerin Schaked warnt davor. Das Gesetz enthalte ohnehin „nichts Revolutionäres“.
Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges begründete der Westfälische Frieden eine politische Ordnung, in der entweder Krieg oder Frieden herrschte; ein Drittes war völkerrechtlich ausgeschlossen. Heute stehen Cyberwar, Terrorismus und Drohnenstrategie für dieses Dritte. Die klare Ordnung ist verlorengegangen, und es ist nicht absehbar, wie sie wieder- hergestellt werden soll.
Nach Angaben von Aktivisten habe es stundenlangen Beschuss mit Raketen und Granaten gegeben. Damit würden die Regierungstruppen versuchen, den Rebellen eine weitere Provinz abzunehmen.
Kim Jong-un hat dem amerikanischen Präsidenten die atomare Abrüstung seines Landes zugesichert. Ob Nordkorea die tatsächlich umsetzt, wurde zuletzt bezweifelt. Doch Trump lobt die Fortschritte – und seinen Anteil an ihnen.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde in Deutschland nach sicheren Verstecken gesucht, um wertvolle Kunstschätze zu schützen. Ausgerechnet ein Schloss in Sachsen bot hierfür beinahe ideale Bedingungen.
Marokko hält die Westsahara besetzt – die Einheimischen geben sich kämpferisch. Sie harren in Flüchtlingslagern in Algerien aus.
Mit dem Lamboyfest erinnert Hanau an die Belagerung der Stadt im Dreißigjährigen Krieg. Denn schließlich wurde der namensgebende General in die Flucht geschlagen.
Er ist Soldat einer ukrainischen Spezialeinheit. Seine Braut hat er im Internet kennengelernt. Jetzt wird geheiratet, und alle Kameraden sind dabei. Eine Reise in ein geteiltes Land
Vor 400 Jahren stürzten Aufständische in Prag die Statthalter des Königs aus einem Fenster der Prager Burg. Damit begann der 30-jährige Krieg, der alles übertraf, was man vorher kannte. Ein Interview.
Glaubenssätze wanken, Allianzen bröckeln: Kann es sein, dass das apokalyptische Weltgefühl von heute viel mit der Unheilserwartung im Dreißigjährigen Krieg zu tun hat? Es begann vor 400 Jahren.
Gasjäckchen, Paradekleider und Patronen: Das französische Musée Guerre et Paix in den Ardennen ist nach langer Restaurierung wieder eröffnet. Der Versuch, drei Kriege zu „erzählen“, birgt Herausforderungen.
Vierhundert Jahre Prager Fenstersturz: Zwei Historiker schreiben über Wendepunkte und verpasste Chancen im Dreißigjährigen Krieg. Sie stellen große Fragen.
Der Bürgerkrieg hat Spuren hinterlassen: Im F.A.Z.-Interview spricht Jakob Kern, Leiter des UN-Welternährungsprogramms für Syrien, über die zunehmende Not der Bevölkerung – und die Gebermüdigkeit des Westens.
Putin und Erdogan demonstrieren in Ankara Einigkeit. Sie wollen auch in Zukunft kooperieren – nicht nur auf dem Schlachtfeld.
Kriege sind in der Geschichte Syriens eine Konstante, die sich bis in die Gegenwart durchzieht. Doch Religion spielte früher eine viel geringere Rolle als heute.
Seit drei Jahren führt Saudi-Arabien im Jemen einen Krieg gegen die Houthi-Rebellen. Ein Ende ist nicht in Sicht – und die humanitäre Lage ist katastrophal.