Die korruptesten EU-Länder aus Sicht der Bürger
Die EU hat Europas Bürger gefragt, ob sie Korruption in ihrem eigenen Land für verbreitet halten. In Griechenland antworten 99 Prozent mit ja.
Die EU hat Europas Bürger gefragt, ob sie Korruption in ihrem eigenen Land für verbreitet halten. In Griechenland antworten 99 Prozent mit ja.
Während der türkische Ministerpräsident Erdogan in Berlin für seine Politik wirbt, stockt in der Türkei die Demokratisierung.
Wie lange müssen Politiker warten, bis sie in privaten Unternehmen arbeiten dürfen? Nun verlangt die EU-Kommission genauere Regeln, hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung erfahren.
Dass sich die Lage in Thailand nach der Wahl am Sonntag entspannt, erwartet niemand. Die urbane Mittelschicht nimmt das Scheitern der Demokratie in Kauf – um ihre Macht zu sichern.
Honduras hat seit Kurzem einen neuen Präsidenten. Ein Gespräch mit Kardinal Oscar Andrés Rodríguez Maradiaga über die Lage in seiner Heimat und die katholische Kirche unter Papst Franziskus.
Der Korruptionsskandal in der Türkei zieht weitere Kreise: Wieder geht eine Versetzungswelle durch den Polizeiapparat. 800 weitere Beamte sollen die Posten wechseln.
Heftige Währungsturbulenzen belasten die Türkei. Wirtschaftliche Reformen der Regierung sind längst überfällig. Doch es bleibt unwahrscheinlich, dass sich Ministerpräsident Erdogan dazu entschließt.
In China wird gegen den bislang ranghöchsten Parteiführer des Landes, Zhou Yongkang, wegen Korruption ermittelt. Es soll sich um den größten Korruptionsskandal in der Geschichte der Volksrepublik handeln.
Der Oppositionelle Nawalnyj wirft im F.A.Z.-Gespräch dem russischen Präsidenten Putin neben Korruption bei Olympia auch Umweltzerstörung aus privaten Vorlieben vor. So sei für Putin nahe Sotschi im subtropischen Wald eine Residenz gebaut worden - getarnt als „Biosphärenstation“.
In Sotschi kann man besichtigen, wie Putins Macht zugleich Russlands Schwäche ist. Die Folgen sind Korruption, Umweltzerstörung und Willkür.
Westliche Staaten sollten nicht die Olympischen Spiele in Sotschi boykottieren, sondern die Nutznießer der Korruption verfolgen. Das fordert der russische Oppositionelle Alexej Nawalnyj in der F.A.Z. Ausdrücklich nannte er Deutschland.
Die KP-Funktionäre sollten ihre Vermögen offenlegen, forderte der Anwalt Xu Zhiyong. Neben Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo ist er der bekannteste Bürgerrechtler Chinas. Nun wurde er in Peking zu vier Jahren Haft verurteilt.
Indien und China unterscheiden sich in ihrer Wahrnehmung im Westen. Indien gilt als zerbrechlich, vor China wird der Hut gezogen. Jedenfalls solange es keinen Krieg gibt.
Just zu Beginn des Prozesses gegen den Dissidenten Xu werden peinliche Details über Korruption in Chinas Parteielite bekannt. Der „rote Adel“ hortet viel Geld in Steueroasen. Aber zum chinesischen Volk sickern die Enthüllungen kaum durch.
In der Korruptionskomödie „Eine Hand wäscht die andere“ glänzt Ulrich Noethen als krimineller Finanzprüfer. Die überdrehte Provinzsatire ist vor allem eins: Großes Theater.
Sieben Jahre nach dem Beitritt zur EU erfüllen Rumänien und Bulgarien immer noch nicht die europäischen Standards im Justizwesen. Allerdings werden im jüngsten Kommissionsbericht zum Rechtsstaat Bukarest größere Fortschritte bescheinigt als Sofia - auch bei der Korruptionsbekämpfung.
Christian Wulffs einstiger Sprecher Olaf Glaeseker hat sich im Korruptionsprozess gegen seinen früheren Chef als Zeuge mit großen Gedächtnislücken präsentiert. Eine andere Zeugin dagegen brachte heikle Details ans Licht.
Der Dokumentarfilm „Putins Spiele“ zeigt diktatorische Großmannssucht und brutale Gier rund um die Olympischen Winterspiele. Regimekritiker Boris Nemzov würde sich wundern, wenn alle Gäste ob der Bausünden überleben.
Ein Zeuge hat die Aussagen des früheren Wulff-Sprechers Olaf Glaeseker im Korruptionsprozess gestützt. Der damalige Ministerpräsident soll „sehr hohen“ Druck ausgeübt haben, damit der Nord-Süd-Dialog gelinge.
Bundespräsident Joachim Gauck verlangt von den Deutschen mehr Mut zum Wettbewerb: „Ungerechtigkeit gedeiht gerade dort, wo Wettbewerb eingeschränkt wird.“ Und Gauck verteidigt den Neoliberalismus.
In Asien enteilt die wirtschaftliche Entwicklung der politischen. Nun steht die unruhige Region vor ihrer Zerreißprobe: Immer lauter verlangen die Menschen ihren Anteil am Wirtschaftswunder.
Nach Politikern und Sportlern kritisieren auch Sportfunktionäre die Austragung der Winterspiele in Sotschi: „Mit ihrem Hang zu Gigantismus“, sagte IOC-Mitglied Gian-Franco Kasper, werde sich die olympische Bewegung „selbst auffressen“.
Jede Woche werden in Afghanistan rund 80 Polizisten getötet. Auf ihre Gehälter warten die Sicherheitskräfte aber derzeit vergeblich.
Die Korruptionsaffäre hält die Türkei weiter im Griff. Während Tausende in Ankara gegen die Regierung Erdogan auf die Straße gingen, eskalierte ein Streit zwischen Parlamentariern.
Christiane Wulff, die geschiedene Ehefrau des früheren Bundespräsidenten, widerspricht im Korruptionsprozess den Aussagen ihres Ex-Mannes gegen seinen früheren Sprecher Glaeseker. Bald wird auch EU-Kommissar Günther Oettinger als Zeuge geladen.
Das Anlageobjekt Schwellenland hat Beulen und Kratzer bekommen. Vor allem in Südostasien, wo die Unsicherheit wächst und Aktien- und Wechselkurse zunehmend verfallen.
Die Korruptionsaffäre um den Schwiegersohn und die Infantin Cristina belastet König Juan Carlos I. Aber noch stehen die wichtigsten Politiker des Landes fest hinter ihm.
Die türkische Regierung geht weiter massiv gegen Korruptionsermittlungen in den höchsten Rängen der Politik vor. Der stellvertretende Chef der Landespolizei sowie die Polizeipräsidenten in 15 Provinzen wurden von ihren Aufgaben entbunden. Die EU ist besorgt.
Chinas Präsident Xi geht hart gegen korrupte KP-Funktionäre vor – doch wer Transparenz fordert, lebt gefährlich.
Ministerpräsident Erdogan warnte zuletzt vor einem „Justizputsch“ - nun hat die Regierung im Zuge der Korruptionsaffäre fast 350 Polizisten zwangsversetzt. Viele unter ihnen waren mit dem Kampf gegen die organisierte Kriminalität beschäftigt.
Die Kritik an einem möglichen Wechsel des ehemaligen Kanzleramtschefs Ronald Pofalla zur Deutschen Bahn reißt nicht ab. Der Staatsrechtler von Arnim erkennt darin „eine Form der bezahlten Korruption“.
Venezuelas Präsident Maduro hat den Castro-Brüdern einen Besuch abgestattet. Angeblich waren sie es, die den ehemaligen Busfahrer als Nachfolger von Hugo Chávez durchsetzten.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan bezichtigt die Justiz einer Verschwörung gegen seine Regierung. Mit seinen maßlosen Anschuldigungen im Zuge der Korruptionsaffäre entlarvt er seinen absolutistischen Glauben an die eigene Unantastbarkeit.
Der türkische Ministerpräsident verwechselt sich selbst mit dem Staat. Der Wandel der Türkei wird auch ohne Erdogan weitergehen, obschon er nun vermutlich zunächst einmal mit ihm nicht weitergehen wird.
Wenige Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele sucht Sotschi noch nach einem Konzept, wie die teuren Sportstätten auch künftig ausgelastet werden können.
Zum Jahresbeginn warnt Papst Franziskus vor Gleichgültigkeit gegenüber der Gewalt in vielen Teilen der Welt. Die deutschen Bischöfe kritisieren die Debatte über Armutseinwanderung.