In China tagt das Parlament der Milliardäre
Unter den Abgeordneten gibt es besonders viele Superreiche. Ministerpräsident Li Keqiang mahnt sie zur Bescheidenheit. Und die Kader sparen sogar an Begräbnissen.
Unter den Abgeordneten gibt es besonders viele Superreiche. Ministerpräsident Li Keqiang mahnt sie zur Bescheidenheit. Und die Kader sparen sogar an Begräbnissen.
Der durch Korruptionsvorwürfe unter Druck geratene türkische Ministerpräsident Erdogan hat die Echtheit von zwei Telefonmitschnitten bestätigt, die abgehört worden waren.
Wird Zhou Yongkang, der einst allmächtige Herrscher über die Ölindustrie und den Sicherheitsapparat der KP, wegen Korruption belangt? Es geht um Machtmissbrauch, ein Familienimperium und dubiose Geschäftsverbindungen.
Turbinenhersteller Rolls Royce steht in Indien unter Bestechungsverdacht. Es geht um lukrative Verträge mit dem Verteidigungsministerium.
Schwellenländerfonds haben stark an Wert verloren. Deren Manager stehen jetzt blamiert da. Und nun?
Korruption im Gesundheitswesen ist ein Milliardengeschäft. Für den Kampf dagegen braucht die Justiz mehr Befugnisse.
Der Pharmakonzern Sanofi hat für eine eigene Korruptionsaffäre ein Bußgeld von 28 Millionen Euro gezahlt. Das kam jetzt nach fast einem Jahr ans Licht.
Kaum jemand in der Ukraine hat Arsenij Jazenjuk je ernst genommen. Jetzt, in der Krise, übernimmt er Verantwortung – obwohl er dabei nur verlieren kann. In Kiew macht das Wort vom „Kamikaze-Kabinett“ die Runde.
Die Schweiz lässt Konten sperren und nimmt Ermittlungen wegen Geldwäsche gegen Viktor Janukowitsch und seinen Sohn auf. Oleksandr Janukowitsch soll bis zu 500 Millionen Dollar besitzen.
Der russische Oppositionspolitiker Nawalnyj wurde unter Hausarrest gestellt. Er darf seine Wohnung nicht verlassen. Auch Internetverbindungen darf er nicht aufnehmen. Liegt es daran, dass er für die Majdan-Bewegung Partei ergriff?
Die Journalistin Julia Angwin hat mit „Dragnet Nation“ ein Buch darüber geschrieben, wer was über sie weiß, und wer sie wie überwacht. Eine Reise in den puren Horror.
Das Landgericht Hannover hat den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff vom Vorwurf der Vorteilsannahme entlastet. Wulff bekommt eine Entschädigung und will sich „wieder der Zukunft zuwenden“.
„Im Visier der Staatsanwälte - Wie gerecht ist der Wulff-Prozess?“, fragte Anne Will in ihrer Sendung, bevor am Donnerstag das Urteil gesprochen wird. Tatsächlich wäre „Im Visier der Öffentlichkeit“ der bessere Titel gewesen.
Gegen Seilschaften und gegen die Zivilgesellschaft: Die Kommunistische Partei Chinas will beweisen, dass sie doch kein Auslaufmodell der Geschichte ist und sich selbst kontrollieren kann. Aber um welchen Preis?
Wenn die Europäer der Ukraine helfen wollen, müssen sie endlich verstehen, welche Rolle das Land in Putins Plänen von einem neuen russischen Imperium spielen sollte. Ein Erklärungsversuch.
Die Achtung der Kuh ist in der indischen Verfassung gesichert. Doch gerade die Armen brauchen das Fleisch. Der Handel mit dem heiligen Tier wird zum Wahlkampfthema.
Die Korruptionsaffäre in der Türkei erhält durch fragwürdige Tonbandaufnahmen neues Feuer: Angeblich soll Ministerpräsident Erdogan seinen Sohn Bilal gebeten haben, Geld zu verstecken.
Die Führung in Moskau schürt die Angst vor den Folgen des Umsturzes in der Ukraine. Dahinter steckt vor allem eigenes Interesse: Das kollabierte Machtsystem von Janukowitsch ähnelt demjenigen von Wladimir Putin.
Die Opposition in Ankara fordert den Rücktritt von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Anlass sind angebliche Mitschnitte von Telefonaten Erdogans mit seinem Sohn Bilal, die nahelegen sollen, dass die beiden große Geldsummen verschwinden ließen, um sie vor der Staatsanwaltschaft zu verbergen.
Nach der Festnahme des mächtigen Drogenbosses „El Chapo“ bereiten die Vereinigten Staaten einen Auslieferungsantrag vor. Die Behörden befürchten, er könnte in Mexiko ein weiteres Mal entkommen.
In ihrem Kampf gegen Korruption haben Chinas Behörden nun auch den Pekinger Sicherheitschef festgenommen. Er soll Vergehen seines früheren Vorgesetzten gedeckt haben.
Präsident Maduro steht vor Venezuelas schwerster Krise seit Jahren. Mindestens neun Menschen sind getötet worden. Washington macht sich für die Opposition stark.
Im Korruptionsprozess gegen Christian Wulff haben dessen Anwälte einen Freispruch gefordert – unter heftigen Anwürfen gegen die Staatsanwaltschaft. Die Anklage verzichtete auf einen eigenen Antrag – und griff ihrerseits die Verteidigung an.
In Thailand eskaliert die Auseinandersetzung zwischen Regierung und Demonstranten: Vier Menschen wurden getötet. Unterdessen muss sich Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra einem Korruptionsverfahren stellen.
Der Kunstmarkt in Festland-China hat ganz eigene Spielregeln. Es geht dabei natürlich um Geld, aber auch um kulturelle Identität wird gekämpft.
Russlands Präsident Wladimir Putin macht mit dem Sport Politik - nicht nur bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Der Westen schaut dabei entweder in die Röhre - oder macht mit.
Die türkische Opposition bezichtigt die Regierungspartei durch die neue Regelung dem Justizminister das entscheidende Wort zugeschanzt und damit die Gewaltenteilung aufgehoben zu haben.
Der Kenianer James Shikwati kritisiert die Entwicklungshilfe in Afrika. Der liberale Denker fordert seinen Kontinent zu mehr Eigeninitiative und zum Kampf gegen die Korruption auf.
Auch die Schweizer Großbank UBS steht im Verdacht, in China Angehörige und Freunde von Kunden und Beamten eingestellt zu haben, um an Aufträge zu kommen. Zwei Mitarbeiter wurden nun freigestellt.
Bei dem Prozess um die spanische Königstochter geht es für viele Spanier auch um die Zukunft der Monarchie. Am ersten Gerichtstag hält sich Cristina von Bourbon strikt an die Regie der Anwälte.
Ein Untersuchungsrichter erwartet in Palma de Mallorca die Königstochter Cristina. Der Vorwurf: Steuerbetrug und Geldwäsche. Es ist das erste Mal, dass sich ein Mitglied des spanischen Königshauses vor Gericht verantworten muss.
Ein texanischer Ölkonzern bedroht die britische Demokratie, und der Premierminister muss sie retten: Arte zeigt die vierteilige Serie „Secret State“, die eine Romanvorlage aus den Achtzigern in die Gegenwart übersetzt hat.
Im Korruptionsprozess gegen den früheren Bundespräsidenten hat der Vorsitzende Richter Rosenow mit der Aussetzung des Verfahrens gedroht. Er ist verärgert, weil die Staatsanwaltschaft nach und nach neue Beweismittel vorlegt.
Lange Jahre war Vietnam das Sorgenkind Südostasiens. Nach durchlittener Krise gilt es jetzt als Anlagetipp. Derweil steigen in Japan die Gewinne und auch wieder die Aktienkurse.
„Berlin trifft den großen Meister“: Unter diesem Motto hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan um Stimmen geworben. Die 1,5 Millionen türkischen Staatsbürger in Deutschland sind ein wichtiges Wählerpotential.
Nüchterne Distanz statt herzlicher Worte: Bei seinem Besuch in Berlin fordert der türkische Ministerpräsident Erdogan deutsche Unterstützung beim EU-Beitritt der Türkei. Doch die Kanzlerin reagiert kühl.