Dämmerung
Der Verzicht aufs Finanzministerium bringt Angela Merkel in Bedrängnis. Von der eigenen Partei kommt harsche Kritik. Ist das schon das Ende ihrer Kanzlerschaft?
Der Verzicht aufs Finanzministerium bringt Angela Merkel in Bedrängnis. Von der eigenen Partei kommt harsche Kritik. Ist das schon das Ende ihrer Kanzlerschaft?
Die große Koalition schränkt befristete Arbeitsverträge ein. Niemand weiß, welche Folgen das haben wird. Das Forschungsinstitut der Arbeitsagentur IAB wagt trotzdem eine Prognose.
CDU, CSU und SPD haben erbittert verhandelt, Rücktrittsdrohungen inklusive. Doch als sie fertig waren, ging der Ärger erst los.
Die neue Große Koalition beglückt vor allem die ältere Generation. Die Jüngeren müssen zahlen und fragen sich, ob das auch einmal jemand für sie tun wird. Besser, sie sorgen jetzt selbst vor.
Die Rekonstruktion der letzten Verhandlungsnacht zeigt: Die Koalitionsverhandlungen standen kurz vor dem Aus. Grund war die Ressortaufteilung.
Geld für den Osten, Hilfe für Künstler, mehr Provenienzforschung: Der Koalitionsvertrag setzt in Sachen Kulturpolitik auf realitätsnahe Ziele.
In der Union herrscht weiter Unzufriedenheit über den Koalitionsvertrag. Der Wirtschaftsflügel droht mit der Blockade umstrittener Vorhaben. Fraktionsvorsitzender Kauder muss beschwichtigen.
Während die SPD im Chaos versinkt, regt sich auch in der CDU Unmut über die Verteilung der Ministerposten in einer großen Koalition. Einige verlangen „frische Köpfe“ an der Parteispitze, andere fordern gar offen den Rücktritt von Angela Merkel.
Bei den Sozialdemokraten aus NRW herrschte schon länger Unmut über den eigenen Parteichef. Jetzt hat ausgerechnet sein eigener Landesverband Martin Schulz den entscheidenden Stoß verpasst. Die Erleichterung über den Rückzug ist groß.
Die Ära Schulz ist die bitterste der SPD. Die Frage ist jetzt: Wie lange gibt es die Sozialdemokraten noch?
Martin Schulz zieht sich zurück, Sigmar Gabriel punktet. In der SPD ist nun alles wieder offen – auch was aus Andrea Nahles und Olaf Scholz wird.
Der scheidende SPD-Parteichef Martin Schulz wird nun doch nicht Außenminister. Auf parteiinternen Druck hin zieht er sich zurück. Seine designierte Nachfolgerin Nahles zollt ihm für die Entscheidung „Respekt und Anerkennung“.
Der Koalitionsvertrag für die große Koalition steht und er hat viele Seiten. Doch in einigen wichtigen Punkten lassen die Partner ihre Bürger im Unklaren.
Der Vertrag zwischen Union und SPD für eine neue große Koalition im Bund formuliert auf 179 Seiten einige Ziele und Programme, die sich auch auf das Leben im Rhein-Main-Gebiet auswirken werden. Wir haben sie uns näher angeschaut.
Die SPD ist mit ihrer Bürgerversicherung vorerst gescheitert. Das ist nicht neu: Seit Bismarck gab es immer solche Versuche. Bisher waren sie nicht erfolgreich. Aus guten Gründen.
Am Ende des langen Ringens zwischen Union und SPD ging es nicht mehr um Inhalte, sondern nur noch um Posten. Zwischen stundenlangem Schweigen und brutaler Zermürbungsstrategie – so verlief die letzte Nacht der Koalitionsverhandlungen.
CSU-Chef Horst Seehofer wird als Innenminister nach Berlin zurückgehen. Wie es dazu kam, wie bis zuletzt mit der SPD um Posten gefeilscht wurde und wie die Koalitionsverhandlungen zu scheitern drohten – darüber spricht er ungewöhnlich offen.
Der CSU-Vorstand in München hat den Koalitionsvertrag einstimmig angenommen. Horst Seehofer übernimmt demnach zukünftig das Bundesministerium für Inneres, das um die Ressorts Bau und Heimat ergänzt werden soll.
SPD-Politiker fürchten, dass sich der Niedergang ihrer Partei in der nächsten großen Koalition fortsetzen würde. Auch am Koalitionsvertrag haben einige Genossen viel auszusetzen.
Nach der Einigung auf einen Koalitionsvertrag sind nun die Mitglieder der SPD am Zug. Sie müssen in einem Mitgliederentscheid bestimmen, ob ihre Partei in die Regierung eintreten soll. Die Genossen sind nicht alle vom Verhandlungsergebnis überzeugt.
Die Union wird das Finanzministerium an die SPD verlieren. Innerhalb der Partei herrscht darüber großes Unbehagen. Doch ohne dieses Zugeständnis wäre laut Horst Seehofer keine Einigung möglich gewesen.
Erfolgreicher Abschluss der Koalitionsverhandlungen, Bergfest für die deutsche Einheit und versöhnliche Gesten in Korea: der FAZ.NET-Countdown sprüht vor Optimismus – nur Alexander Gaulands Krawatte könnte es an den Kragen gehen.
Unter dem Damoklesschwert des Mitgliederentscheids sind die Christlichen Demokraten der SPD weit entgegengekommen. Denn auf einen Abgang der Kanzlerin ist die CDU weder personell noch programmatisch vorbereitet.
Der Ehrgeiz von Andrea Nahles war schon früh zu spüren, aber sie wusste, wann ihre Chance kommen würde. Nun wird sie die erste Frau an der SPD-Parteispitze.
Viereinhalb Monate nach der Wahl einigen sich Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag. Einen neue Regierung steht damit aber noch nicht. Wie geht es nun weiter?
177 Seiten für die kommenden dreieinhalb Jahre. „Ein neuer Aufbruch für Europa, eine neue Dynamik für Deutschland, ein neuer Zusammenhalt für unser Land“, lautet der Titel des Koalitionsvertrages. Das steht drin.
Die SPD hat die Koalitionsverhandlungen gewonnen, die CSU ist zweiter Sieger. Die CDU bekommt die Reste. Doch noch steht der Erfolg der Sozialdemokraten auf wackligen Beinen.
Aus dem Entwurf des Koalitionsvertrages geht hervor, dass die künftige Regierung unter anderem die Spitzensportförderung um zwei Komponenten anreichern will. Zudem soll E-Sport als eigene Sportart mit Vereins- und Verbandsrecht anerkannt werden.
Die neue große Koalition steht. Doch wer übernimmt welche Ressorts? Was steht alles im Koalitionsvertrag? Und wird das wieder hinfällig, wenn die SPD-Basis dagegen stimmt?
Die neue große Koalition steht. Doch wer übernimmt welche Ressorts? Was steht alles im Koalitionsvertrag? Und wird das wieder hinfällig, wenn die SPD-Basis dagegen stimmt?
Die neue Große Koalition steht. Doch wer übernimmt welche Ressorts? Was steht alles im Koalitionsvertrag? Und wird das alles wieder hinfällig, wenn die SPD-Basis dagegen stimmt?
Viereinhalb Monate nach der Bundestagswahl haben Union und SPD einen Koalitionsvertrag ausgehandelt. Angela Merkel und Horst Seehofer sind zufrieden damit, besonders breite Brust zeigte aber ihr SPD-Kollege.
Dietmar Bartsch von den Linken hat die SPD-Mitglieder dazu aufgefordert, den Koalitionsvertrag von Union und SPD zu stoppen. Die AfD kritisierte die Ressortverteilung unter den Parteien. Die CDU sei nur noch eine „leere Hülle“. DGB und DIHK zeigten gemischte Gefühle.
Koalitionsverträge lesen noch weniger Menschen als Parteiprogramme. Kein Wunder: Der aktuelle Groko-Vertrag hat 177 Seiten. Doch auch eine kleine Analyse der Worthäufigkeiten kann schon erhellend sein.
Kanzlerin Merkel wird die Mitte der Gesellschaft noch stärker schröpfen – und die SPD jubiliert.
Nach einer langen Nacht der Koalitionsverhandlungen geben nun auch die unbeteiligten Parteien und die Gewerkschaften ein vorläufiges Votum ab. Von Gauland bis Kipping fällt das Lob aber nur sehr verhalten aus.