CDU will in Hessen mit der SPD regieren
Zehn Jahre regierten CDU und Grüne gemeinsam Hessen. Jetzt will Ministerpräsident Boris Rhein einen neuen Koalitionspartner.
Zehn Jahre regierten CDU und Grüne gemeinsam Hessen. Jetzt will Ministerpräsident Boris Rhein einen neuen Koalitionspartner.
Die drei Mitte-links-Parteien haben in Warschau feierlich einen Koalitionsvertrag unterzeichnet. Diesen haben sie kompakt gehalten: Auf ganzen 13 Seiten finden sich vor allem grundsätzliche Bekenntnisse.
Nach dem Sieg bei der Landtagswahl in Hessen hat die CDU eine starke Verhandlungsposition. Nun hat Ministerpräsident Rhein über seinen Wunschpartner für die nächste Legislaturperiode entschieden. Vor allem das Thema Migration spielte eine entscheidende Rolle.
Schwarz-Rot oder Schwarz-Grün? Nach der Hessenwahl am 8. Oktober ist noch immer unklar, mit wem die CDU künftig regieren will. Am Freitag will Ministerpräsident Boris Rhein seinen Wunschkoalitionspartner bekanntgeben.
Die „Bayern-Koalition“ will, dass an den Schulen einmal in der Woche 15 Minuten lang übers Grundgesetz und die Demokratie gesprochen wird. Braucht's des?
CSU-Vorsitzender Markus Söder und Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger haben im Münchner Landtag stolz ihren neuen Koalitionsvertrag unterzeichnet. Beide Parteien zeigten sich zufrieden mit den formulierten Vorhaben der Koalition.
Fabian Mehring soll das Digitalministerium führen. Einfach dürfte das neue Amt nicht werden. Das Ministerium hat wenig Kompetenzen und Mittel – und die CSU will bei dem Thema auch in Zukunft mitreden.
Die Frage, wer was wird, ist stets besonders prickelnd. Sie zu stellen ist aber auch sinnlos, ja: gefährlich. Das gilt auch und vor allem für Bayern.
Im Interview spricht der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) über seine ersten Monate im Amt, die Zukunft des Bahnhofsviertels und der Städtischen Bühnen sowie über den Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl.
Die CDU in Hessen scheint inzwischen Schwarz-Grün zu bevorzugen, auch wenn dies der AfD gefallen würde. Die SPD hätte nur als Teil eines Dreierbündnisses mit CDU und FDP eine Chance, an der Regierung beteiligt zu werden.
Schwarz-grüne Koalitionsverhandlungen sind nicht mehr so einfach wie früher. Die Grünen könnten die Regierungskoalition mit der CDU in Hessen nur fortsetzen, wenn die Mitglieder sich in einer Urabstimmung dafür aussprächen.
Hier finden Sie alle Zahlen zur Landtagswahl in Hessen. Wie haben die Parteien abgeschnitten? Welche Koalitionsmöglichkeiten gibt es?
Die Bundespolitik hat den Wahlkampf in Hessen und Bayern überlagert. Welche Folgen könnte der Ausgang für die Ampel haben? Und was bedeutet er für die K-Frage der Union? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Eine Woche nach dem Kabinettsbeschluss bahnen sich neue Konflikte an: FDP-Vize Vogel will Paus' Sozialreform nur mit einem Gesamtkonzept für stärkere Arbeitsanreize im Sozialstaat beschließen.
Das Klimageld soll die Akzeptanz der Klimawende erhöhen und für eine faire Lastenverteilung sorgen – und steht sogar im Koalitionsvertrag der Ampel. Doch die Menschen ticken leider anders als erhofft.
In Nordrhein-Westfalen wollen die Grünen unbedingt einen zweiten Nationalpark ausweisen. Das wird aus vielerlei Gründen schwierig.
Die Bundesregierung will die Prävention und Kommunikation zu Gesundheitsfragen reformieren und ein neues Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit gründen. Eine wichtige Personalie steht schon fest, unklar bleibt die Strategie.
Vor zehn Jahren scheiterte die FDP in der Bundestagswahl an der Fünfprozenthürde. Das hatte sich seit ihren 14,6 Prozent im Jahr 2009 angebahnt. Die Schockwellen sind bis heute nicht verebbt.
Während die Berliner Städtepartnerschaft mit Moskau ruht, schließen Berlin und Kiew eine förmliche Freundschaft.
Die Vorschläge gut, die Umsetzung mäßig: An ehrgeizigen Strategien zur Digitalisierung mangelt es der Ampelregierung bisher nicht, sagen Digital-Fachleute. Deutschland kommt trotzdem nicht voran.
Nach langem Streit hat sich die Ampelkoalition bei der Kindergrundsicherung geeinigt. Geplant sind 2,4 Milliarden Euro ab 2025. Familienministerin Lisa Paus hat nun auch „keine Einwände“ mehr gegen Lindners Wachstumschancengesetz.
„Wir brauchen eine Atempause für Mieter“: Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist angespannt. Die SPD-Bundestagsfraktion will Mieterhöhungen daher nun stärker begrenzen.
Der Bestsellerautor Ferdinand von Schirach ist immer für eine Schlagzeile gut. Jetzt fordert er ein Strafgeld bei falscher Anschuldigung. Doch die Aufregeridee erweckt nicht einmal den Anschein rechtspolitischer Handwerkskunst.
Bei der schwierigen Regierungsbildung in Spanien hat der König seine Pflicht getan: Er beauftragte den Oppositionsführer Núñez Feijóo mit der Regierungsbildung. Das letzte Wort haben aber die Abgeordneten.
Zum Jahreswechsel steigt der CO2-Preis auf 40 Euro je Tonne. Bislang hat die Regierung es mit der Rückzahlung der Einnahmen an die Bürger nicht eilig. Doch der Druck wächst.
In den Ranglisten zur Wettbewerbsfähigkeit fällt Frankfurt zurück. Doch wenn es in der Wirtschaft nicht läuft, bekommt die Bankenstadt ein Problem. Und die Zeit läuft.
Der Koalitionsvertrag sieht eine soziale Kompensation der CO2-Preise vor. Der CDU-Politiker Ploß fragt nach einem Starttermin, das Wirtschaftsministerium antwortet vage.
Die Ampel hat im Koalitionsvertrag einen Digitalpakt 2.0 angekündigt, damit Schulen etwa Tablets und WLAN bezahlen können. Nun fürchten die Länder, dass hier gespart werden soll.
Ein Abrücken vom Ehegattensplitting dürfte indes in der rot-grün-gelben Koalition kaum durchsetzbar sein, weil die FDP dies kategorisch ablehnt. Daran ändert auch ein Passus im Koalitionsvertrag nichts, den Reformbefürworter gern zitieren.
Zwei der drei Partner der künftigen Regierung in Bremen haben den Koalitionsvertrag gebilligt. Die Linke will am Sonntag abstimmen, ob sie auf dieser Grundlage nochmal mit SPD und Grünen zusammenarbeitet.
Die Bundesregierung stellt erstmals eine Nationale Sicherheitsstrategie vor. Der Kanzler findet sie gelungen. Doch was steht drin – und was nicht?
Die Bahnreform gehört zu den wenigen Grundsatzentscheidungen im Koalitionsvertrag, an die sich die Ampel noch immer gebunden fühlt. Jetzt muss sie auch liefern.
Die Ampel-Parteien haben sich im Heizungsstreit voneinander entfremdet. Justizminister Marco Buschmann von der FDP empfiehlt den Grünen, generell weniger zu jammern.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion positioniert sich zu Arbeitszeiterfassung und Vertrauensarbeitszeit. Und sieht SPD-Arbeitsminister Heil bei einem weiteren wichtigen Projekt in Verzug.
Obwohl der Druck durch den Ukrainekrieg hoch ist, schaffen es das Kanzleramt und die Ministerien nicht, eine Nationale Sicherheitsstrategie zu formulieren. Wieso gelingt das nicht?