Ist Boris Johnson der neue Arbeiterführer?
Die englische Hafenstadt Hartlepool gilt als uneinnehmbare Labour-Festung. Doch vor der Nachwahl am Donnerstag rechnen sich die Tories gute Chancen aus. Schockwellen bis London sind zu erwarten.
Die englische Hafenstadt Hartlepool gilt als uneinnehmbare Labour-Festung. Doch vor der Nachwahl am Donnerstag rechnen sich die Tories gute Chancen aus. Schockwellen bis London sind zu erwarten.
Zuletzt gelangte einiges über private Angelegenheiten des britischen Premierministers an die Öffentlichkeit. Steckt sein früherer Berater Dominic Cummings dahinter?
Der britische Premierminister hat sich in der Pandemie zum erfolgreichen Krisenmanager gewandelt. Sein neuer Stil hängt wohl vor allem mit ein paar entscheidenden Personalveränderungen zusammen.
Der Brexit ist vollzogen. Wie geht es beiden Seiten damit? Die einen sagen: gut. Die anderen: Das dicke Ende kommt erst noch. Und Fernfahrer trauern um Brote.
Bis zu 80.000 Neuinfektionen an einem Tag und die Sorgen wegen des mutierten Virus – Großbritannien fährt das öffentliche Leben weiter runter. Premierminister Boris Johnson vollzieht damit abermals eine Kehrtwende. Zu spät?
Das britische Unterhaus hat mit großer Mehrheit für den Brexit-Handelsvertrag gestimmt. Premierminister Boris Johnson sagte, durch das Abkommen würden die EU und London erst richtig zusammengebracht.
Die 27 EU-Mitglieder haben den Brexit-Handelspakt offiziell gebilligt. Wegen seiner Unterstützung für den Deal wird der Chef der britischen Labour-Partei Keir Starmer aus den eigenen Reihen kritisiert.
Die britische Labour-Partei hat ihren früheren Vorsitzenden Jeremy Corbyn suspendiert. Grund sind Antisemitismus-Vorwürfe, die Corbyn verharmlost habe.
Bislang hat die stärkste Oppositionspartei in Großbritannien die Corona-Maßnahmen der Regierung mitgetragen. Nun ändert die Labour-Partei ihre Strategie – und könnte schon am Montag den ersten Sieg über Johnson davontragen.
Die Corona-App ist kein voller Erfolg. Ein paranoider Datenschutz schränkt ihren Nutzen extrem ein. Doch die Praxis zeigt: Ohne diesen Datenschutz geht es nicht.
In der nationalen Krise scheute sich die britische Opposition lange davor, zu viel Kritik am Premierminister zu üben. Doch jetzt holt Labour-Chef Keir Starmer den Säbel raus.
Immer wieder springt die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen in Großbritannien in die Höhe. Die Rede ist von mehr als 40.000 Toten. Nun ist ein Deutungsstreit entbrannt.
London hat die Zahl der Corona-Todesfälle stark nach oben korrigiert. Fachleute warnen zudem vor einem Behandlungsnotstand für Patienten, die nicht an Corona erkrankt sind. Lockert die Regierung dennoch bald die Beschränkungen?
Warum sind in Großbritannien viel mehr Menschen an Covid-19 gestorben als in Deutschland? Das wollen britische Abgeordnete wissen. Die Erklärung, die Gesundheitsminister Hancock dafür bereithält, klingt kryptisch.
Die Wahl Keir Starmers bedeutet eine Abkehr vom scharfen Linkskurs der Partei. Doch noch immer geben viele Anhänger des ehemaligen Parteichefs den Ton an.
Keir Starmer ist zum neuen Chef der britischen Labour-Partei gewählt worden. Der bisherige Brexit-Sprecher der Partei tritt die Nachfolge des glücklosen Jeremy Corbyn an. Seine Wahl ist ein Signal für eine Neuausrichtung von Labour.
Er galt als Favorit im Rennen um die Nachfolge des umstrittenen Vorsitzenden Jeremy Corbyn. Nun hat die größte britische Oppositionspartei seinen Sieg bei der Abstimmung über die künftige Führung bekanntgegeben.
Boris Johnson will weiter versuchen, das Brexit-Abkommen bis Ende des Monats zu ratifizieren. Schon am Montag könnte die Regierung in London eine neue Abstimmung über den Brexit-Vertrag ansetzen – wenn John Bercow das zulässt.
Ab Sonntag diskutieren die Tories bei einem Parteitag in Manchester über den Brexit-Kurs. Unterdessen wächst der Druck auf Premierminister Johnson – nicht nur wegen der Affäre um ein Ex-Model.
Die Labour Party hofft, trotz Johnsons geplantem Zwangsurlaub ein Gesetz verabschieden zu können, das einen No-Deal-Brexit unmöglich machen würde. Zugleich finden in London Massendemonstrationen statt.
Die knappe Mehrheit der Konservativen im Unterhaus könnte Premierministerin Theresa May zu Kompromissen zwingen. Erst recht, falls sich Tory-Rebellen mit Labour verbünden. Im Streit um die Finanzen ist derweil keine Einigung in Sicht.
Noch im Juni war Theresa May die Rettung für die führungslosen Tories. Jetzt wird die Premierministerin für ihr Vorgehen beim Brexit immer heftiger kritisiert.