Die Sterbehilfe ist am Ziel
Das Bundesverfassungsgericht kann sich bestätigt sehen. Der Verein Sterbehilfe ist so aktiv wie nie zuvor. Mit 18 Jahren kann es losgehen.
Das Bundesverfassungsgericht kann sich bestätigt sehen. Der Verein Sterbehilfe ist so aktiv wie nie zuvor. Mit 18 Jahren kann es losgehen.
Die Cum-ex-Geschäften waren illegal – so viel steht inzwischen schon fest. Doch die Frage nach der Verantwortung bleibt noch ungeklärt. 2022 soll die Aufklärung weitergehen.
Entscheidung Bundesverfassungsgericht Triage +++ Unvermeidbare Ungenauigkeit +++ besorgter Papst +++ verfassungsmäßige Pflicht +++ Gender-Varianten +++ historische Kraft Frankreichs +++ öffentlich-rechtliche Rundfunksysteme +++ WDR
In Bayern und Baden-Württemberg ergreifen Kommunen Maßnahmen gegen unangemeldete Demos. Die Stadt München droht etwa an Neujahr mit einem Bußgeld von bis zu 3000 Euro.
Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof ist mit der Corona-Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zufrieden. Sie schafft Rechtssicherheit.
Behinderte dürfen nicht übergangen werden, wenn die Krankenhäuser überfüllt sind. Nun muss die Politik ein entsprechendes Gesetz schaffen. Sie steht vor einer schwierigen Aufgabe.
Mediziner haben Regeln für Corona-Notsituationen aufgestellt: Wer soll bei einer Knappheit bevorzugt behandelt werden? Dem Bundesverfassungsgericht reicht das nicht für den Schutz behinderter Menschen.
Das Triage-Urteil des Bundesverfassungsgerichts macht unmissverständlich klar: Recht kann Bestimmtheit nur dann herstellen, wenn es mit dem Moment des Unbestimmbaren rechnet.
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass der Gesetzgeber unverzüglich Vorkehrungen zum Schutz behinderter Menschen im Falle einer pandemiebedingten Triage treffen muss. Der Bundesjustizminister will nun rasch reagieren.
Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht. Das Bundesverfassungsgericht überschätzt die Möglichkeiten des Gesetzgebers und unterschätzt die Kompetenzen von Medizinern und Pflegern.
Der Gesetzgeber muss Vorkehrungen zum Schutz behinderter Menschen für den Fall einer pandemiebedingt auftretenden Triage treffen. Andernfalls bestehe das Risiko, dass Menschen bei der Zuteilung intensivmedizinischer Behandlungsressourcen wegen einer Behinderung benachteiligt würden, heißt es in einem aktuellen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe.
Im Berliner Zoo gibt es keine Eisbären mehr: Eisbärin Katjuscha ist im Alter von 37 Jahren gestorben. Sie war bereits seit einigen Jahren herzkrank.
Ein rundgeschliffener Bachkiesel folgt der Universalform der Natur. Davon kann die Technik lernen. Diese und weitere biomechanische Prinzipien finden sich in dem neuen Buch des Forschers Claus Mattheck.
Corona und Homeoffice haben die Schiene schwer getroffen. Wie gelingt der Umstieg in die Zukunft? Wie tickt die Bahn? Eine Erkundung in drei Tagen, vier Ländern und sechs Zügen.
Der Ethikrat hat sich dafür ausgesprochen, dass Deutschland ein Impfregister einführt, sollte es alle Bürger zur Corona-Immunisierung verpflichten. Juristen sind sich uneins, ob eine solche Datenbank rechtlich möglich wäre.
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Eine Referentin der Antonio-Amadeu-Stiftung durfte den Popsänger Xavier Naidoo als Antisemiten bezeichnen. Ein Argument der Richter verwundert.
Seit über einem Jahr läuft in Duisburg ein Prozess wegen internationalen Kokainhandels. Nun hat die Verteidigung einen Befangenheitsantrag gestellt – weil ein Schöffe immer wieder eingeschlafen sein soll.
Eine Referentin der Amadeu-Antonio-Stiftung gewinnt in Karlsruhe: Sie hatte den Sänger 2017 als „Antisemiten“ bezeichnet und war daraufhin zur Unterlassung verklagt worden. Das Bundesverfassungsgericht kippte nun das Urteil.
Angesichts der deutschen Historie liegt es in der besonderen Verantwortung aller Beteiligten, also Melder wie Empfänger, beim Whistleblowing gewissenhaft und mit gebotener Rückhaltung mit den vertraulichen Hinweisen von Beschäftigten umzugehen.
Hohe Inflationsraten und die Lasten der Negativzinspolitik: Auf den neuen Bundesbankpräsidenten kommen große Aufgaben zu. Viele Bankenvertreter bejubeln die Entscheidung für Joachim Nagel.
Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden. Er ist ein erfahrener Notenbanker und hat oft ähnliche Positionen wie Jens Weidmann vertreten.
Viele Apotheker rufen wegen ihrer Schweigepflicht bei mutmaßlichen Fälschungen nicht die Polizei. Einige Landeskriminalämter gehen von einer hohen Dunkelziffer der Fälle aus. Ein Dealer spricht von „leicht verdientem Geld“.
Grüne und FDP haben sich bei der Verteilung der Ausschussvorsitzenden mehr um sich als um das Land gekümmert. Das könnte sich irgendwann bitterlich rächen.
Nach dem Urteil des BGH können getäuschte Kunden den Wagen behalten und eine Entschädigung verlangen, soweit der Finanzierungsvertrag die Möglichkeit einer verbrieften Rückkaufoption vorsieht.
Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zum Anschlag in Hanau vom 19. Februar 2020 eingestellt. Es hätten sich keine Hinweise darauf ergeben, dass andere Personen eingeweiht gewesen sein könnten, heißt es zur Begründung.
Marek Safjan war einst in der Solidarność und Präsident des polnischen Verfassungsgerichts. Heute ist er EuGH-Richter. Ein Gespräch über Wege aus der Krise und das Verhältnis zu Karlsruhe.
Das gesamte Urteil im Prozess um die rechtsextreme NSU-Gruppe ist nun rechtskräftig: Der Bundesgerichtshof hat die Revision gegen den NSU-Helfer André E. zurückgewiesen.
René Pollesch ist als neuer Intendant der Volksbühne mit einem Team angetreten. Lange Zeit war trotzdem nur von ihm die Rede. Das soll sich jetzt ändern. Wie die Machtstrukturen am Theater überhaupt.
Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen den NSU-Unterstützer André E. bestätigt. Damit ist der gesamte NSU-Prozess rechtskräftig abgeschlossen.
Etliche Gegner der Corona-Maßnahmen gehen auf die Straße. Die Szene radikalisiert sich vielerorts. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann findet deutliche Worte.
Die SPD feiert sich für das „größte Comeback in der Parteiengeschichte“. Die Finanzzahlen des Schatzmeisters sprechen aber eine ganz andere, düstere Sprache.
Die Ampel-Koalition verspricht 400.000 neue Wohnungen jährlich. Dadurch soll der Mangel an bezahlbarem Wohnraum gedeckt werden. Doch Fachleute warnen: So groß ist der Bedarf nicht mehr.
Die Ampelkoalition gestaltet aggressiv die Regeln um. Das Versprechen der FDP, das bürgerliche Lager zu vertreten, hat nicht lange gehalten. Die Regierung will nicht offenlegen, dass sie die Corona-Notkredite für ihre Projekte braucht.
Maximilian Viessmann sticht im deutschen Mittelstand heraus. Seit diesem Montag führt er sein Unternehmen in dritter Generation allein. Wenige sind politisch und technologisch so raumgreifend wie er.
Die meisten Krankenkassen übernehmen weiterhin die Kosten für homöopathische Behandlungen. In Zeiten von Corona, Faktenleugnern und Impfverweigerern ist das umstrittener denn je.
Im Namen der Selbstbestimmung: Über die Karriere eines Begriffs und das Ende von Politik.