Warum nimmt nichts die Sehnsucht?
In Marianna Kurttos melancholischem Roman „Tristania“ verlässt ein Mann seine Familie – aber auch die entlegenste bewohnte Insel der Welt.
In Marianna Kurttos melancholischem Roman „Tristania“ verlässt ein Mann seine Familie – aber auch die entlegenste bewohnte Insel der Welt.
In einer Kneipe in Kapstadt soll einem Schwarzen der Zutritt verwehrt worden sein – weil er nicht von einem Weißen begleitet wurde.
Laura Ludwig hatte im Mai ihren zweiten Sohn geboren. Nun spielt die Olympiasiegerin schon wieder ihr erstes Beachvolleyball-Turnier. Mit Louisa Lippmann will sie noch einmal zu Olympia.
Bei der Weltmeisterschaft im 7er-Rugby in Kapstadt sammelt die deutsche Nationalmannschaft schmerzhafte Erfahrungen. Doch am Ende überwiegt der Stolz über das Erreichte.
Erstmals in der Geschichte ist Deutschland bei der Weltmeisterschaft im 7er-Rugby dabei. Die Teilnahme an dem dreitägigen Spektakel in Kapstadt ist der Lohn für eine bemerkenswerte Entwicklung.
Russland will seit geraumer Zeit Kernkraftwerke in Afrika bauen. Jetzt könnten der Ukraine-Krieg und die internationalen Sanktionen die Vorhaben bremsen.
Auf einer Grünfläche in Kapstadt, die die indigene Volksgruppe Khoi-San als „heiligen Ort“ betrachtet, soll ein Amazon-Campus entstehen. Ein Gericht hat dem Bau nun vorläufig einen Riegel vorgeschoben.
Kapstadt hat eine neue, alte Attraktion: Nach 44 Jahren auf dem Meeresgrund sind Reste eines 1977 gestrandeten Tankers wieder angespült worden.
Phänomenologie
Sie brauchten Holz, deshalb führten Siedler in Südafrika Akazien, Pinien und Eukalyptus ein. Heute bedrohen diese Bäume die Ökosysteme und den Wasserhaushalt des Landes. Eine Reportage über Rettungsversuche mit Kletterseil und Säge.
1915 ging in der Antarktis das Schiff des Polarforschers Ernest Shackleton unter. Nun macht sich eine Expedition an die herausfordernde Aufgabe, das Wrack zu finden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird zunächst sechs afrikanischen Ländern die Technologie zur Herstellung von mRNA-Covid-19-Impfstoffen zur Verfügung stellen.
Die EU und die Afrikanische Union beschwören eine Partnerschaft vor ihrem Gipfeltreffen in Brüssel. Auf dem afrikanischen Kontinent sieht man die Charme-Offensive der Europäer eher mit Skepsis.
Auf dem Kontinent sollen Impfstoffe nicht nur abgefüllt, sondern auch entwickelt werden. Die WHO hat nun einen Technologie-Transfer-Hub in Kapstadt eröffnet.
Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa beschwört in der Rede zur Lage der Nation einen „neuen Konsens“. Vor der ANC-Parteikonferenz im Dezember steht er unter Druck - nicht nur innerhalb der eigenen Partei.
Florian Zech hat in den Townships Südafrikas ein Netzwerk von Jugendzentren aufgebaut. Mit Fußball will er den jungen Menschen dort eine Perspektive geben.
Ein 49 Jahre alter Mann soll für das verheerende Feuer in Südafrikas Parlament verantwortlich sein. Laut einem Gutachten leidet er an paranoider Schizophrenie. Sein Anwalt weist die Vorwürfe indes zurück.
Nach dem Feuer im Parlamentsgebäude Südafrika hat die Staatsanwaltschaft einen verdächtigen Brandstifter angeklagt. Es soll allerdings auch Pannen bei Brandschutz und Sicherheit gegeben haben.
Nach zweitätigem Einsatz ist das Feuer im Parlament in Kapstadt gelöscht. Nun wird einem 49-jährigen Mann Brandstiftung vorgeworfen.
Nachdem die Einsatzkräfte den Brand am Vormittag zunächst unter Kontrolle hatten, waren am Abend wieder dichte Rauchwolken über dem historischen Gebäude zu sehen. Für den Wiederaufbau werden wohl mehrere Hundert Millionen Euro benötigt.
Die Feuerwehr in Kapstadt hat das verheerende Feuer im Parlamentskomplex von Südafrika unter Kontrolle gebracht. Der Sitzungssaal des Abgeordnetenhauses wurde komplett zerstört, das Dach des alten Versammlungsgebäudes stürzte ein.
Erst stellten ihn die Putschisten unter Hausarrest, dann durfte er in sein Amt zurückkehren. Nun kündigt Sudans Ministerpräsident Abdullah Hamdok seinen Rückzug an.
In der Nacht zum Sonntag ist ältesten Flügel des Parlamentskomplexes in Kapstadt ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte konnten die Nationalversammlung nicht vor den Flammen retten. Die Brandursache ist noch unklar, ein Verdächtiger wurde festgenommen.
Südafrika und die Welt haben Abschied genommen von dem früheren Erzbischof, Freiheitskämpfer und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu. Seine Trauerfeier hatte er akribisch vorbereitet.
Die Rauchsäule war auch von weitem noch sichtbar: In der südafrikanischen Volksvertretung in Kapstadt brach am Sonntag ein Feuer aus.
Präsident Cyril Ramaphosa würdigt den weltbekannten Menschenrechtler in seiner Trauerrede als „globale Ikone“ und „moralischen Kompass“ Südafrikas. Die Feier fällt auf Wunsch Tutus schlicht aus.
Südafrika hat es auch Desmond Tutu zu verdanken, dass es das Apartheidsregime hinter sich gelassen hat. Für sein Wirken erhielt Tutu 1984 den Friedensnobelpreis – wir veröffentlichen Auszüge aus seiner Nobelpreisrede.
Südafrika nimmt Abschied von einem Nationalhelden: In einer feierlichen Zeremonie wurde der Leichnam des Anti-Apartheid-Kämpfers und Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu in der Sankt-Georg-Kathedrale von Kapstadt aufgebahrt. In der anglikanischen Kirche hatte Tutu bis 1996 als Erzbischof gewirkt.
Abschied von einer Legende der Theaterwelt: Nach vierzig Jahren, in denen sie mit ihren Geschöpfen Klassiker belebten, Festivals eroberten und Millionen von Zuschauern erreichten, löst sich die Handspring Puppet Company auf.
Die Furcht vor der neuen Corona-Variante ist groß. Aber die Flugverbindungen von und nach Frankfurt sind noch nicht gekappt. Derweil werden in Hessen Impfstoffe knapp.
Eine Münchner Studie legt nahe, dass sehr viele Afrikaner schon eine Corona-Infektion durchlitten haben, ohne es selbst zu wissen. Wenn das so ist, brauchte man weniger Impfstoff. In der Theorie.
Bei einem Treffen mit Veteranen des Widerstandskampfs gegen die Apartheid ist die südafrikanische Verteidigungsministerin gegen ihren Willen festgehalten worden. Nur mit Hilfe der Polizei konnte sie befreit werden.
In Guinea haben Angehörige einer Eliteinheit Staatspräsident Alpha Condé entmachtet. Sie versprechen einen „transparenten, inklusiven und friedlichen Übergang“ zur Demokratie. Aber afrikanische Staaten drohen mit Sanktionen.
In Uganda und Ruanda haben bereits die ersten Flüchtlinge aus Afghanistan einen vorübergehenden Aufenthaltsort gefunden. Die südafrikanische Regierung will keine Menschen aufnehmen – und verweist stattdessen auf Pakistan.
Seit mehr als einem Jahrzehnt wurde Omar al-Baschir per internationalem Haftbefehl „gesucht“. Doch unbehelligt reiste er durch die Region. Nun soll ihm doch noch der Prozess gemacht werden.
Im Konflikt um die Region Tigray sind abermals Leichname in einem Fluss im Grenzgebiet zwischen Äthiopien und Sudan gefunden worden. Derweil wird die Arbeit von Hilfsorganisationen massiv behindert.