8,7 Millionen Euro für Umsiedlung eines Flüchtlings
Australien hat einen Handel mit Kambodscha, Asylsuchende dorthin weiterzureichen. Das kostet eine Menge Geld. Aber es greift nicht.
Australien hat einen Handel mit Kambodscha, Asylsuchende dorthin weiterzureichen. Das kostet eine Menge Geld. Aber es greift nicht.
Am 17. April 1975 eroberten die Roten Khmer die Hauptstadt Kambodschas. Der Jubel über das Ende des Bürgerkriegs währte nicht lange. Nur wenige Stunden später zwangen sie die Bevölkerung von Pnom Penh dazu, die Stadt zu verlassen.
Am 17. April 1975 übernahmen die Kommunisten der Roten Khmer die Macht in Kambodscha. Unter ihrer brutalen Herrschaft starben 1,7 Millionen Menschen. FAZ.NET dokumentiert den Jahrestag und zeigt eine Auswahl von historischen Fotos.
Am liebsten würde sich Dominik Ambros einmal um die Welt kochen. Für die Besten seines Fachs hat er schon gearbeitet. Jetzt ist der Mann aus Sindelfingen in Siem Reap in Kambodscha.
Über hundert Menschen leben in Anlong Pi in Kambodscha auf einer Müllhalde. Sie müssen mit dem auskommen, was sie in den Überresten finden und verdienen damit weniger als zwei Dollar am Tag. Für die Suche werden vor allem Kinder eingesetzt.
Die südostasiatische Staatengemeinschaft sieht sich als bedeutenden Markt der Zukunft. Doch sie hat noch einen weiten Weg vor sich.
Der Autor war in der Spätphase des Vietnam-Krieges im nördlichen Thailand stationiert, vom Pariser Waffenstillstand 1973 bis zum Zusammenbruch der amerikanischen Verbündeten in Südvietnam, Laos und Kambodscha und dem fluchtartigen Abflug der letzten Amerikaner aus Saigon Ende April 1975.
Zwei Anführer der Roten Khmer sind 35 Jahre nach dem Ende des Terrorregimes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Sondergericht ist aber keine Erfolgsgeschichte.
Ihrem Terrorregime waren Millionen Kambodschaner zum Opfer gefallen. Nun wurde nach mehr als 30 Jahren zwei Anführern der Roten Khmer der Prozess gemacht.
Hunderttausende kambodschanische Gastarbeiter verlassen zur Zeit Thailand. Die Militärjunta dementiert den Einsatz von Gewalt. Sowohl die Flüchtlinge als auch die thailändische Konjunktur leiden darunter.
In Bangkok putscht das Militär, in Vietnam zündet der Mob Fabriken an und in Kambodscha streiken die Textilarbeiter. Vietnams Ministerpräsident warnt zur Recht vor Risiken für die Weltwirtschaft.
Spaniens Modekette Desigual hat einen weiten Weg hinter sich. Was als Hippieladen auf Ibiza begann, ist heute eine milliardenschwere Firma.
Betta splendens ist schon etwas Besonderes – teuer, sehr aggressiv, prächtig in Form und Farbe. Eine Begegnung mit den Kampffischen auf der Messe „Aqua-Fisch“.
Der Biss der malayischen Grubenotter kann tödlich sein. Das Gift kann vielleicht aber auch Menschen mit einem Hörsturz helfen. Deshalb hält die Pharmafirma Nordmark mehr als 750 Schlangen.
Die Arbeitsbedingungen von Textilarbeitern in Asien sind nicht gut. Die deutsche Modeindustrie will das ändern, sagt sie. Doch die Arbeiter haben davon wenig. Wenn ein Land in die Schlagzeilen gerät, ziehen viele Firmen schlicht ins nächste.
In Bangladesch brennen Fabriken. In Kambodscha schiesst man auf Näherinnen. Und in Deutschland wirft man billige Kleidung schnell wieder weg, aber das könnte sich langfristig auch ohne Gewalt ändern.
Wer teure Kleidung kauft, um Textilarbeiter zu unterstützen, liegt falsch: Die Stücke kommen meist aus denselben Fabriken.
Nach tödlichen Zusammenstößen zwischen streikenden Textilarbeitern und der Polizei in Kambodscha haben die Behörden ein Protestlager geräumt. Wachleute setzten dabei auch Eisenstangen und Äxte ein, um Zelte und eine Bühne einzureißen.
In Kambodscha kämpfen die Textilarbeiter für höhere Löhne. Nun sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, als die Polizei das Feuer auf Streikende eröffnete. Die Modeketten reagieren. Sie schauen sich anderswo um.
Kambodschas Polizei schießt scharf auf streikende Textilarbeiter. Die Arbeiter fordern mehr Lohn als die bisher gezahlten umgerechnet 60 Euro monatlich. Mindestens drei von ihnen wurden getötet.
Seit etwa zwei Wochen protestieren in Kambodscha die Arbeiter der wichtigen Textilbranche gegen Hungerlöhne. Jetzt greift die Militärpolizei gewaltsam ein. Mindestens einen Toten hat es schon gegeben.
Fast alle Textilfabriken Kambodschas sind geschlossen. Tausende Arbeiter gingen auf die Straße. Den Gewerkschaften reicht die Erhöhung des Mindestlohns nicht aus.
Etwa 1,7 Millionen Menschen waren an den Folgen der Terrorherrschaft der Roten Khmer zu Tode gekommen. Der Prozess gegen die beiden übrig gebliebenen Führungsfiguren geht nun zu Ende.
fäh. Singapur, 16. Oktober. In Kambodscha treibt das Sondertribunal den Prozess gegen die letzten noch lebenden Anführer der Roten Khmer wegen des hohen Alters ...
Jeder vierte Mann in Asien hat mindestens eine Frau vergewaltigt. Das ist das Ergebnis einer UN-Befragung unter 10.000 Männern in sechs Staaten im asiatisch-pazifischen Raum. Häufig werden Lebensgefährtinnen und Ehefrauen Missbrauchsopfer.
Die Märkte in Asien bewegen sich in der Abhängigkeit der Daten aus Amerika und China. Jeder scheint auf einen Einbruch vorbereitet, niemand aber will als erster auf den Knopf drücken.
Entdeckungen scheinen eine Sache der Vergangenheit. Doch Vogelkundler Simon Mahood hat geschafft, was für ihn ist wie ein Lottogewinn: Er hat eine neue Art beobachtet.
Schwindet der Geist von Nürnberg? Befindet sich die internationale Strafgerichtsbarkeit auf dem Rückzug? Den Zahlen nach sieht es nicht so aus: 122 Staaten
Das Verhalten des deutschen Botschafters in Phnom Penh hat Kritik ausgelöst, seine Neutralität steht in Frage. Wurde er ausgenutzt? Opfer des schlechten Timings? Oder steckt mehr dahinter?
fäh. Singapur, 9. August. Im Streit um das Ergebnis der Parlamentswahl hat Kambodscha die Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Phnom Penh verstärkt.
fäh. Singapur, 29. Juli. Nach dem überraschend knappen Ausgang der Parlamentswahl vom Sonntag steckt Kambodscha politisch in einer spannungsreichen Situation.
Er hat Geschäfte in Kambodscha gemacht, es gibt Fotos von ihm von einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Florida: Braungebrannt mit offenem Hemd und Drink
Phnom Penh, 26. Juli. Ein Mönch und Wahrsager hatte kurz vor Hun Sens Geburt die Ankunft eines nationalen Führers, eines „starken Mannes“, in Kambodscha ...
Phnom Penh, 19. Juli. Die Menschen strömten schon mehr als eine Stunde lang in Richtung des Flughafens der kambodschanischen Hauptstadt.
Pol Pot und die europäische Solidarität: Ein Überlebender und ein Zeitzeuge beschreiben das Terror-Regime der Roten Khmer. Auch unser Rezensent war damals zu Besuch beim Diktator.
In den vergangenen 35 Jahren sind Athleten aus fast 100 Ländern nach Mainz gekommen, um das Trainerdiplom zu machen. Der derzeitige Jahrgang steht kurz vor dem Abschluss. Absolventen erzählen von ihren Zukunftsplänen.