Die Natoisierung Europas
Beim NATO-Gipfel in Madrid zeigt sich das Bündnis geschlossen – wenn auch unter Wehen. Russland wird nun als größte und unmittelbarste Gefahr eingestuft.
Beim NATO-Gipfel in Madrid zeigt sich das Bündnis geschlossen – wenn auch unter Wehen. Russland wird nun als größte und unmittelbarste Gefahr eingestuft.
Jürgen Habermas verteidigt die zögerliche Haltung des deutschen Bundeskanzlers gegenüber der Ukraine. Doch seine historischen Irrtümer verharmlosen die Verantwortung Deutschlands für die aktuelle Lage. Ein Gastbeitrag.
Russlands Krieg gegen die Ukraine wirft die Frage auf, wie sich der Westen gegenüber autoritären Staaten verhalten soll. Frühere politische Strategien bieten Wegweiser, auch wenn sich die Geschichte nicht wiederholen wird. Ein Gastbeitrag.
Der Klimawandel führt dazu, dass die Region um den Nordpol leichter zugänglich wird. Das weckt Begehrlichkeiten bei den Großmächten. Die Gefahr von Konflikten im hohen Norden wächst.
Antisemitismus-Vorwürfe und ein rassistischer Anschlag: Wie konnte es so weit kommen mit der weltgrößten Kunstausstellung?
Die Allianz ändert ihre Streitkräfteplanung. Die Probe aufs Exempel ist die künftige Präsenz an der Ostflanke – vor allem die baltischen Staaten dringen auf eine stärkere Präsenz.
Das Sprengkopfarsenal der neun Atommächte droht wieder zuzunehmen. Der kontinuierliche Rückgang seit dem Kalten Krieg sei offenbar beendet, warnen die Forscher.
Wenn man die großen Linien der Entwicklung der EU betrachtet, überwiegen bis zum Binnenmarkt die Erfolge, mit der Einführung des Euros überwiegen die Misserfolge.
Deutsche Waffen sind auf der ganzen Welt begehrt. Doch die Industrie wird Jahre brauchen, um zu liefern. Schuld daran ist vor allem die Politik.
Unternehmen haben die Sorge, bald nur noch mit Amerika oder muss Russland und China handeln zu können.
Abschied von Eurozentrismus und Ideenhistorie: James Poskett legt eine bemerkenswerte Globalgeschichte der Naturwissenschaften vor.
Deutschlands Interesse an der Freiheit Osteuropas ist historisch bestenfalls lauwarm gewesen – brennend war jedoch das Interesse am Geschäft. Der russische Angriffskrieg ändert das. Ein Gastbeitrag.
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken spricht im F.A.Z.-Interview über die Uneinigkeit ihrer Partei in Rüstungsfragen, die faschistische Rhetorik Wladimir Putins und ihren Genossen Gerhard Schröder.
Sanktionen gegen Russlands Atomindustrie sind nicht mehrheitsfähig. Länder wie Frankreich oder Ungarn arbeiten weiter mit dem russischen Staatskonzern zusammen.
Der Überfall Russlands auf die Ukraine hat das Scheitern des Prinzips Wandel durch Handel offenbart. Demokratische Staaten müssen ihre Werte vor die Geschäfte mit autokratischen Regimen stellen. Ein Gastbeitrag.
Das westliche Modell, internationale Beziehungen zu organisieren, gründet auf Freiheit, Souveränität und Gleichberechtigung. Deshalb wollen es Russland und China zerstören. Ein Gastbeitrag.
Putins Drohungen +++ Völkerrecht und Kriegseintritt +++ Putins Siegesmythologie +++ Habermas zum Ukrainekrieg +++ Interview mit Reinhard Merkel
Soldaten und Politiker wollen eine Dienstpflicht einführen – oder die Wehrpflicht zurück. Sogar Gegner einer Wiedereinführung sagen, dass die Wehrpflicht ihre Vorteile hatte. Warum zögern sie dann?
Die Bundesregierung will 100 Milliarden Euro in die Ausrüstung der Bundeswehr investieren. Doch den Rüstungsherstellern reicht das nicht. Für Planungssicherheit kann nur das Zwei-Prozent-Ziel sorgen.
Im Weltmaßstab rangieren deutsche Rüstungshersteller unter ferner liefen. Doch im Norden und Süden der Republik haben sich im Schatten der Branchengrößen wie Rheinmetall Zulieferer aus dem zivilen Geschäft etabliert.
Frieden mit Russland wird erst möglich sein, wenn Putins imperiale Mythen nicht mehr Staatsdoktrin sind. Der Westen braucht deshalb einen langen Atem. Und er muss lernen, Erpressungen standzuhalten.
Angesichts des Ukrainekriegs muss Europa sein Verhältnis zur Gewalt grundsätzlich überdenken. Denn in globaler Perspektive steht unser Friedensprojekt ziemlich einsam da. Ein Gastbeitrag.
Damit die 100 Milliarden für Aufrüstung nicht versickern, muss die Truppe ihren Einkauf von Waffen und Material reformieren. Der Vergleich zeigt: Andere Armeen machen es besser.
Finnland und Russland teilen eine Geschichte voll von Konflikten. Nun ist das Vertrauen zerstört. Große Veränderungen deuten sich an.
Es sei nicht sinnvoll, jeden enttarnten russischen Spion auch auszuweisen, sagt Gerhard Schindler. Dann würde doch nur ein neuer seinen Platz einnehmen.
„Neutralität“ ist fast so etwas wie ein Zauberwort geworden, das ein Ende des russischen Krieges gegen die Ukraine herbeiführen könnte. Befürworter eines solchen Konzepts sollten allerdings nicht zu optimistisch sein. Ein Gastbeitrag
Zäsur und Wiederholung sind in der Geschichte keine Gegensätze, sie bedingen einander. Das zeigt auch der Krieg in der Ukraine. Ein Gastbeitrag.
Haben Firmen eine moralische Verpflichtung zum Wirtschaftskrieg? Der Ökonom Ingo Pies ist äußerst skeptisch. Ein Gastbeitrag.
Seit Ende des Kalten Krieges wird beim Zivilschutz vor allem eins: gespart. Flutkatastrophe, Corona-Pandemie und Ukrainekrieg haben das Thema aber wieder auf die Tagesordnung gebracht. Jetzt verspricht Innenministerin Faeser mehr Geld.
Heute will Deutschland weg von russischen Erdgaslieferungen. Aber wie kam es überhaupt zu der fatalen Abhängigkeit von Moskau? Eine Chronik.
Manche Ideen, obwohl ziemlich schlecht, kommen immer wieder: Das gilt auch für den Sozialismus.
Die 1980er Jahre waren politisch höchst turbulent. Dem Westen erwuchs in Person von Michail Gorbatschow ein Gegner, der auch im Wettbewerb um Sympathien der Europäer punkten konnte. Amerikas Informationsoffensive ist Thema dieses Buches.
Wenn die westlichen Demokratien sich angesichts offener militärischer Aggression behaupten wollen, müssen sie das Konzept der Nachhaltigkeit auf machtpolitische Zusammenhänge ausdehnen. Ein Gastbeitrag.
Lange hofften die Grünen, sich für Abrüstung stark machen zu können. Nun regieren sie mit – und müssen aufrüsten. Das gleicht einem Crashkurs in Realitätskunde.
Im Zeichen des Kriegs in der Ukraine absolviert Joe Biden seinen ersten Besuch in Polen. Auch zwei Minister aus der Ukraine kamen zu dem Treffen. Der US-Präsident nennt Wladimir Putin einen „Schlächter“ – und sorgt mit einem Satz für Aufsehen.
Putin wollte die USA aus Europa vertreiben. Stattdessen verankert er sie wieder so stark auf dem Kontinent wie nie seit Ende des Kalten Kriegs.