Übergangszeiten sind gefährlich
Eine gespaltene Gesellschaft ist ein Risikofaktor. Eine amerikanische Politologin analysiert, unter welchen Umständen normale politische Konflikte in Gewalt umschlagen können.
Eine gespaltene Gesellschaft ist ein Risikofaktor. Eine amerikanische Politologin analysiert, unter welchen Umständen normale politische Konflikte in Gewalt umschlagen können.
Die Berliner Friedrichstraße hatte für die grüne Bausenatorin zur Bühne der Verkehrswende werden sollen. Jetzt ist sie gepflastert mit Beispielen gescheiterter Stadtplanung. Ein Gastbeitrag.
Russische Spione sind in Deutschland seit vielen Jahren so aktiv wie zu Zeiten des Kalten Krieges. Viele sind als Diplomaten getarnt. Nun geht Berlin gegen sie vor.
Ein ehemaliger Diplomat hält Berlin und Warschau den Spiegel vor und mahnt zur Mäßigung – nicht nur wegen der russischen Aggression gegen die Ukraine.
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine kommen aus Moskau Drohungen mit dem Einsatz von Nuklearwaffen gegen den Westen. Im offiziellen Berlin will sich mit diesem Gedanken lieber niemand beschäftigen. Das alarmiert Experten.
In einem kleinen Ort in den USA wird der Abrams gebaut. Bei den Soldaten wird er respektvoll „The Beast“ genannt. Er ist der Stolz der Stadt.
Die von Terrorismus geprägten Siebzigerjahre Italiens lassen den Regisseur Marco Bellocchio nicht los: Nun rollt er in einer Miniserie bei Arte die Entführung des Politikers Aldo Moro neu auf.
Die USA, Großbritannien und Australien arbeiten an einem gemeinsamen Atom-U-Boot-Modell, zum Ärger Pekings. Der Plan trage zur Verbreitung von Nuklearmaterial bei, heißt es von dort.
Drahtsseilakt: Chinas „Friedensplan“ für die Ukraine steckt voller Widersprüche. Sie offenbaren, wie Peking sich in der Rolle als globaler Gestalter in seiner eigenen Dialektik verstrickt. Ein Gastbeitrag.
Auf seiner ersten Auslandsreise zur Truppe besucht Verteidigungsminister Boris Pistorius Litauen. Dort ist die Bundeswehr so gefragt, dass Vilnius dringend mehr von ihr möchte.
Ihre Angst ist vielen Deutschen heilig – und wenn Putin mit der Bombe droht, darf man ihn nicht weiter reizen. Ein fataler Irrtum.
Der Streit über die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine offenbart ein altes Problem der NATO. Es bestehen leise Zweifel, ob die Vereinigten Staaten im Bündnisfall wirklich in den Krieg ziehen würden.
Im Jahr 1984 wurde in Amerika die damals größte Telefongesellschaft der Welt aufgespalten. Was können wir daraus lernen? Mehr Wettbewerb sorgt auch für mehr Innovation.
Trotz aller inneren und äußeren Gefahren optimistisch: Francis Fukuyama über amerikanische Putin-Freunde, Chinas Schwäche sowie die Zukunft der liberalen Demokratie.
Der amerikanische Präsident ist nach dem Abschuss von Flugobjekten um Entspannung bemüht. China geht darauf kaum ein.
In Lateinamerika ist Moskau weniger ins Abseits geraten als anderswo. Das hat historische Gründe, ist aber auch auf den Erfolg der russischen Propaganda zurückzuführen. Hilfe für die Ukraine ist aus der Region nicht zu erwarten.
Während des Kalten Kriegs forschte Wladimir Michajlowitsch Gundjajew unter dem Decknamen „Michajlow“ den Weltkirchenrat in Genf aus. Heute steht er als Moskauer Patriarch Kyrill fest an der Seite Putins.
Der Vorfall um den chinesischen Ballon zeige, dass uns ein „sehr turbulentes Jahrzehnt“ bevorstehe, sagt Politikwissenschaftler Thorsten Benner. Im Interview erklärt er, wie der Westen sich gegenüber Peking verhalten sollte.
China, Amerika und die EU: Plötzlich buhlen alle mit Milliarden-Subventionen um die Hersteller von Batteriezellen, Solarpaneelen und Chips. Auch Deutschland beteiligt sich an dem Wettlauf. Es steht viel auf dem Spiel.
Viele Zentralbanken kaufen wieder Gold. Das lässt Schlimmes ahnen.
Die Politikwissenschaftlerin Adom Getachew verknüpft die Erinnerung an frühe Ideen postkolonialer Selbstbestimmung mit dem Appell ihrer Wiederbelebung.
Die Ölkrisen der 1970er-Jahre leiteten eine Neuordnung der Nord-Süd-Beziehungen ein. Die „Neue Weltwirtschaftsordnung“ als Vorläufer der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.
Der polnische Regierungschef Morawiecki fordert Berlin auf, mehr Waffen an die Ukraine zu liefern. Bei seinem Deutschland-Besuch kritisiert er auch, dass sich viele in Europa Illusionen über Russland hingegeben hätten.
Identifikation mit dem Aggressor als Grundgefühl: Wie Alexander Gauland die AfD auf antiwestlichen Kurs brachte.
Er kannte Risiken und Chancen transatlantischer Stabilitätskonzepte: Zum Tod des Kölner Politikwissenschaftlers Werner Link.
Nach dem Kalten Krieg haben die Norweger mit den Russen zusammengearbeitet. Damals gab es so etwas wie Entspannung. Heute üben sie für den Tag, an dem Putin angreift.
Der Preisdeckel ist ein Versuch, Russland wegen des Kriegs in der Ukraine finanziell weiter unter Druck zu setzen. Analysten glauben jedoch, dass dies kaum Einfluss auf Russlands Einnahmen haben wird.
Ein überparteilicher Gesetzentwurf beider Kongresskammern will die chinesische Video-App verbieten. Die Politiker haben Angst vor möglicher Spionage und einem zu großen Einfluss der chinesischen Regierung auf die US-Bürger.
Die von Kanzler Olaf Scholz ausgerufene „Zeitenwende“ ist eine nachträgliche Anpassung der deutschen Politik an Realitäten, die schon lange vor Russlands Überfall auf die Ukraine bestanden. Wie sollte eine neue Osteuropapolitik aussehen?
Unter einem Himmel aus Gendersternchen tritt die Linke ratlos auf der Stelle. Nur langsam wird ihr klar, dass kulturelle Reinheitsgebote keine Lösung sind, dafür ist die Lage zu ernst. Ein Gastbeitrag.
Der Bürgerkrieg in Angola ging vor 20 Jahren zu Ende. Er hat seitdem Politik und Gesellschaft geprägt. Nun könnte sich das ändern.
Die Vereinigten Staaten und China haben ihre eigene Agenda: Europa braucht eine neue vertragliche Grundlage, um weltpolitisches Gewicht zu entwickeln. Ein Gastbeitrag.
Deutschland hat kein sicheres „Dach“ - zumindest militärisch. Das ist Folge einer Politik, die nach dem Ende des Kalten Krieges auch das Ende aller unmittelbaren Bedrohung für Deutschland erreicht glaubte.
Zerreißprobe: Rolf Haufs’ Roman „Steinstücken“ erscheint nach dem Tod des Autors nun endlich als Buch
Die Bundeswehr lernt durch die Auslandseinsätze, ihrer toten Soldaten zu gedenken – ohne sie zu heroisieren.
Mit Ende des Kalten Krieges sind die Ausrüster der Bundeswehr zu Manufakturbetrieben geschrumpft. Nicht nur das muss sich ändern.