Politische Liste - mit deutschem Feigenblatt?
Die Anklagen in Ägypten gegen ausländische Stiftungen gehen offenbar auf deren Kontakt zu unliebsamen Gruppen zurück. Und auf die nationalistische Propaganda einiger Regierungsmitglieder.
Die Anklagen in Ägypten gegen ausländische Stiftungen gehen offenbar auf deren Kontakt zu unliebsamen Gruppen zurück. Und auf die nationalistische Propaganda einiger Regierungsmitglieder.
Die beiden in Ägypten angeklagten Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung haben Kairo in einem amerikanischem Militärflugzeug verlassen. Berlin fordert derweil die Einstellung des Verfahrens.
In dem Verfahren gegen Nichtregierungsorganisationen in Ägypten, das auch die Konrad-Adenauer-Stiftung betrifft, hat der vorsitzende Richter wegen Befangenheit den Vorsitz zurückgegeben.
Die ägyptischen Behörden haben dementiert, das Al-Qaida-Führungsmitglied Saif al Adel festgenommen zu haben. Bei dem festgesetzten Mann handele es sich um einen ehemaligen Islamisten, aber nicht um den gesuchten Militärchef der Organisation, hieß es in Kairo.
In Syrien sind nahe der Protesthochburg Homs nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten am Montag mehr als 60 Zivilisten getötet worden. Die syrische Opposition streitet weiterhin darüber, ob sie sich bewaffnen lässt oder nicht.
Ohne Angabe von Gründen hat Ägypten seinen Botschafter aus Damaskus abgezogen. Die syrischen Truppen setzten unterdessen ihre Angriffe auf Homs und Idlib fort.
Während die Außenminister der Arabischen Liga in Kairo über eine Ausweitung der Beobachtermission für Syrien beraten, ist der Leiter der Gruppe zurückgetreten. Al Qaida rief unterdessen die syrischen Aufständischen auf, einen islamischen Staat aufzubauen.
In der syrischen Hauptstadt Damaskus ist am Samstag nach Berichten staatlicher Medien ein ranghoher General des Regimes ermordet worden. Bei Kämpfen in Homs und in der Nähe von Damaskus gab es wieder Dutzende Tote.
Wegen der Entführung seiner Kinder nach Ägypten und in den Sudan muss ein Familienvater für anderthalb Jahre in Haft. Der christliche Fundamentalist sah sich von Gott zur Erziehung seiner Kinder berufen.
Die ägyptische Justiz hat gegen den Repräsentanten der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kairo und seine Stellvertreterin ein Reiseverbot verhängt. Betroffen sind auch andere internationale Organisationen.
Die rivalisierenden palästinensischen Gruppen Fatah und Hamas haben sich auf Präsident Mahmud Abbas als Chef einer Übergangsregierung verständigt. Das teilten die Organisationen am Montag mit.
Und das Volk ist al-Ahly. Auf mehr als 50 Millionen Fans wird die Anhängerschar des ägyptischen Klubs geschätzt - für das Regime sind sie ein Problem. Das zeigt der Gewaltausbruch vergangene Woche.
Die Proteste in Kairo gehen weiter. Die Demonstranten fordern den Rücktritt des Militärrats und eine vorgezogene Präsidentenwahl.
Die Lage in Ägypten nach den Gewaltexzessen im Anschluss an ein Fußballspiel bleibt explosiv. Bei Straßenschlachten in Suez und Kairo kamen am Freitag vier Menschen ums Leben. Hunderte wurden verletzt.
Nach den Ausschreitungen im Fußballstadion von Port Said haben am Donnerstag zehntausend Ägypter auf dem Tahrir-Platz in Kairo gegen Polizei und Militär protestiert. Dabei wurden mehr als 400 Menschen verletzt.
Zunächst war die Schlacht im Stadion von Port Said eine Auseinandersetzung zwischen Ultras, die sich seit Jahren auch Kämpfe mit der ägyptischen Polizei liefern. Doch immer mehr Ungereimtheiten tauchen auf. Viele vermuten, dass der Hohe Militärrat seine Hand im Spiel hatte.
Führende ägyptische Politiker haben das Parlament aufgefordert, der Militärregierung das Vertrauen zu entziehen. Die Muslimbruderschaft spricht von einem „regimegesteuerten Massaker“ im Stadion von Port Said, wo am Mittwochabend mindestens 71 Menschen getötet wurden.
Nach der Katastrophe in Port Said ist die Verbandsführung abgesetzt worden. Die Ultras der großen Kairoer Klubs verbrüdern sich, um gegen die politischen Verhältnisse zu demonstrieren.
Wer ist schuld an den Krawallen, bei denen 74 Fußballfans in Port Said ihr Leben ließen? Der Zorn der Ägypter richtet sich vor allem gegen den Militärrat. Die Spieler des Klubs Al-Ahli wollen nie mehr auflaufen - und in Kairo werden weitere große Protestmärsche erwartet.
Bei gewaltsamen Ausschreitungen im Fußballstadion in der nordägyptischen Stadt Port Said sterben mehr als 70 Menschen. Der Sicherheitschef der Stadt wird entlassen. Soldaten sollen nun weitere Unruhen vermeiden.
Am Dienstagabend kommt der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen zusammen, um abermals über eine Syrien-Resolution zu verhandeln - während die Gewalt im Land wieder zunimmt. Allein am Montag sollen einhundert Menschen getötet worden sein.
Ägypten als Erinnerungs- und Zukunftslandschaft: Mansura Eseddins Roman „Hinter dem Paradies“ erzählt von divergierenden Lebensentwürfen in einem widersprüchlichen Land.
In Libyen ist die Fußballbegeisterung gewaltig. Dass sich die Nationalmannschaft - während in der Heimat der Krieg tobte - für die Afrikameisterschaft qualifizieren konnte, ist eine der Heldengeschichten der Revolution.
Syrien hat den Vorschlag der Arabischen Liga abgelehnt, nach dem Präsident Assad einige Befugnisse an seinen Stellvertreter abgeben soll. Die Entscheidungen der Liga seien eine „Verletzung der nationalen Souveränität“, hieß es am Montag.
Der WDR zeigt die Dokumentation „Tahrir 2011“ vom Beginn des Aufstands. Sie schildert den Freiheitskampf aus der Perspektive der Demonstranten - und der Sicherheitskräfte.
Am Golf von Aqaba in Ägypten kann man mit bunten Fischen tauchen oder auf Kamelrücken durch die Wüste reiten. Beides macht glücklich - und dabei bleibt man fast allein.
Er betrieb das unmittelalterlichste Geschäft der Welt: Eine neue Auswahl aus den Betrachtungen zur Weltgeschichte des muslimischen Aufklärers Ibn Khaldun.
Ein Sonderausschuss der Arabischen Liga tagt über Änderungen am Statut der Beobachtermission in Syrien. Die Vereinten Nationen könnten helfen, um die Mission unabhängiger zu gestalten.
In Ägypten wird am Mittwoch der letzte Wahlgang der Parlamentswahlen abgeschlossen. Unterdessen kann das Büro der Adenauer-Stiftung in Kairo seine Arbeit wieder aufnehmen.
Die Beobachtermission in Syrien hat dem Töten kein Ende gesetzt. Um die Glaubwürdigkeit der Beobachter ist es reichlich schlecht bestellt.
Die ägyptische Regierung hat die Durchsuchung von Büros ausländischer und ägyptischer Institutionen verteidigt. Der Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde unterdessen von der Staatsanwaltschaft vorgeladen.
Das Kulturjahr 2011 stand im Zeichen der Fälscher, Lügner, Heuchler und Plagiatoren. Zum Glück war das nicht alles. Wir blicken auf die Höhepunkte der vergangenen zwölf Monate zurück.
Die Bundesregierung hat den ägyptischen Botschafter ins Außenministerium einbestellt. Berlin übt scharfe Kritik am Vorgehen der ägyptischen Behörden gegen die Konrad-Adenauer-Stiftung und andere zivilgesellschaftliche Einrichtungen in Ägypten.
Nach einem Jahr Arabellion findet sich Israel in einer unwirtlichen Umgebung wieder. Der arabische Frühling ist zum Winter geworden. Israel hat mehrfachen Grund zur Sorge.
Das Regime von Präsident al Assad hat einem Plan der Arabischen Liga zugestimmt, der ein Ende der Gewalt in Syrien zum Ziel hat. Das Dokument soll unter anderem die Details einer arabischen Beobachtermission in Syrien regeln.
Bei den schwersten Ausschreitungen seit Wochen sind in Kairo acht Menschen getötet und etwa 300 Menschen verletzt worden. Soldaten stürmten am Samstag den Tahrir-Platz im Zentrum der ägyptischen Hauptstadt.