Wie er jetzt wieder so apathisch in den Toast beißt
Nagib Machfus zeigt uns das junge Kairo, C. W. Bauer dichtet über Verflossene und Petrow und Ilf mokieren sich über hässliche Pilze in Chicago: Die F.A.Z.-Romane der Woche.
Nagib Machfus zeigt uns das junge Kairo, C. W. Bauer dichtet über Verflossene und Petrow und Ilf mokieren sich über hässliche Pilze in Chicago: Die F.A.Z.-Romane der Woche.
Traditionell gilt die Ökonomik als "dismal science", als trostlose Wissenschaft. Sylvia Nasar erzählt die entgegengesetzte Geschichte: Den Ökonomen verdankt die Menschheit die Lösung "für das politische Problem der Menschheit: die Kombination dreier Dinge - wirtschaftliche Effizienz, soziale Gerechtigkeit und individuelle Freiheit" (John Maynard Keynes). Ihr Buch ist eine ermutigende Lektüre - gerade in Krisenzeiten. Von Gerald Braunberger.
Die vorläufigen Wahlergebnisse in Ägypten sind aus westlicher Sicht nicht erfreulich. Die Muslimbrüder sind der Hamas im Gaza-Streifen verbunden. Die Zeichen stehen nicht mehr auf Versöhnung.
Viele Frankfurter verbringen die Festtage gerne fernab der Heimat in der Sonne oder im Schnee. Wer jetzt noch etwas finden will, muss flexibel sein.
Eine Ausstellung in Düsseldorf stellt gegenüber, wie zwei Generationen von Magnum-Fotografen den Krieg abbilden – und kapituliert am Ende vor dem Reiz der Ästhetik.
Neun Monate nach dem Sturz Mubaraks wählt Ägypten heute ein neues Parlament. Ein gutes Abschneiden der Muslimbrüder wird erwartet.
Zum Auftakt der drei Monate dauernden Parlamentswahlen stagniert die Wirtschaft, das Budgetdefizit nimmt zu, und der Hohe Militärrat drückt sich vor Strukturreformen.
Am Montag steht die Parlamentswahl in Ägypten an. Die Situation ist angespannt. Bei weiteren Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten ist in Kairo ein Mann getötet worden.
Zwei Tage vor Beginn der ägyptischen Parlamentswahl haben sich zehntausende Menschen auf dem Tahrir-Platz in Kairo versammelt. Auch Washington forderte das ägyptische Militär auf, die Macht so bald wie möglich an eine zivile Regierung zu übergeben.
Wenige Stunden vor Ablauf des Ultimatums an das Assad-Regime sind in Syrien mehr als 30 Menschen getötet worden. Sollte Assad nicht der Entsendung einer Beobachtermission zustimmen, will die Arabische Liga Sanktionen beschließen.
Ägyptens Oberster Militärrat hat sich für die Gewalt der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten entschuldigt. Bei den Auseinandersetzungen sollen 35 Menschen getötet worden sein.
Wie eine Bloggerin mit nackten Tatsachen strenggläubige Muslime und die ägyptische Obrigkeit provoziert
Nach dem Gefangenenaustausch mit Israel will die Hamas beim Versöhnungstreffen mit der Fatah die politischen Früchte ernten. Die Islamisten sehen sich als Sieger. Bei den Bewohnern des Gazastreifens ist die Freude verpufft.
Auf den neu entfachten deutsch-französischen Streit um die Rückgabe der Nofretete-Büste reagiert Bénédicte Savoy, indem sie eine bisher unbekannte Akte veröffentlicht.
Mehr als 100.000 Demonstranten fordern auf dem Tahrir-Platz in Kairo ein Ende der Herrschaft des Hohen Militärrats. Die Generäle sind bereit, Ende Juni einen neuen Präsidenten wählen zu lassen.
Nach der Rücktrittsankündigung der ägyptischen Übergangsregierung sind tausende Protestler auf dem Tahrir Platz in Kairo geblieben. Sie fordern weiter die Ablösung des Militärratschefs.
Eine Antikenausstellung, ausschließlich bestückt mit Repliken! Aber wer hinter „Tutanchamun“ in Frankfurt ein Windei mutmaßt, wird überrascht.
Der Koran muss historisch ausgelegt werden, dann folgen aus ihm gleiche Rechte der Geschlechter: Theologinnen, die diese Losung ausgeben, finden große Resonanz - vor allem im Westen.
Wegen neuerlicher Unruhen auf dem Tahrir-Platz in Kairo, die seit Sonntag mehr als 30 Menschen das Leben gekostet haben, hat das ägyptische Kabinett am Montag gegenüber dem Obersten Militärrat seinen Rücktritt erklärt.
Eine Woche vor den ersten Parlamentswahlen in Ägypten hält die Welle der Gewalt an. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei kamen am Sonntag mindestens elf Menschen ums Leben.
Eine ägyptische Studentin fordert die sexuelle Revolution. Mit ihren Nacktbildern im Internet protestiert Alia Magda al Mahdi kurz vor der Wahl gegen die Unterdrückung der Frauen in Ägypten.
Muslimbrüder dominieren die Demonstration gegen den regierenden Hohen Militärrat in Kairo. Sie forden am „Freitag der einen Forderung“ die Machtübergabe.
Die Totenmaske des Pharao Tutanchamun darf Ägypten nie mehr verlassen. Und dennoch ist dieses Kunstwerk bis zum Sommer in Frankfurt zu sehen. In einer eigens errichteten Halle im Gallus.
Der russische Außenminister Lawrow hat die Vorgänge in Syrien Bürgerkrieg genannt. Die Arabische Liga erwägt derweil Wirtschaftssanktionen gegen das Assad-Regime.
Lange Zeit tat sich die Arabische Liga schwer mit Sanktionen gegen Syrien. Jetzt soll das Regime in Damaskus von den Sitzungen der Liga ausgeschlossen bleiben - bis in Syrien wieder Frieden herrscht.
Die Finanzmärkte in Afrika standen in diesem Jahr im Zeichen von Einzeltiteln. Während viele Aktienindizes verloren, gingen manche Titel phänomenal in die Höhe.
Einen Tag nach einer Vereinbarung mit der Arabischen Liga für ein Ende der Gewalt geht das Regime in Syrien weiter brutal gegen die Bevölkerung vor. Die Opposition diskutiert derweil über einen Dialog mit dem Regime.
Desertec ist eine Initiative zur Gewinnung von Solarstrom in Nordafrikas Wüsten. Mit einem ersten Referenzprojekt in Marokko nimmt der Plan konkrete Gestalt an. Die Beteiligten verbreiten Zuversicht.
Das Assad-Regime hat offenbar einen Plan der Arabischen Liga für ein Ende der Gewalt in Syrien akzeptiert. In Homs soll es unterdessen zu einem weiteren Massaker gekommen sein.
Die Arabische Liga gibt dem syrischen Präsidenten Assad noch eine weitere Chance. Der qatarische Ministerpräsident Hamad Bin Dschassim Al Thani forderte jedoch „konkrete Schritte“, um das Blutvergießen zu beenden.
Muammar al Gaddafi trat wie andere Staatschefs seiner Zeit an, um die arabische Welt in die Moderne zu führen. Doch der Aufbruch mündete in eine brutale Diktatur. Mit dem Ausbruch der „Arabellion“ endete auch seine Zeit.
Gilad Schalits erste Schritte in die Freiheit sind unsicher. Die Prozedur seiner Freilassung ist so kompliziert wie die Verhandlungen über den Austausch.
Mubarak ist weg, in Kairo haben die Muslimbrüder an Einfluss gewonnen. Amerika brachte die Islamisten dazu, auf die Hamas einzuwirken. Vermutlich ging es um mehr als um Gilad Schalit.
Am Ende waren es die Ägypter, die den Gefangenenaustausch zustande brachten, an dem Vermittler aus der Türkei, Frankreich und Deutschland zuvor gescheitert waren.
Die komplexe Entscheidungsstruktur innerhalb der Hamas und die ägyptische Revolution brachten ihn um den Erfolg seiner Früchte: Der BND-Vermittler Gerhard Conrad bleibt „Mr. Hizbullah“.
Der israelische Unterhändler David Meidan hat immer an einen Gefangenenaustausch mit den Palästinensern geglaubt - nun setzte der frühere Mossad-Agent als erster Israeli in Kairo seine Initialen unter den Entwurf.