Reiseführer festgenommen, weil er Pyramide bekritzelte
Wenn es um die Erhaltung des pharaonischen Erbes geht, versteht die Regierung in Kairo keinerlei Spaß. Einem Mann, der auf einer Pyramide herumkritzelte, droht nun mindestens ein Jahr Gefängnis.
Seit Thomas Brussigs „Helden wie wir“ ist der Wenderoman so etwas wie der Prüfstand der deutschen Literatur. Lukas Rietzschel fügt der Reihe nun einen besonderen hinzu: „Sanditz“.
Wenn es um die Erhaltung des pharaonischen Erbes geht, versteht die Regierung in Kairo keinerlei Spaß. Einem Mann, der auf einer Pyramide herumkritzelte, droht nun mindestens ein Jahr Gefängnis.
Im vergangenen Herbst erschien das Buch „Was darf Israel?“ von Hamed Abdel-Samad und Philipp Peyman Engel auf Deutsch. Zur Buchmesse in Kairo sollte es jetzt in arabischer Übersetzung kommen. Die Behörden verboten es in letzter Sekunde. Leser findet das Buch trotzdem.
Die USA erklären den Beginn der zweiten Phase von Trumps Gazaplan. Eine Übergangsregierung wird eingerichtet – aber andere wichtige Punkte sind weiter offen.
Fortschritt und moderne Führung können nichts bewirken: Statt Gerd Butzeck wird Hassan Moustafa den Handball-Weltverband vier weitere Jahre führen. Das liegt aber nicht allein am Fehler im System.
Der umstrittene Ägypter Hassan Moustafa bleibt Präsident des Handball-Weltverbandes. Doch nicht allein das Ergebnis der Wahl stört die Deutschen. Sie üben massive Kritik an den Umständen in Kairo.
Gerd Butzeck fordert den Präsidenten des Handball-Weltverbandes heraus. Der Deutsche hat einige Ideen, aber zwei Probleme: Die Europäer stehen nicht geschlossen hinter ihm, und „Geisterverbände“ könnten die Wahl entscheiden.
Basileios II. war einer der mächtigsten Herrscher von Byzanz. Unter seiner Herrschaft erlebte das Reich von Konstantinopel eine späte Blüte. Gleichzeitig traf er Entscheidungen, deren Folgen bis in Putins Russland reichen.
Feuerwerk, Tanz und Musik in Gizeh: Ägypten hat das Große Ägyptische Museum eröffnet – mit über 100.000 Artefakten. Auch Bundespräsident Steinmeier war bei der Feier dabei.
Von Kairo nach Kapstadt: Immer mehr Menschen fahren mit dem Rad durch Afrika. Und manche sogar auf den Kilimandscharo
Widerstand ist nicht für jeden: In seinem neuen Roman blickt Alaa al-Aswani ins Alexandria der Sechzigerjahre zurück – und zeigt Parallelen zwischen Vergangenheit und Gegenwart auf.
Der amerikanische Präsident präsentiert eine Rückzugslinie, an die sich Israels Armee halten soll. Vor Verhandlungen in Ägypten warnt Trump die Hamas: „Ich werde keine Verzögerung tolerieren.“
Bei den Amerikanern wächst angesichts des Abbaus der Demokratie das Interesse an der DDR. Das berichtet Jenny Erpenbeck, deren Roman „Kairos“ in den Vereinigten Staaten aufmerksam gelesen wird.
Millionen Sudanesen sind vor dem Krieg in ihrem Land geflohen. Aus Kairo und Berlin koordinieren sie Hilfe für die Zurückgebliebenen.
Auf mehr als fünfhundert Seiten erzählt Deena Mohamed von einer aberwitzigen alternativen Gegenwart, in der man Wunscherfüllungen kaufen kann. Besser wird die Welt dadurch nicht, besonders nicht das Heimatland der Autorin.
Iran und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wollen wieder zusammenarbeiten. IAEA-Chef Grossi bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Schritt in die richtige Richtung.
Nach eineinhalb Jahrzehnten Bauzeit wird in Äthiopien die größte hydroelektrische Talsperre Afrikas eingeweiht. Vor allem Ägypten ist darüber verärgert.
Seine literarischen Zeitgenossen haben ihm nichts zu bieten. Für Gabriel Josipovici zählen Proust, Kafka und T. S. Eliot. Ein Besuch bei dem britischen Schriftsteller in Lewes.
Gegen vier Uhr morgens telefonieren Netanjahu und Merz. Das Sicherheitskabinett tritt zusammen und der Krisenstab. In dem geht es um Evakuierungspläne für Deutsche in der Region.
Die erste Klub-WM mit 32 Teams findet vom 14. Juni bis 13. Juli in den USA statt. Der FC Bayern und Borussia Dortmund spielen mit. Hier gibt es alle Infos zu Spielplan, Stadien, Gruppen und Terminen.
Mit der Niederlage der Achsenmächte in der ägyptischen Wüste drehten sich die Spannungen im Mittelmeer zunehmend um die Nachkriegsordnung im Nahen Osten. Von Algerien bis Palästina hatten die Araber ihren Unabhängigkeitskampf gegen Frankreich und Großbritannien der Faschismusbekämpfung nachgeordnet. Das änderte sich vom 8. Mai 1945 an.
Der französische Präsident befindet sich auf einer „Friedensmission“ im Nahen Osten. Seine Botschaft in Kairo richtet sich direkt an Donald Trump, bei dem gerade Benjamin Netanjahu zu Besuch ist.
Auf einem Sondergipfel der Arabischen Liga wird ein Wiederaufbauplan für den Gazastreifen beschlossen – ohne Umsiedlung. Wichtige Fragen bleiben aber offen.
Unklar ist, wie es nach Ablauf der ersten Waffenruhe-Phase weitergeht. UN-Generalsekretär Guterres fordert, die Waffen weiter schweigen zu lassen. Derweil beginnt für die Muslime in Nahost der Fastenmonat Ramadan. Der Überblick.
Vier Wochen später als vorgesehen beginnen die Verhandlungen über die zweite Phase des Gaza-Abkommens. Die Ziele Israels und der Hamas sind schwer miteinander zu vereinbaren.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist mit Donald Trump im Weißen Haus verabredet. Die Waffenruhe im Gazastreifen läuft aus. Und in Hollywood trifft sich die internationale Filmbranche zur glamourösen Verleihung der Oscars. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Nach US-Präsident Trump droht auch die israelische Regierung der Hamas: Ohne die Freilassung weiterer Geiseln werde es wieder Krieg geben. Außenministerin Baerbock hofft derweil auf die Hilfe arabischer Staaten. Der Überblick.
Donald Trump verkündet im Weißen Haus, dass Washington die langfristige Kontrolle über den Gazastreifen anstrebt – und die Palästinenser umsiedeln will. Benjamin Netanjahu spitzt die Ohren.
Noch immer werden Dutzende Entführte in Gaza festgehalten. Während das Gezerre um ihre Freilassung weitergeht, ist ein Ende des Krieges nicht in Sicht. Amnesty wirft Israel Völkermord vor. Der Überblick.
Nach der Waffenruhe zwischen Israel und der Hizbullah mehren sich Hinweise für einen neuen Anlauf, auch das Blutvergießen im Gazastreifen zu beenden. Für die israelischen Geiseln wird die Zeit knapp. Der Überblick.
Die Hamas verhandelt heute mit ägyptischen Regierungsvertretern über eine Kampfpause im Gaza-Krieg. Der Hizbullah-Chef bekennt sich derweil zur Waffenruhe mit Israel – trotz einiger brenzliger Zwischenfälle. Der Überblick.
Nach dem Bootsunglück am Montagmorgen sinkt die Wahrscheinlichkeit auf weitere Überlebende. Das Auswärtige Amt vermutet, dass zwei vermisste deutsche Urlauber nur noch tot geborgen werden konnten.
Google versucht, den Stromhunger seiner Rechenzentren zu stillen und zugleich klimaneutral zu werden. Dafür setzt das US-Unternehmen auf Atomenergie. Damit ist es nicht allein.
Knesset-Abgeordneter: Viertel von Beirut wird bald „wie Gaza aussehen“ +++ Sorge vor weiterer Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der Hizbullah: „Eine Frage von Tagen“ +++ Tote bei israelischen Angriffen in Syrien +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Trotz des bisher härtesten Schlagabtauschs zwischen der Hizbullah und Israel seit Kriegsbeginn sollen die Gespräche über eine Waffenruhe weitergehen. Der Iran droht derweil abermals mit Vergeltung. Der Überblick.
Das Gezerre um eine Waffenruhe im Gazastreifen dauert an. Es gehe um entscheidende Details, heißt es aus Washington. Derweil setzt Israel den Kampf gegen seine Feinde auch an anderen Fronten fort, Libanon und Syrien melden Tote. Der Überblick.
Die Vermittlungen für ein Abkommen im Gazakrieg gehen in Kairo weiter. UN-Vertreter drängen derweil mit Blick auf die Kinder im Gazastreifen zur Eile. Der Überblick.