Flucht übers Mittelmeer
Ein syrischer Palästinenser erzählt, wie er sein Leben in Damaskus hinter sich ließ, um auf einem Seelenverkäufer von Ägypten nach Europa zu gelangen. Angekommen in Deutschland, fängt der Mann bei null an.
Ein syrischer Palästinenser erzählt, wie er sein Leben in Damaskus hinter sich ließ, um auf einem Seelenverkäufer von Ägypten nach Europa zu gelangen. Angekommen in Deutschland, fängt der Mann bei null an.
Kurz hintereinander sind am Mittwoch in Kairo in drei U-Bahnhöfen Sprengsätze detoniert. Zwei Personen wurden verletzt.
Der Libanon gerät immer tiefer in den Sog des Krieges in Syrien und der Irak-Krise. All das hängt eng zusammen. Die Angst vor Anschlägen wird in Beirut immer größer.
Die Revolution in Ägypten hat den Traum von einem besseren Leben nicht erfüllt. Jetzt lassen sich junge Leute tätowieren, um ein Zeichen zu setzen.
Der amerikanische Außenminister Kerry wirbt in Bagdad, Kairo und Amman um sunnitische Partner im Kampf gegen die Extremisten im Irak. Über Menschenrechtsverletzungen in Ägypten sieht er hinweg.
Journalisten des arabischen Fernsehsenders Al Dschazira sollen die inzwischen verbotene Muslimbruderschaft unterstützt haben. Kairo schickt die Angeklagten ohne Beweise ins Gefängnis.
Der Vormarsch der Isis im Irak lässt Kerry zu alten Mitteln greifen. Ägypten und Jordanien sollen helfen. Sicherheit und Stabilität sind dabei im Zweifel wichtiger als demokratische Werte.
Der Anti-Terrorismus-Beauftrage der EU geht davon aus, dass Islamisten in Syrien und im Irak gezielte Unterweisung für Anschläge im Westen erhalten. Die militärischen Erfolge der Dschihadisten könnten junge Europäer noch anspornen, in den Kampf zu ziehen.
Amerika behält sich vor, militärisch in den Konflikt zwischen Regierung und Dschihadisten im Irak einzugreifen. „Ich schließe nichts aus“, sagte Präsident Obama. Die Republikaner werfen ihm Versagen vor.
In Kairo ist es wieder zu Gruppenvergewaltigungen gekommen. Sieben Männer wurden festgenommen. Sonst tut das Regime wenig. Für Empörung sorgt eine Moderatorin, die sagte, die Leute „hatten einfach nur Spaß“.
Der Hass auf Mursis Muslimbruderschaft ist so groß, dass in Ägypten Millionen Wähler für eben jenen Karriereoffizier stimmen dürften, der den Sturz des islamistischen Staatschefs vor elf Monaten durchgesetzt hatte: Feldmarschall a.D. Abd al Fattah al Sisi.
In Ägypten beginnt heute die Präsidentenwahl. Ein Volkstribun steht dabei auf verlorenem Posten: Hamdin Sabahi fordert Militärmachthaber Sisi heraus. Doch eine wirkliche Chance hat er nicht.
Ägyptens früherer Präsident Husni Mubarak muss wegen illegaler Bereicherung für drei Jahre ins Gefängnis. Das Urteil enthält eine politische Botschaft.
Ein Gericht in Kairo hat den früheren ägyptischen Präsident Husni Mubarak zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Es geht um die Veruntreuung von 13,5 Millionen Euro öffentlicher Gelder.
Eigentlich sollte die Sommerzeit in Ägypten erst nächste Woche beginnen. Doch schon jetzt ticken die Uhren anders – und mancherorts geht es drunter und drüber.
Eine Woche vor der Präsidentenwahl sind in der Hauptstadt drei Soldaten erschossen worden, weitere wurden verletzt. Sie wollten gerade eine Demonstration für den gestürzten Präsidenten Mursi auflösen.
Auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel ist bei Anschlägen von drei Selbstmordattentätern auch mindestens ein Soldat ums Leben gekommen. Zwei Polizisten wurden bei einem Anschlag in der Nähe eines Gerichtsgebäudes in Kairo getötet.
Obwohl der politische Wandel in Kairo zu wünschen übrig lässt, wollen die Vereinigten Staaten zehn Apache-Hubschrauber liefern. Sie sollen der Bekämpfung radikaler Islamisten dienen.
In Kairo stehen ausländische Journalisten vor Gericht. Sie sollen die Muslimbruderschaft unterstützt haben. In Ägypten genügen inzwischen schon Gespräche mit anderen Reportern für eine Anklage.
Tausende Eritreer fliehen derzeit vor der Diktatur ihres Landes. Menschenhändler entführen und verschleppen sie auf den Sinai, wo sie von Sicherheitskräften wie Kriminelle behandelt werden.
Bei Bombenanschlägen vor der Kairo-Universität sind zwei Menschen getötet worden, darunter ein Brigadegeneral der ägyptischen Polizei. Mehrere Menschen wurden bei den Explosionen verletzt.
Die Satire ist seine schärfste Waffe, mit ihr verteidigt er die Freiheit: Wenn Bassem Youssefs Late-Night-Show „El Bernameg“ läuft, sitzt halb Ägypten vor dem Fernseher. Wie hat er das geschafft?
Die Demonstrationen der islamistischen Muslimbrüder in den Straßen von Kairo eskalieren. Sie protestieren gegen 500 Todesurteile, die gegen ihre Mitglieder verhängt wurden.
Vor der Präsidentenwahl werfen die Schauprozesse gegen Gegner des Regimes ein düsteres Licht auf die Menschenrechtslage in Ägypten. Nach den Todesurteilen gegen 529 Muslimbrüder beginnt die Justiz einen weiteren Massenprozess.
Die Haltung zur Führung in Kairo und zu den Islamisten spaltet die arabische Welt. Vor allem Monarchien am Golf fürchten ein Scheitern der Generäle.
Der SS-Führer und Massenmörder Walther Rauff war in der Gehlen-Ära als Spion des Bundesnachrichtendienstes in Chile tätig.
Ein Strafgericht in Oberägypten hat 529 Muslimbrüder zum Tod verurteilt. Ihnen wird vorgeworfen, an der Ermordung eines Polizeikommandeurs beteiligt gewesen zu sein. Vor den Präsidentenwahlen verschärft die Regierung Al Sisi ihren Konfrontationskurs.
Zehn Millionen Syrer sind auf der Flucht. Im Exil leben viele von ihnen in Armut. In Ägypten siedeln Unternehmer die alte syrische Textilindustrie neu an.
Syrien, Krieg ohne Ende: Der Dokumentarfilm „Homs - Ein zerstörter Traum“ begleitet den neunzehnjährigen Baset und seine Freunde von den ersten friedlichen Protesten bis in die Apokalypse ihrer Stadt.
Nur sieben Monate nach seiner Einsetzung durch Militärmachthaber Sisi hat Ministerpräsident Beblawi den Rücktritt seiner Regierung erklärt. Nun warten alle auf die Kandidatur Sisis bei den Präsidentenwahlen.
In Kairo müssen sich mehrere Mitarbeiter Al Dschaziras vor Gericht verantworten. Man wirft ihnen vor, ein „terroristisches Mediennetz“ aufgebaut zu haben.
Ägyptische Sicherheitskräfte befürchten nach dem jüngsten Anschlag eine neue Welle der Gewalt auf der Sinai-Halbinsel. Das Auswärtige Amt sprach eine Reisewarnung für den Badeort Taba aus.
Der ägyptische Militärmachthaber Sisi besucht Moskau. Es geht um umfangreiche Rüstungsgeschäfte - und eine neue Allianz auf autoritärer Grundlage. Nebenbei verkündet Putin Sisis Kandidatur bei der Präsidentenwahl.
Die ägyptische Regierung macht immer mehr Druck auf Journalisten: Wer nicht so berichtet wie die Behörden wollen, läuft Gefahr, ohne Anklage als Verräter verhaftet oder attackiert zu werden.
Nicht nur in Peking hängt der Smog über der Stadt. Die schlechteste Luft müssen die Bewohner von Delhi einatmen. Der Smog über der Hauptstadt spiegelt die Lage im Lande – es fehlt klare Sicht.
Der Personenkult um Ägyptens Militärchef Abd al Fattah al Sisi hat ungeheure Ausmaße erreicht. Jetzt strebt er ins Präsidentenamt. Kritiker sehen das Land vor einem Übergang von einer Diktatur in die nächste.