Streitmacht für Streithähne
Auf dem Gipfeltreffen der Arabischen Liga wurde die Aufstellung einer schnellen Eingreiftruppe beschlossen. Doch die Differenzen zwischen den Staaten sind noch groß.
Auf dem Gipfeltreffen der Arabischen Liga wurde die Aufstellung einer schnellen Eingreiftruppe beschlossen. Doch die Differenzen zwischen den Staaten sind noch groß.
Vor zwei Jahren drohte Ägypten mit Krieg, weil Äthiopien einen Damm am Blauen Nil bauen wollte. Jetzt ist es Sudan gelungen, den Konflikt um die Wassernutzung zu entschärfen. An diesem Mittwoch ist al Sisi in Addis Abbeba – in friedlicher Mission.
Die Dichterin Shaima al Sabbagh habe „kein Fett“ am Körper gehabt, ansonsten hätte sie den Beschuss durch die Polizei mit Schrotmunition überlebt, sagte ein ägyptischer Gerichtsmediziner und löste einen Entrüstungssturm aus. Nun wurde er entlassen.
Ägypten zählt zu den Ländern mit den meisten Verkehrstoten. Bei einem Unfall in Kairo stürzt nun ein Bus in einen Kanal. Mindestens zwölf Menschen sterben.
Kairo hat ausgedient. Ägyptens Regierung plant eine neue Hauptstadt. Sie soll fünf Millionen Menschen Platz bieten, 700 Quadratkilometer umfassen – und schon in den nächsten Jahren fertig sein.
Ein öffentlicher Sender in Europa und ein privater Investor aus Nordafrika – passt das zusammen? Der Medienunternehmer Naguib Sawiris ist ein milliardenschwerer Global Player, nun steigt er bei Euronews ein.
Der ägyptische Staatspräsident al Sisi hat einige sehr bissige Bemerkungen in Saudi-Arabien gutzumachen. Und er möchte eine arabische Eingreiftruppe gegen den IS schmieden. Am Sonntag flog er nach Riad.
Im Jahr Vier nach der „Januar-Revolution“ ist der Nationalismus in Ägypten wieder erstarkt. Er bringt eine ganze eigene (Un)Logik mit sich. Eine deutsch-ägyptische Politikwissenschaftlerin wundert sich.
Ein Gericht in Ägypten hat die gesamte Hamas als terroristische Gruppe eingestuft. Damit dürfte die Organisation Kairo nicht länger als Vermittler im Konflikt mit Israel akzeptieren.
Nach den Luftschlägen Ägyptens gegen IS-Stellungen in Libyen versucht Kairo, von den Vereinten Nationen eine Legitimation dafür zu erhalten. Doch die UN wollen nicht einmal das Waffenembargo gegen Libyen aufheben.
Nach der Enthauptung 21 ägyptischer Kopten weitet das Regime Abd al Fattah al Sisis seinen Krieg gegen den „Islamischen Staat“ auf Libyen aus. Dahinter steckt auch innenpolitisches Kalkül.
Der „Islamische Staat“ hat ein Video veröffentlicht, in dem die Massenenthauptung von Christen aus Ägypten zu sehen ist. Der UN-Sicherheitsrat und die Vereinigten Staaten verurteilen die Tat. Auch aus der arabischen Welt gibt es ablehnende Stimmen.
Zwei Angeklagte im international heftig kritisierten Prozess gegen Journalisten des qatarischen Senders Al Dschazira werden auf freien Fuß gesetzt. Ein Freispruch ergeht nicht.
Mit russischer Hilfe will Ägypten sein erstes Atomkraftwerk bauen. Beim Besuch des russischen Staatschefs Wladimir Putin in Kairo ist eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden.
Während westliche Politiker den ägyptischen Präsidenten Sisi meiden, kommt Russlands Präsident Putin gerne. Beide sind ehemalige Geheimdienstler, beide autoritäre Herrscher ihres Landes: Kein Wunder, dass sie sich gut verstehen.
Vor einem Fußballspiel in Kairo ist es zu Krawallen zwischen Fans und Polizisten gekommen. Mindestens 22 Menschen sterben. Die Behörden befürchten Schlimmeres.
Bei schweren Krawallen vor einem Fußballspiel bei Kairo werden mindestens 20 Menschen getötet. Nach dem schlimmen Vorfall zieht der Verband nun erste Konsequenzen.
Die Eco-Lodge Adrère Amellal in der ägyptischen Sahara bietet Luxus für Touristen und Jobs für Einheimische. Sie ist eine Insel, die der Islamisierung getrotzt hat. Doch seit der Revolution herrscht Flaute in der Wüste.
Die berühmte Goldmaske in Kairo hat Klebstoff am Kinn, und niemand weiß genau, woher der kommt – wie kriegt man den jetzt wieder ab? Ein Gespräch mit Christian Eckmann, der Tutanchamun in Kairo untersucht hat.
Mit scharfer Munition geht Ägyptens Polizei gegen Demonstranten vor. 18 Menschen werden am vierten Jahrestag der Revolution getötet. Auch die Sozialistin Shaima El Sabagh wurde im Zentrum Kairos von tödlichen Schüssen getroffen.
Vier Jahre liegt der Beginn des Aufstands gegen Husni Mubarak zurück. Es folgten ein Intermezzo der Muslimbrüder und ein Putsch des Militärs. Doch die Aktivisten von damals geben nicht auf. Ein Besuch in der Revolutionshochburg Alexandria.
Im Ägyptischen Museum von Kairo haben Konservatoren die berühmte Maske des Tutanchamun verschandelt. Vermutlich beim Putzen fiel der Bart des Pharaos ab. Die Konservatoren klebten ihn einfach wieder an. Allerdings nicht ganz fachgerecht.
Die neue Ausgabe von „Charlie Hebdo“ bezeichnet er als „Provokation religiöser Gefühle“, die angeblich wachsende Zahl von Atheisten sieht er als Bedrohung: Ägyptens Großmufti steht fest auf Seiten des autoritären Regimes.
Eine der höchsten religiösen Institutionen in Kairo geht hart ins Gericht mit der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Charlie Hebdo“: Die Veröffentlichung weiterer Karikaturen des Propheten Mohammeds sei eine „ungerechtfertigte Provokation“.
Nach dem Urteil wegen des Todes von Hunderten Demonstranten ist nun auch ein Urteil wegen Untreue gegen Husni Mubarak aufgehoben worden. Damit könnte der frühere ägyptische Präsident womöglich aus der Haft entlassen werden.
Es war einer der „Baukönige“ im alten Ägypten: Pharao Ranferefs Sonnentempel ist zwar noch immer noch nicht gefunden, dafür das Grabmahl seiner bislang unbekannten Gemahlin. Ein überraschender Fund nahe Kairo.
Lange wurde die afrikanische Kunstszene unterschätzt. Das könnte sich bald ändern: In Südafrika, Uganda oder Angola wächst eine neue Generation von Künstlern und Galeristen heran. Ein Gespräch mit den Gründerinnen des Magazins „C&“ für afrikanische Kunst.
Die Heilige Familie floh vor Herodes an den Nil. Später wurde Ägypten für zwei Jahrhunderte zu einem Zentrum des Frühchristentums. Jetzt will das Land an diese Tradition anknüpfen und sich als Hort der religiösen Toleranz präsentieren.
Nach der Adenauer-Stiftung ist nun die Naumann-Stiftung dran: Weil die Arbeit der liberalen Einrichtung den ägyptischen Behörden gegen den Strich geht, zwingt sie das Regime in Kairo zur Einstellung ihrer Arbeit – auch wenn Statusfragen vorgeschoben werden.
Der Zusammenschluss der ägyptischen Terrorgruppe Ansar Beit al Maqdis mit dem „Islamischen Staat“ hat die Anschlagsgefahr in Kairo weiter erhöht. Militärmachthaber Abd al Fattah al Sisi muss sich auf einen langen Kampf einstellen.
Unlängst stürmten Polizisten einen Hamam in Kairo. Es ist nur der jüngste Schritt einer Kampagne, die sich gegen die kleine Homosexuellen-Szene des Landes richtet. Die Sisi-Regierung wolle islamischer als die Islamisten erscheinen, meinen Kritiker.
Vor einem Jahr wurde die Bloggerin Razan Zeitouneh von Islamisten entführt - ihre Unterstützer hören nicht auf, ihre Freilassung zu fordern. Zum Jahrestag wird in den sozialen Medien verstärkt Druck gemacht. Und ihre Mutter äußert sich erstmals öffentlich.
Der ägyptische Staatspräsident al Sisi hat sich erstmals zum Freispruch seines Vorvorgängers Mubarak geäußert. Auf die Proteste gegen die Gerichtsentscheidung geht er kaum ein, dafür formuliert er hehre Ziele.
Tausende Demonstranten sind in Kairo gegen den Freispruch des früheren Präsidenten Husni Mubarak auf die Straße gegangen. Die Polizei setze Tränengas ein, um sie auseinanderzutreiben. Ein Mensch soll getötet worden sein.
Der UN-Sicherheitsrat soll sich mit einem Zeitplan für den Aufbau eines Palästinenserstaates beschäftigen. Das wollen die Staaten der Arabischen Liga fordern. Dort dürfte der Vorschlag Gegner finden.
Sie waren angeklagt, für den Tod Hunderter Demonstranten verantwortlich zu sein. Nun hat ein Gericht in Kairo das Verfahren gegen den früheren Präsidenten Husni Mubarak und seinen damaligen Innenminister eingestellt.