Aliyar schafft das
Vor fünf Jahren kam Nesar Ahmad Aliyar ohne deutsche Sprachkenntnisse an den Niederrhein. Jetzt hat der Geflüchtete sein Abitur mit Bestnote gemacht – und bereitet sich auf ein Medizinstudium vor.
Vor fünf Jahren kam Nesar Ahmad Aliyar ohne deutsche Sprachkenntnisse an den Niederrhein. Jetzt hat der Geflüchtete sein Abitur mit Bestnote gemacht – und bereitet sich auf ein Medizinstudium vor.
Afghanistan will vorerst keine weiteren Taliban-Häftlinge freilassen – erst sollen die Aufständischen Forderungen erfüllen. In Kabul schlagen am Unabhängigkeitstag Raketen ein.
Die Stammesversammlung hat gesprochen. Ob ihr Beschluss zur Freilassung von 400 Taliban den Friedensprozess in Afghanistan voranbringt, ist aber nicht garantiert. Es gibt reichlich Unwägbarkeiten. Eine Analyse.
Ein Hindernis für direkte Verhandlungen mit den mächtigen Aufständischen ist aus dem Weg geräumt. Die gefährlichsten Kämpfer der Taliban verlassen die Gefängnisse.
Bei einer der selten einberufenen Ratsversammlungen geht es um das Schicksal von 400 inhaftierten Taliban – und den Abzug amerikanischer Truppen.
Im Zuge der Waffenruhe sollen weitere Kämpfer freikommen. Damit erfüllt Präsident Ghani auch eine Forderung aus dem Abkommen der Taliban mit Washington. Er sei bereit zu Friedensgesprächen, erklärt der Präsident.
Acht lange Monate hat der innenpolitische Streit die Politik in Afghanistan gelähmt. Ein Deal der Elite in Kabul macht Hoffnung auf Fortschritte. Ebnet er den Weg für Gespräche mit den Taliban?
Bei dem Angriff auf ein Militärgebäude sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Die Taliban bezeichneten dies als Reaktion auf eine „Kriegserklärung“ Kabuls. Präsident Ghani hatte am Vortag eine Armee-Offensive befohlen.
Die Spannungen in Afghanistan verschärfen sich: Nach Anschlägen mit zahlreichen Toten macht die Regierung die Taliban verantwortlich. Die warnen, sie seien im Falle eines Angriffs bereit zurückzuschlagen.
Zwei Anschläge erschüttern Afghanistan, zahlreiche Menschen sterben – unter ihnen Babys. Das Gewaltniveau im Land ist zuletzt wieder deutlich angestiegen.
Der Krieg in Afghanistan hat Millionen Menschen entwurzelt. Der Familienvater und Schuhputzer Sayed Nawid lebt als Flüchtling im eigenen Land und ist verzweifelt. Nur die Taliban schrecken ihn nicht.
Schon 300 gefangene Taliban hat die Regierung in Kabul auf freien Fuß gesetzt. Sie haben geschworen, nicht mehr an Kämpfen teilzunehmen. Nun kündigen auch die Islamisten einen ersten Schritt an.
Hundert inhaftierte Angehörige der Aufständischen wurden aus einer Haftanstalt nördlich der Hauptstadt entlassen. Sie hätten zuvor „einen Eid geschworen, dass sie nie aufs Schlachtfeld zurückkehren“, heißt es.
Die Taliban werden nicht weiter an „fruchtlosen Gesprächen“ über einen Gefangenenaustausch teilnehmen. Sie werfen der afghanischen Regierung Verzögerungen vor. Diese weigert sich, „Mörder unseres Volkes“ freizulassen.
Die drei Unterhändler sollen den Gefangenenaustausch mit der Regierung beobachten. Dieser war bislang gescheitert. Die Inhaftierten gelten als Druckmittel auf die Islamisten.
Nach wochenlanger Blockade kommt Bewegung in die Bemühungen, den Krieg in Afghanistan zu beenden. Schon in wenigen Tagen wollen die Regierung in Kabul und die Taliban mit dem geplanten Gefangenenaustausch beginnen.
Bei einem mutmaßlichen Angriff der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat auf einen Tempel der Sikh- und Hindugemeinschaft in Kabul sind mindestens 25 Zivilisten getötet worden.
Ein Angreifer hat am Morgen mindestens 150 Menschen, darunter auch Frauen und Kinder, als Geiseln genommen. Sicherheitskräfte hätten ihn getötet, teilt das afghanische Innenministerium mit.
Die offiziellen Infektionszahlen sind niedrig. Angesichts Zehntausender Rückkehrer aus Iran dürfte Afghanistan aber von einer Infektionswelle erfasst werden. Die Sorge ist so groß, dass nun die Taliban mit der Regierung sprechen.
„Enttäuscht“ sei er über die Unfähigkeit, ihren Streit beizulegen, tadelte Trumps Außenminister Pompeo die beiden großen Rivalen um die Macht in Afghanistan. Danach traf er Anführer der Taliban.
Vor 19 Jahren begann Deutschland sein Engagement in Afghanistan. Von den damaligen Zielen ist kaum etwas übrig geblieben. Angesichts des amerikanischen Abzugs versuchen Diplomaten zu retten, was noch zu retten ist.
Nach dem Abschluss des Abkommens mit den Taliban hat die amerikanische Armee mit ihrem stufenweisen Truppenabzug aus Afghanistan begonnen. Doch ganz beendet ist der Einsatz nach 18 Jahren nicht.
Die politischen Rivalen Aschraf Ghani und Abdullah Abdullah haben sich jeweils zum afghanischen Präsidenten vereidigen lassen. Während der Zeremonien gab es Explosionen in Kabul. Ghani nutzte das zu einer Kampfansage.
Die Präsidentenwahl in Afghanistan wurde von Betrugsvorwürfen überschattet. Nun wollen sich die politischen Rivalen Ghani und Abdullah beide in getrennten Zeremonien zum Staatschef erklären.
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zum Anschlag in Kabul bekannt, bei dem am Freitag mehr als 30 Menschen getötet wurden. Es ist der schwerste Anschlag in Afghanistan seit der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen Amerika und den radikalislamischen Taliban Ende Februar.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ veröffentlichte am Freitag eine Art Bekennerschreiben. Bei dem Angriff auf eine Versammlung ranghoher Politiker waren am Freitag mindestens 31 Menschen getötet worden.
Bei einem Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Freitag mindestens 27 Menschen getötet worden. Zudem gebe es 29 Verletzte, erklärte das Gesundheitsministeriums. Der Angriff zielte auf eine Zeremonie, an der auch der Spitzenpolitiker Abdullah Abdullah teilnahm
Das amerikanische Rückzugsabkommen hat die Taliban aufgewertet – sie könnten in Kabul bald wieder an die Macht gelangen. Müssten die Afghanen sich auf eine ebenso grausame Herrschaft einstellen wie vor zwanzig Jahren?
Was unterscheidet die Niederlage in Afghanistan von jenen verlorenen und ebenfalls verlustreichen Kriegen im Irak und in Vietnam? Eine Analyse.
Der Deal zwischen Amerika und den Taliban stößt schon kurz nach der Unterzeichnung auf Hürden. Die Taliban kündigen an, keine ausländischen Truppen anzugreifen – aber ihre „Aktionen gegen die Kräfte der Kabuler Regierung“ würden fortdauern.
Nach dem Afghanistan-Deal ist Trump bemüht, den Eindruck einer Niederlage zu vermeiden. Der afghanische Präsident Ghani und die Taliban ringen derweil schon um die Umsetzung.
Durch das Abkommen mit den Taliban leiten die Vereinigten Staaten das Ende des längsten Kriegs ihrer Geschichte ein. Sind sie den Aufständischen dafür zu sehr entgegengekommen? Eine Analyse.
Es ist ein erster Schritt in Richtung Frieden in Afghanistan. Die Vereinigten Staaten stellen einen Komplettabzug ihrer Truppen binnen 14 Monaten in Aussicht. Außenminister Pompeo warnt die Taliban jedoch, von einer Niederlage Amerikas zu sprechen.
Der Krieg in Afghanistan ist der längste in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Nun steht ein Abkommen mit den Taliban bevor. Präsident Trump kündigt an, seinen Außenminister Pompeo zur Unterzeichnungszeremonie nach Doha zu schicken.
Ab Samstag soll die Gewalt am Hindukusch deutlich abnehmen. Gelingt das, könnten die Vereinigten Staaten und die radikalen Islamisten am 29. Februar ein Abkommen unterzeichnen.
Bei einem Selbstmordanschlag in der Nähe einer Militärakademie in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mehrere Menschen getötet worden. Zu der Gewalttat bekannte sich zunächst niemand.