Mindestens sieben Tote bei Anschlägen in Kabul
Für die zwei Anschläge in schiitischen Vierteln der Stadt bekannte sich vorerst niemand. Auch in anderen Teilen des Landes gab es Angriffe. Die Taliban haben derweil zwei weitere Bezirke übernommen.
Für die zwei Anschläge in schiitischen Vierteln der Stadt bekannte sich vorerst niemand. Auch in anderen Teilen des Landes gab es Angriffe. Die Taliban haben derweil zwei weitere Bezirke übernommen.
In Afghanistan waren zeitweilig bis zu 5000 italienische Soldaten im Einsatz. Das Land hat 53 Gefallene zu beklagen. Jetzt zieht Rom seine letzten Truppen ab – und präsentiert eine Erfolgsbilanz.
Mustafa Alizai hat in Afghanistan als Ortshelfer für die Bundeswehr gearbeitet. Jetzt lebt er mit seiner Familie in ständiger Furcht vor Racheakten der Taliban. Von Deutschland fühlt er sich im Stich gelassen.
Ein kleiner Schweizer Verein hilft Witwen und Waisen in Afghanistan, die sonst verheiratet, verkauft und lebenslang abhängig wären.
Bei einem mutmaßlichen Anschlag auf eine Moschee nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Mindestens 15 Menschen wurden verletzt. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.
Auch das Zentrum von Nerch in der zentralen Provinz Wardak ist offenbar an die Taliban gefallen. Der Bezirk ist nur 26 Kilometer von Kabul entfernt, ihn durchqueren wichtige Überlandstraßen.
Der perfide Angriff auf eine Mädchenschule in Kabul mit 58 Todesopfern ruft Entsetzen hervor. Im Verdacht stehen die Taliban. Die weisen die Verantwortung von sich – und setzen ihre Offensive fort.
Vor einer Mädchenschule in der afghanischen Hauptstadt Kabul detoniert eine Bombe. Als die Schülerinnen aus dem Gebäude laufen, zünden die Attentäter zwei weitere Sprengsätze. Laut Regierung werden mehr als 50 Menschen getötet.
Eine Explosion vor einer Schule in der afghanischen Hauptstadt fordert viele Tote. Schon früher gab es Anschläge islamistischer Extremisten in dem vor allem von Schiiten bewohnten Viertel Kabuls.
Willi Steuls Liebe gilt Afghanistan. Präsident Ghani ist sein Freund, andere wurden umgebracht. Wenn unser Autor jetzt hört, Deutschland werde die Afghanen nicht allein lassen, fehlt ihm der Glaube. Ein Gastbeitrag.
Knapp zwei Jahrzehnte lang versuchten deutsche Polizisten, Afghanistan sicherer zu machen. Sie bildeten einheimische Polizisten dazu aus, Recht und Gesetz zu verteidigen. Die Bilanz fällt ernüchternd aus.
Nach Bidens Abzugsentscheidung stehen die Islamisten in Afghanistan vor einer triumphalen Rückkehr an die Macht. Über ihre politischen Vorstellungen halten sie sich weiter bedeckt – auch um interne Differenzen zu überdecken.
Außenminister Maas signalisiert in Kabul, dass Berlin nach dem Bundeswehr-Abzug im Land aktiv bleiben will. Für das Engagement deutet er aber Bedingungen an.
Kurz vor Beginn des Abzugs der Bundeswehr reist der deutsche Außenminister nach Kabul. Er verspricht Hilfe für die Zeit nach der militärischen Präsenz und will die stockenden Friedensverhandlungen mit den Taliban unterstützen.
Mit dem Rückzug der Amerikaner aus Afghanistan stellt sich auch jenseits der Bundeswehr die Frage, wer noch im Land bleiben kann: Wie können deutsche und lokale Mitarbeiter künftig geschützt werden?
Eigentlich sollte es einheitliche Regeln für Geimpfte geben. Doch einzelne Bundesländer preschen einmal mehr vor. Und: Ist klassische Musik rassistisch und kann unser Land Fahrradland werden? Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Kurz vor dem Beginn des geplanten Truppenabzugs aus Afghanistan reduzieren die Vereinigten Staaten ihr Botschaftspersonal in Kabul. Grund sei die zunehmende Gewalt in dem Land.
Wenn die Amerikaner gehen, können die Deutschen nicht bleiben. Deshalb drückt Berlin jetzt beim Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan aufs Tempo. Vieles bleibt zurück am Hindukusch.
Unmittelbar nach der umstrittenen Abzugsentscheidung reist der amerikanische Außenminister überraschend nach Kabul. Er wolle Amerikas anhaltendes Engagement in Afghanistan demonstrieren, sagt Antony Blinken dort.
Präsident Bidens Ankündigung, aus Afghanistan abzuziehen, stellt die Nato-Partner vor vollendete Tatsachen. Aber aus amerikanischer Sicht ist das Zeitalter der Antiterrorkriege vorbei. Die strategischen Interessen liegen woanders.
Der Bund bringt 20 abgelehnte Asylsuchende zurück nach Afghanistan. Seit Wiederaufnahme der Abschiebungen im Dezember wird monatlich ein Flug durchgeführt. In Berlin gibt es Proteste.
Bidens Regierung will den Friedensprozess für Afghanistan beschleunigen und fordert Präsident Ghani unmissverständlich zur Kooperation auf. Kabul empört sich über den „diktierten Frieden“.
Auch die neue amerikanische Regierung hat nicht viel Geduld mit Afghanistan. Man sollte aber nicht vergessen, dass sie viel vom Präsidenten des Landes verlangt.
Den Friedensgesprächen zwischen Kabul und den Taliban zum Trotz ist die Gewalt am Hindukusch im vergangenen Herbst eskaliert. Die UN-Mission verzeichnet einen traurigen Rekord.
Auch Joe Biden möchte amerikanische Truppen nicht für alle Zeiten in Afghanistan lassen. Aber der neue amerikanische Präsident will sichergehen, dass die Taliban ihre Verpflichtungen einhalten.
Die Taliban haben aus Sicht der Amerikaner ihre Verbindungen zum Extremistennetzwerk Al-Qaida nicht wie versprochen gekappt. Das Pentagon reagiert nun mit einer Warnung.
Während die Terrormiliz „Islamischer Staat“ offenbar in der Hauptstadt zuschlägt, machen sich Taliban und Regierung gegenseitig für den Tod von Zivilisten in der Provinz Kandahar verantwortlich.
Bis April sollen alle ausländischen Truppen aus Afghanistan abziehen. Amerika und die EU haben dann nur noch ein Druckmittel: Geld. Auf einer Geberkonferenz soll darüber verhandelt werden. Aber reicht das?
Bei Raketenangriffen in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens acht Menschen getötet worden. Die Regierung macht die Taliban für die Attacken verantwortlich.
Schwere Explosionen erschüttern die afghanische Hauptstadt vor dem geplanten Abzug amerikanischer Truppen. Im Granatenhagel wurden mehrere Zivilisten getötet.
„Zazi Vintage“ tut mehr, als einfach nur aus alten Stoffen neue Kleider zu nähen. Im Interview spricht Designerin Jeanne de Kroon darüber, warum gerade Afghanistan für sie interessant war und was Hühner mit ethischer Mode zu tun haben.
Drei Angreifer stürmen den Campus der Universität von Kabul. Mindestens 19 Menschen werden getötet. Die Taliban teilen mit, sie hätten nichts damit zu tun.
Die Friedensverhandlungen für Afghanistan haben begonnen. Aber ob die Gespräche in Doha ein Erfolg werden, ist völlig offen.
Der afghanische Vizepräsident Amrullah Saleh hat einen Selbstmordanschlag überlebt. Kurz zuvor hatte er die Taliban als „Terroristen“ bezeichnet. Die Taliban weisen eine Verantwortung für die Tat von sich.
Die aufständischen Taliban hätten afghanische Kommandosoldaten freigelassen, heißt es aus Kabul. Damit sei der Weg frei für innerafghanische Verhandlungen.