Wo ist die gute alte Zeit?
Nach Abschluss der Verhandlungen mit der SPD rumort es in der Union: die falschen Ressorts, zu wenige junge Talente. Probt die CDU schon den Aufstand von unten?
Nach Abschluss der Verhandlungen mit der SPD rumort es in der Union: die falschen Ressorts, zu wenige junge Talente. Probt die CDU schon den Aufstand von unten?
In der SPD regieren nach dem Absturz von Martin Schulz Chaos und Streit. Wie könnte Angela Merkels Personalplanung aussehen, um den Übergang in der CDU friedlicher zu gestalten? Besonders ein jüngerer Politiker hält sich bereit.
Finanzministerium? Weg. Innenministerium? Adé. Angela Merkel? Noch da. Doch Präsidiumsmitglied Jens Spahn sieht die CDU gut gewappnet für die Zeit, wenn die Kanzlerin nicht mehr Merkel heißen sollte.
Die Union wird das Finanzministerium an die SPD verlieren. Innerhalb der Partei herrscht darüber großes Unbehagen. Doch ohne dieses Zugeständnis wäre laut Horst Seehofer keine Einigung möglich gewesen.
Union und SPD haben mehr als zehn Tage verhandelt und ihren eigenen Zeitplan nicht eingehalten. Nach zwei Sonderverhandlungstagen steht nun aber der Koalitionsvertrag, der noch den Gremien präsentiert werden muss.
Dass sich Union und SPD schon in vielen Punkten einig sind, zeigt ein 167 Seiten langer Entwurf des Koalitionsvertrags. Mehrere Unterhändler erwarten einen Kompromiss erst am Mittwochmorgen.
SPD und Union können noch immer keinen Koalitionsvertrag vorzeigen. Die Verhandlungen für eine neue Große Koalition gehen am Dienstag weiter. Vor allem bei zwei Themen fehlt noch eine Einigung.
Die Unterhändler in Berlin kommen auf dem Weg zur Neuauflage der großen Koalition immer weiter voran. Doch einen Tag vor dem geplanten Ende der Verhandlungen bleiben kleine Nickligkeiten in der Asylpolitik nicht aus.
Zu Beginn der Koalitionsgespräche hakt es schon wieder beim Thema Flüchtlinge. Auch bei Anpassung von Arzthonoraren sind sich Union und SPD uneins. Beide Seiten betonen aber ihren festen Willen zur Einigung.
Wenn es um die Rolle der Frau in „arabisch-patriarchalischen Familien“ gehe, schwiegen die Frauenrechtlerinnen, kritisiert die CDU-Vize-Chefin. Sie fordert einen Mindeststandard an Gleichberechtigung auch in muslimischen Familien.
Erste Unionspolitiker rücken vom harten „Nein“ ab, mit der SPD noch einmal über Ergebnisse des Sondierungspapiers zu sprechen. Juso-Chef Kühnert kündigt eine „Anti-Groko-Tour“ an.
Die AfD frohlockt, Lindner mahnt – die Linke spricht gar von Selbstmord: Das knappe „Ja“ der SPD zu Koalitionsgesprächen mit der Union ruft gemischte Reaktionen hervor. Die Kanzlerin ist ganz zufrieden.
Die SPD-Führung in Mainz gibt den Delegierten keine Empfehlung für Sonntag mit. Ministerpräsidentin Malu Dreyer appelliert dennoch eindringlich an Kritiker.
Die Groko-Debatte bei Maybrit Illner offenbart eine dramatische Lage: Die SPD-Führung wirkt kopflos. Den Jusos sind die Folgen ihres Neins egal. Ratschläge der Union tragen nicht dazu bei, die Lage zu stabilisieren.
Führende SPD-Politiker wollen in möglichen Koalitionsverhandlungen mit der Union noch einmal nachverhandeln. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner weist die Forderungen zurück – und nicht nur sie.
Die CDU fordert nach dem Tod eines Mädchens in Kandel ein schärferes Vorgehen und Konsequenzen. Die Grünen wollen bessere Prävention. Es geht auch um die Frage: Neigen minderjährige Flüchtlinge eher zu Gewalttaten?
Sie sitzt für die Union mit am Sondierungstisch mit der SPD. Im FAZ.NET-Interview erklärt die stellvertretende CDU-Vorsitzende, warum die Kanzlerin trotz wachsender Kritik alternativlos ist – und was sie sich von den Gesprächen mit der SPD erhofft.
Vor der Phase der Sondierung von Union und SPD werden Warnungen formuliert. Die FDP ringt indes nach dem Jamaika-Aus um Deutungshoheit.
Die Feiertage sind vorbei – und Sie wissen nicht, was in der Zeit passiert ist? Kein Problem. Der FAZ.NET-Countdown bringt Sie auf Stand. Mit dabei: Jesus, verunglückte Fahrzeuge und die Verlobte des britischen Prinzen.
Kommt es wieder zu einer Koalition zwischen SPD und CDU/CSU? Außenminister Gabriel richtet vor Verhandlungsbeginn klare Forderungen an die Union.
Vor dem Beginn der Sondierungsgespräche mit der Union stellen führende SPD-Politiker klar, welche Eigenschaften für sie unabdingbar für eine Neuauflage einer großen Koalition sind. Aus der CDU kommen postwendend andere Töne.
In der Koalitionsdebatte bei Frank Plasberg umgarnt die CDU-Politikerin Julia Klöckner die SPD mit vergifteten Komplimenten. Thomas Oppermann räumt Fehler seiner Partei ein. Am Ende geht es dann wieder um die AfD.
Die Sozialdemokraten sind weiter uneins hinsichtlich möglicher Gespräche über eine neue Regierungsbeteiligung. Auf eine Hängepartie wollen sich CDU-Politiker aber nicht einlassen.
Diese Woche traf sich der CDU-Bundesvorstand zur Besprechung der Wahlanalysen und zur Klärung der Frage, wie man der SPD begegnen solle. Es wurde deutlich: Für eine große Koalition gibt es noch allerhand Unwägbarkeiten.
„Wir wollen eine andere Regierungskultur“: Die SPD will mit der Union sondieren – und Schulz verliert kein böses Wort über CDU und CSU.
Heute entscheidet, ob sie sich auf Sondierungsgespräche einlässt. Pünktlich dazu poltert die CSU gegen eines der Kernanliegen der Sozialdemokraten – und flirtet mit einem ehemaligen Lieblingsfeind.
Bei den Genossen wird der Vorstoß vom linken Parteiflügel intensiv diskutiert. Was der SPD wie eine echte Alternative scheint, stößt bei der Union jedoch auf wenig Begeisterung.
Die SPD ziert sich kurz vor Beginn ergebnisoffener Gespräche mit der Union vor einer formellen Koalition. Im F.A.Z.-Interview lehnt CDU-Bundesvize Volker Bouffier die Vorschläge für ein Bündnis mit wechselnden Mehrheit jedoch entschieden ab.
Für Politikwissenschaftler Emanuel Richter liegt der Fall klar. Eine Kooperationskoalition wäre das Beste – nicht nur für die Sozialdemokraten.
Die SPD steckt in der Zwickmühle. Weder große Koalition noch Opposition können die Genossen begeistern. Die Parteilinke versucht, die Vorteile beider Optionen zu vereinen. Zum Ärger der Union.
Vor dem Gespräch mit der SPD an diesem Mittwoch gibt sich die CDU ungewohnt mild, die CSU hingegen eher scharf. Besonders in Bayern freuen sich nicht alle auf die vierte große Koalition.
Vor den Gesprächen mit der SPD erhöht die Kanzlerin den Druck auf die SPD – und spricht über „offene Flanken“ im Wahlkampf von CDU und CSU. Gemeinsamkeiten mit den Sozialdemokraten sieht sie vor allem bei einem Thema.
Vor dem ersten Treffen von Union und SPD im Hinblick auf eine mögliche Koalitionsbildung erwarten mehrere CDU-Politiker Kompromissbereitschaft von den Sozialdemokraten. Der neue SPD-Generalsekretär antwortet auf seine Weise.
Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner spricht in Berlin. Sie ist gegen eine Minderheitsregierung und verspricht im Scherz, wann etwaige Koalitionsgespräche mit der SPD beendet sein sollten.
Teurer Eigennutz first, Staatsvolk second: Würde man einen Biergarten so rücksichtslos wie die Kompromissfindung der Berliner Koalitionen betreiben, wäre man die zahlenden Gäste schnell los.
Die Gespräche über eine mögliche Neuauflage der großen Koalition dürften nicht überhastet geführt werden, findet die stellvertretende CDU-Vorsitzende Klöckner. Unterdessen stellen immer mehr SPD-Politiker inhaltliche Bedingungen für ein Bündnis mit der Union.