Türkei blockiert Verhandlungen mit Finnland und Schweden
Ankara hat seine Drohungen wahrgemacht – und damit seine Verbündeten düpiert. Der türkische Präsident Erdogan beklagt, dass Schweden dreißig „Terroristen“ nicht ausgeliefert habe.
Ankara hat seine Drohungen wahrgemacht – und damit seine Verbündeten düpiert. Der türkische Präsident Erdogan beklagt, dass Schweden dreißig „Terroristen“ nicht ausgeliefert habe.
Schweden und Finnland haben NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Anträge auf eine Mitgliedschaft in der Allianz übergeben. Damit muss sich nun der NATO-Rat beschäftigen.
Generalsekretär Stoltenberg erwartet keine Blockade des Beitrittsprozesses.
Die Finnen wollen in die NATO – dort will man, dass nun alles ganz schnell geht. Hindernisse sieht die Allianz nicht. Schließlich sind die beiden schon enge Partner.
Die finnische Staatsspitze hat sich für eine NATO-Mitgliedschaft ausgesprochen, nun muss noch das Parlament zustimmen. NATO-Generalsekretär Stoltenberg kündigte ein zügiges Verfahren an, der Kreml sprach dagegen von einem feindlichen Schritt.
Die Finnen wollen in die NATO. Die möchte das Land so schnell wie möglich aufnehmen, um ein Zeichen der Entschlossenheit Richtung Moskau zu senden. Auf russische Provokationen bereitet sich die Allianz schon vor.
In hohem Tempo richten Finnland und Schweden ihre Sicherheitspolitik neu aus. Der Zeitpunkt für einen NATO-Beitritt scheint günstig – trotz der Drohungen Moskaus.
Die Staaten der NATO haben der Ukraine weitere Waffenhilfe in Aussicht gestellt, darunter auch Panzer. Der ukrainische Außenminister mahnt zur Eile.
Die NATO hat ihre Linie zu Waffenlieferungen innerhalb von zwei Wochen fundamental verändert. Die Allianz stellt sich auf einen langen Krieg in der Ukraine ein.
Die NATO-Außenminister beraten in Brüssel über ihr Vorgehen, die EU bereitet weitere Sanktionen gegen Russland vor, die Impfpflicht ab 60 könnte kommen und Bayern München spielt in Villareal.
Die Mitglieder der Allianz sind bereit, der Ukraine schwere Waffen zu liefern. Man müsse das Fenster nutzen, bevor Moskau den nächsten Großangriff startet, sagt Generalsekretär Stoltenberg.
Wirtschaftsminister Habeck entmachtet Gazprom, Corona-Infizierte müssen von Mai an nicht mehr in Isolation und Innenministerin Faeser stellt die Polizeiliche Kriminalstatistik vor. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Im Gas-Streit mit Russland herrscht Verwirrung. Putin droht mit einem Lieferstopp, doch europäische Länder könnten diesen umgehen. Die NATO sieht keinen Rückzug russischer Truppen.
Er wollte zum Jahresende an die Spitze der norwegischen Zentralbank. Doch nun bleibt Stoltenberg ein weiteres Jahr Generalsekretär der NATO.
Der Westen sagt Kiew beim Gipfelmarathon in Brüssel mehr Hilfe zu. Doch an der Grundhaltung im Konflikt ändert sich nichts.
Die NATO versetzt ABC-Kräfte ihrer Eingreiftruppe in erhöhte Alarmbereitschaft. Auf die Forderung des ukrainischen Präsidenten nach der Lieferung schwerer Waffen reagierte Jens Stoltenberg zurückhaltend.
Auf dem Gipfeltreffen in Brüssel richtet das Bündnis eine klare Warnung an Moskau, den Konflikt nicht durch Bio- oder Chemiewaffen zu verschärfen. Die Ukraine fordert die Lieferung von Antischiffsraketen.
In Brüssel treffen sich NATO, EU und G 7. Die Deutschen blicken so pessimistisch wie noch nie in die Zukunft. Und am Landgericht Hannover streiten sich die Adeligen. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Vor dem anstehenden Gipfel einigt sich das Bündnis darauf, in Zukunft acht Kampfverbände in Osteuropa zu stationieren.
Der Ukraine droht ein langer Zermürbungskrieg, Präsident Selenskyj spricht vor französischen Abgeordneten, der Frankfurter OB Feldmann ist angezählt und der „Drachenlord“ steht abermals vor Gericht. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Der NATO-Generalsekretär macht Schweden und Finnland Hoffnungen auf einen schnellen Beitritt zum Verteidigungsbündnis – wenn es politisch gewollt wird. Von russischen Drohungen will er sich nicht beeindrucken lassen.
Um die Flüchtlings aus der Ukraine besser verteilen zu können, wirbt Bundesaußenministern Annalena Baerbock für eine internationale Luftbrücke. Nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bekräftigt Baerbock, dass diese "solidarische Luftbrücke innerhalb Europas aber auch über den Atlantik" nötig ist.
NATO lehnt „Friedensmission“ ab / Russland aus Europarat ausgeschlossen
Wie würde die NATO reagieren, wenn es in der Ukraine zu einer Giftgasattacke käme? Beim Treffen der Verteidigungsminister in Brüssel scheint die Antwort eindeutig: Auch dann würde die Allianz nicht eingreifen.
Die NATO-Verteidigungsminister beraten zur Lage in der Ukraine, die US-Notenbank Fed steht vor der geldpolitischen Wende – und Künstler Ai Weiwei zeigt der Welt den Mittelfinger. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Am Mittwoch versammeln sich die NATO-Verteidigungsminister in Brüssel. NATO-Generalsekretär Stoltenberg ist besorgt, dass Russland einen Einsatz unter falscher Flagge inszenieren könne.
Russland könnte eine Operation unter falscher Flagge inszenieren und dabei Chemiewaffen einsetzen, befürchtet der NATO-Generalsekretär. Über eine militärische Antwort wolle er nicht spekulieren.
Der russische Krieg in der Ukraine hat erstmals die westukrainische Metropole Lwiw erreicht. Russische Angriffe auf die belagerte Hafenstadt Mariupol dauern an. Russische Truppen versuchen andere Städte zu erobern. Die NATO erwartet eine weitere Verschärfung der humanitären Notlage.
Mit seiner Geschichte begründet Polen seinen Vorstoß, Kampfflugzeuge an die Ukraine zu liefern. Doch indem Warschau die Verantwortung an die NATO abschiebt, bringt es den Plan zum Scheitern.
Im Nu hat die Bundesregierung ihre Glaubenssätze in der Außen- und Sicherheitspolitik aufgegeben. Wie ist es zu dieser „Zeitenwende“ gekommen? Eine Rekonstruktion.
Die NATO ist peinlich darauf bedacht, nicht in einen Konflikt mit Russland hineingezogen zu werden – auch wenn es „schmerzhaft“ sei, der Ukraine nicht mehr helfen zu können. Wie schmal der Grat ist, zeigen jüngste Vorkommnisse.
Der russische Angriff zielt vor allem auf große Städte. Im Europaparlament erhält der ukrainische Präsident stehende Ovationen. Der Kriegstag im Überblick.
Das Bündnis aktiviert erstmals seine Schnelle Eingreiftruppe. Schon in den nächsten Tagen sollen Soldaten verlegt werden. Berlin bietet die Patriot-Flugabwehr an.
Die Ukraine wird von drei Seiten angegriffen und meldet viele Tote. Putin droht den Unterstützern Kiews und erinnert an sein Atomarsenal. Die NATO aktiviert ihre Verteidigungspläne für die Ostflanke der Allianz.
Die NATO hat mehr als 100 Kampfflugzeuge und 120 Kriegsschiffe zum Schutz der östlichen Flanke in Alarmbereitschaft versetzt. Der Oberbefehlshaber in Europa darf jetzt Truppen dort einsetzen, wo sie benötigt werden.