Guten Morgen!
Mehrere SPD-Ministerpräsidenten wollen den Zugang für Ungeimpfte bei höheren Inzidenzen nicht wieder einschränken. Für die Grünen kommen Pläne zu einem Ende der kostenfreien Corona-Tests zur falschen Zeit.
Dass Corona-Tests künftig kostenpflichtig sein sollen, hält Grünen-Politiker Janosch Dahmen für einen „verfrühten“ Schritt. Ärzte kritisieren die geplante Fortsetzung der generellen Maskenpflicht.
FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki hat im Streit um Freiheitsrechte für Ungeimpfte in den höchsten Angriffsgang geschaltet. Einen polarisierenden Corona-Wahlkampf zu führen, könnte sich jedoch als Fehler erweisen.
Mindestens bis zum Frühling will die Bundesregierung die Maskenpflicht aufrechterhalten. Gratistests sollen im Herbst entfallen und für Ungeimpfte könnten „erneut weitergehende Einschränkungen notwendig werden“.
Die Gesundheitsminister der 16 Bundesländer und Jens Spahn zeigen sich in beiden Fragen einer Meinung.
Bereits 900.000 Jugendliche haben sich laut Jens Spahn bereits einmal impfen lassen. Derweil diskutieren Forscher und Politiker unterschiedliche Anreize für Impf-Skeptiker.
Der Bundesgesundheitsminister pocht darauf, dass die Sieben-Tage-Inzidenz zunehmend an Aussagekraft verliere. Man brauche „zwingend weitere Kennzahlen, um die Lage zu bewerten“. Unterstützung erhält Spahn von zwei Ministerpräsidenten.
Das Robert Koch-Institut meldet 3520 neue Corona-Ansteckungen – fast doppelt so viele wie vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 16,0. Bundestagspräsident Schäuble zeigt sich enttäuscht über die gesunkene Impfquote.
Zu den Regelungen für Reiserückkehrer liefen noch interne Abstimmungen, teilt die Bundesregierung mit. Mit Blick auf die wieder steigenden Infektionszahlen spricht sich RKI-Chef Wieler dafür aus, an der Inzidenz als zentraler Größe festzuhalten.
Weil sich immer mehr Menschen im Ausland mit Corona anstecken, plant der Bundesgesundheitsminister strengere Regeln. Einreisende sollen demnach grundsätzlich einen negativen Test vorweisen.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant einem Bericht zufolge eine Testpflicht für alle Reiserückkehrer - egal, wo sie sich vorher aufgehalten haben. Bisher gilt die Testpflicht nur für Flugreisende und für Einreisende auch Hochrisikogebieten, die nicht vollständig geimpft sind.
Norwegen erinnert an den Anschlag von Utøya vor zehn Jahren. Angela Merkel stellt sich den Fragen der Hauptstadtpresse. Und die deutschen Fußball-Herren starten in Tokio. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Newsletter.
Jens Spahn stellt die Nationale Gesundheitsreserve vor: Einweghandschuhe, Kittel und Medikamente sollen in Mengen eingelagert werden, die für sechs Monate reichen. Auch die umstrittenen Maskenkäufe des Gesundheitsministers sind Thema.
Angesichts sinkender Impfquoten und der hochansteckenden Delta-Variante mahnt der Gesundheitsminister: Die Erfolge der vergangenen Monate sollten nicht verspielt werden.
Gesundheitsminister Spahn sprich von einem „wichtigen Meilenstein“. Das Robert Koch-Institut meldet fast doppelt so viele Neuinfektionen wie vor einer Woche. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz steigt.
Die Impfkampagne in Deutschland gerät ins Stocken, die Lage in Afghanistan eskaliert und in Deutschland droht Hochwasser. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Bundesgesundheitsminister Spahn ist für eine Wahlkampfveranstaltung der Frankfurter CDU in die Mainmetropole gereist. In erster Linie ging es allerdings um die Corona-Pandemie.
Frankreich führt die Impfpflicht im Gesundheitswesen ein. Für Deutschland sei das keine Option, sagt die Bundeskanzlerin. Auch CSU-Chef Söder ist dieser Meinung – und bringt To-Go-Impfungen ins Spiel.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) haben sich bei einem Besuch im Robert-Koch-Institut gegen eine Impfpflicht nach französischem Vorbild ausgesprochen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn sind zu Besuch im Robert Koch-Institut. Verfolgen Sie hier die gemeinsame Pressekonferenz mit RKI-Präsident Lothar Wieler.
Nach Skandalen bei der hessischen Polizei fordern Experten eine unabhängige Kontrolle. Das Innenministerium geht gegen Bandidos-Rocker vor. Und das Entsetzen über Rassismus nach dem EM-Finale ist groß. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Bundesgesundheitsminister verpflichtet mit einer erweiterten Meldeverordnung Kliniken dazu, detaillierte Angaben zu machen. Das berichtet die Bild am Sonntag.
Im Umgang mit Gesundheitsdaten besteht auf europäischer Ebene noch kein gemeinsamer Weg. Jens Spahn möchte darauf hinarbeiten. Nur eine europäische Kooperation könne das Coronavirus besiegen, sagte der Gesundheitsminister.
Damit widerspricht er Außenminister Heiko Maas. Auch ohne Empfehlung hofft Spahn aber auf eine hohe Impfbereitschaft unter Jugendlichen.
Deutschland verfüge über ausreichend mRNA-Vakzine für eine Kombiimpfung mit AstraZeneca, sagt der Bundesgesundheitsminister. Der Schutz, auch vor der Delta-Variante, sei sehr hoch.
Auf der deutschen Impfstoff-Bestellliste für 2021 stehen sechs Unternehmen. Der Tübinger Hersteller ist nicht dabei.
Bundesregierung und Behörden ziehen erste Konsequenzen aus der schnellen Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante. Die Ständige Impfkommission passt ihre Impfempfehlung an – Reiserückkehrer werden stärker kontrolliert.
Bundesgesundheitsminister Seehofer kritisiert die UEFA und Jens Spahn kündigt eine starke Verbreitung der Delta-Variante in Deutschland an. Gleichzeitig gibt es einen Grund zur Entwarnung.
Die Delta-Variante werde auch in Deutschland bald dominierend sein, sagt Bundesgesundheitsminister Spahn. Deshalb müssten die Infektionszahlen niedrig gehalten werden.