Milei besucht den Dollar
Argentinens künftiger Präsident erklärt sein Schockprogramm
Argentinens künftiger Präsident erklärt sein Schockprogramm
Das wirtschaftlich gebeutelte Argentinien hat seiner Linksregierung eine Abfuhr erteilt. Die Frage ist nicht, ob das Land eine Therapie braucht, sondern wie hart der Schock sein darf.
Steve Bannons böser Nachlass zu Lebzeiten: Der Trump-Vertraute hat ein politisches Vorgehen etabliert, das sich in Vorgängen wie in den Niederlanden und in Argentinien spiegelt. Aus populistischer Strategie folgt dabei oft ein Durcheinander rechter und linker Signale.
Javier Milei wurde in der Schule gemobbt, im Fernsehen ausgelacht und in der Politik nicht ernst genommen. Nun ist er Präsident von Argentinien. Wie konnte das passieren?
Javier Mileis Wahlerfolg in Argentinien ist Ausdruck des brutalen Scheiterns vorheriger Regierungen und der Verzweiflung all derer, für die der Verfall von Bürgerrechten ein Luxusproblem ist. Ein Gastbeitrag.
Ob in Ecuador, Italien, Türkei oder Deutschland – auf der ganzen Welt haben Menschen am internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen ein Zeichen gesetzt. Sie forderten etwa mehr und wirksamere Maßnahmen gegen Femizide.
Argentiniens neuer Präsident Javier Milei will die Zentralbank abschaffen und den Peso durch den Dollar ersetzen. Das ist nicht so verrückt, wie es klingt.
Vergangenes Wochenende gewann Javier Milei die Wahl zum argentinischen Staatschef. Nun war ein „stolzer“ Donald Trump am Telefon – mit dem Milei aufgrund ähnlicher politischer Haltungen oft verglichen wird.
Der gewählte argentinische Präsident Javier Milei kündigt drastische Maßnahmen und ein „hartes halbes Jahr“ an. Der Börse gefällt's. Doch für seinen Plan braucht Milei den Kongress.
Der frisch gewählte argentinische Präsident Javier Milei gilt vielen als Rechtspopulist und Ultraliberaler. Der ehemalige Fußballtorwart hat auch Ideen, wie das marode Ligasystem zu reformieren wäre.
Der Sieg Javier Mileis ist ein Sonderfall der rechtspopulistischen Welle. Ausschlaggebend waren nicht die üblichen Kulturkampfthemen, sondern die desaströse Wirtschaftslage Argentiniens.
Seine wütenden Fernsehauftritte haben Javier Milei bekannt gemacht. Nun wird der libertäre Ökonom das kriselnde Argentinien regieren – und muss sich mäßigen.
Javier Milei will die Zentralbank abschaffen und den Dollar einführen. Um das zu verwirklichen, ist der neu gewählte Präsident auf das Establishment angewiesen. Für den Regierungswechsel hat er nur drei Wochen Zeit.
Javier Milei lag mit rund 56 Prozent der Stimmen vor seinem Herausforderer in der Stichwahl, Sergio Massa. Milei kündigt an, der andauernden Wirtschaftskrise mit einer Schocktherapie begegnen zu wollen.
Argentiniens gewählter Präsident Javier Milei ist im Wahlkampf mit wütenden Reden und Lob für Al Capone aufgefallen. Doch schon vor seinem Sieg schloss er die ersten Bündnisse mit der „parasitären, dummen und nutzlosen politischen Kaste“.
Die Bundesregierung lädt zum Digitalgipfel. Die EKD-Ratsvorsitzende bezieht Stellung zu den Vorwürfen gegen sie. Und in Italien endet einer der größten Mafia-Prozesse der vergangenen 30 Jahre. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Argentinier haben sich für einen radikalen politischen Wechsel entschieden. Mit Javier Milei nimmt ein politischer Außenseiter die Regierung. Ohne starke Bündnispartner und politische Eingeständnisse ist er machtlos.
Die beiden Kandidaten, der libertäre Ökonom Javier Milei und der linksgerichtete Wirtschaftsminister Sergio Massa, stehen für komplett gegensätzliche Wirtschaftssysteme. Milei liegt in Umfragen leicht in Führung.
Millionen von Argentiniern kommen nicht mehr über die Runden. Die Präsidentschaftskandidaten liefern sich einen erbitterten Wahlkampf und spielen mit den Emotionen der Wähler.
Bei der Abstimmung am Sonntag stehen sich der Ultraliberale Javier Milei und der amtierende Wirtschaftsminister Sergio Massa gegenüber. Viele Wähler werden wohl einen leeren Stimmzettel abgeben – sie sind mit beiden Kandidaten unzufrieden.
Das südamerikanische Land kämpft mit einem ernsthaften Versorgungsengpass beim Treibstoff. Der Ärger vieler Argentinier wächst kurz vor der Stichwahl an.
Argentinien findet keinen Weg aus der Schuldenkrise. Stattdessen erhält das Land immer neue Kredite. Nun auch aus China.
Regierungskandidat Sergio Massa und der rechts-libertäre Javier Milei liegen in den Umfragen in Argentinien gleichauf. Aus dem Nachbarland Brasilien mischen sich der Präsident und dessen Vorgänger immer stärker ein.
Brasilien bangt im Falle eines Regierungswechsels in Argentinien um das Freihandelsabkommen mit der EU. Die Ungeduld wächst auch in anderen Mercosur-Ländern.
Argentiniens Regierungskandidat und Wirtschaftsminister Sergio Massa holt überraschend die meisten Stimmen im ersten Wahlgang. Im November kommt es zur Stichwahl gegen den libertären Querkopf Javier Milei.
Im krisengeschüttelten Argentinien hat sich Wut angestaut. Der libertäre Populist Javier Milei versteht es, diese anzusprechen – und geht als Favorit in die Präsidentenwahl.
Viele Argentinier glauben, sie haben ein Recht auf Fleisch. Doch mit der Inflation sind die Preise explodiert. Statt saftiger Steaks haben Suppenküchen Hochkonjunktur.
Vor der Präsidentschaftswahl am Sonntag liegt der ultraliberale Javier Milei in Umfragen vorn. Der Anhänger des sogenannten Anarchokapitalismus erklärt, er wolle die Zentralbank „in die Luft sprengen“ und den US-Dollar als Währung einführen.
Viele Argentinier haben den Glauben an die Politik verloren. Der Landeswährung vertrauen sie schon länger nicht mehr.
Die Ärzte warnen vor einem Kollaps der ambulanten Versorgung, in Camp David treffen sich erstmals die USA, Japan und Südkorea zu einem Dreier-Gipfel und die Bundesliga startet in ihre 61. Saison. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Javier Milei will Argentiniens Peso durch den Dollar ersetzen. Doch ist das überhaupt möglich? Ein Wahlsieg des Libertären ist nicht mehr ausgeschlossen.
In Argentinien haben viele das Vertrauen in die Politik verloren. Das weiß Javier Milei für sich zu nutzen. Der Politiker gilt wirtschaftlich als ultraliberal und gesellschaftlich als sehr rechts.
Gewinnt Lula gegen Bolsonaro, wird eine halbe Milliarde Lateinamerikaner links regiert . Doch in Argentinien läuft sich schon ein Anarchokapitalist warm.
Wie es sich lebt, wenn sich die Preise mal eben verdoppeln, zeigt sich auf dem Mercado Central in Buenos Aires. Die Armut wächst – und mit ihr die Distanz der Bevölkerung zur Politik.
Javier Milei spielte einst in einer Rockband und ging dann in die Politik. Nicht nur dort sorgt der Ultraliberale für Aufsehen. Seine Lieblingsgegner: Linke. Die provoziert er nun mit einer Lotterie.