Brasiliens Präsident wirbt um ausländische Investoren
Jair Bolsonaro kündigt an, die brasilianische Wirtschaft zu öffnen. Und auch zum Umweltschutz äußert er sich.
Jair Bolsonaro kündigt an, die brasilianische Wirtschaft zu öffnen. Und auch zum Umweltschutz äußert er sich.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos zieht seit fast 50 Jahren viele Prominente an. In ihnen spiegeln sich die Zeitläufte wider. Dieses Jahr rücken die Vertreter Brasiliens und Italien ins Zentrum.
Brasiliens neuer Präsident Jair Bolsonaro räumt kräftig auf: Die Regierungsbürokratie soll schrumpfen und etwa 100 Staatsbetriebe sollen privatisiert werden. Das Staatsdefizit hingegen findet wenig Beachtung.
Per Dekret hat Brasiliens Präsident das Waffenrecht in seinem Land gelockert. Das Volk wolle „Waffen und Munition kaufen und wir können ihm das nicht verweigern“, erklärte Bolsonaro.
Cesare Battisti lebte seit 2011 in Brasilien. Dort konnte er sich lange einer Auslieferung nach Italien entziehen. Doch die Wahl Bolsonaros zum Präsidenten markierte eine Wende. Jetzt soll Battisti in Bolivien gefasst worden sein.
Brasiliens neue Regierung weist eine Gruppe größtenteils parteiunabhängiger Männer auf. Wer sind sie – wofür treten sie ein? Vor allem ein neuer Minister sticht heraus.
Der Korruptionsbekämpfer Sérgio Moro hat Politiker und Unternehmer gejagt – jetzt ist er als Brasiliens Minister für Justiz und öffentliche Sicherheit der starke Mann im Kabinett von Präsident Bolsonaro.
Der neue brasilianische Präsident hat einen „radikalen Neuanfang“ für sein Land versprochen. Radikal sind auch viele Ideen seiner Anhänger – etwa die eines Lagers für „Terroristen“.
In Brasilien müssen Angestellte in Ministerien ihre Entlassung fürchten – wegen politischer Einstellungen. 300 Mitarbeiter sind bereits entlassen.
Im Gegensatz zu Umweltschützern und Menschenrechtsaktivisten sind die Märkte am ersten Arbeitstag des neuen, brasilianischen Staatschefs positiv gestimmt. Der Leitindex Ibovespa legte um 3,5 Prozent zu, auch der brasilianische Real stieg deutlich.
Gleich nach Amtsantritt schreitet Brasiliens neuer Staatschef beherzt zur Tat. Künftig soll das Landwirtschaftsministerium für die Schutzgebiete der Indigenen zuständig sein. Kritiker finden, damit werde der Bock zum Gärtner gemacht.
Der 63 Jahre alte, rechtsradikale Politiker rief bei seiner Vereidigung im Parlament in Brasília zum Kampf gegen Korruption, Kriminalität und "linke Ideologie" auf. Dabei kündigte er eine radikale Abkehr von der bisherigen Politik an.
An Neujahr wurde Brasiliens neuer Präsident Bolsonaro im Amt vereidigt. Er gilt als Fan Donald Trumps, will die Wirtschaft auf einen neuen Kurs bringen, den Umweltschutz des Amazonas jedoch hinten an stellen.
Brasiliens neuer Staatspräsident Bolsonaro hat versprochen, alles zum Guten zu wenden. Doch der Kurs des Rechtsradikalen könnte sein Land teuer zu stehen kommen.
Brasilien hat einen neuen Präsidenten: Am Dienstag legte Jair Bolsonaro seinen Amtseid ab. Für seine Antrittsrede erntete er Beifall aus dem Weißen Haus.
Zwielichtige Finanztransaktionen im engsten Familienumfeld bringen Jair Bolsonaro in Erklärungsnot. In der vergangenen Woche hat Brasiliens angehender Präsident noch einmal den Einsatz erhöht.
In Kattowitz haben die Staatenvertreter in der Nacht und am Samstagvormittag weiter um Einigung in strittigen Punkten gerungen. Das Abschlussplenum wurde mehrfach verschoben. Doch nun gibt es ein positives Signal.
Der designierte brasilianische Präsident Bolsonaro will die Zustimmung seines Landes zum Migrationspakt rückgängig machen. Sein künftiger Außenminister nennt die Vereinbarung ein „ungeeignetes Instrument“.
Sie sind ein Volk: Die Piripukra im Regenwald Brasiliens zählen noch drei lebende Angehörige. Und ihre Zukunft schrumpft täglich. Ein Dokumentarfilm geht der Verdrängung indigener Völker nach.
Für den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro sind „kommunistische Lehrer“ eine Gefahr für Schüler. Jetzt versucht er ein Gesetz für „ideologiefreie Schulen“ zu etablieren. Das schüchtert die Lehrer ein.
Edir Macedo hat den Glauben zum Geschäft gemacht und ein Kirchenimperium geschaffen. Sein bester Kunde ist Brasiliens neuer Präsident – und die langjährigen Visionen des Millionärs scheinen plötzlich greifbar nahe.
Mangelndes Vertrauen war der Auslöser, und das fehlt schon seit vielen Jahren: Was in Brasilien zur Wahl des neuen, rechten Präsidenten Jair Bolsonaro geführt hat.
Ron DeSantis will Gouverneur von Florida werden. Viele, die Donald Trump lieben, finden auch ihn toll. Wenn er auftritt, sind Hass auf Sozialismus und Begeisterung für Brasiliens nationalistischen Präsidenten stets mit dabei.
Brasiliens neuer Präsident Bolsonaro findet: Umweltschutz gehört abgeschafft. Dem größten Regenwald der Welt und seinen Bewohnern droht Gefahr – denn die Bergbauindustrie schielt schon gierig auf kostbare Mineralvorkommen in dem Gebiet.
Als Donald Trump Brasiliens wird der künftige Präsident des südamerikanischen Landes bisweilen bezeichnet. Im Umgang mit kritischen Medien schlug Bolsonaro nun ähnliche Töne an wie sein amerikanisches Vorbild
Jair Bolsonaro will die israelische Botschaft seines Landes nach Jerusalem verlegen – wie Trump. Dessen Sicherheitsberater lobt den künftigen brasilianischen Präsidenten und schimpft auf andere lateinamerikanische Staaten.
Die Elendsviertel rund um Rio de Janeiro sind regelmäßig Schauplatz kriegsähnlicher Gefechte zwischen Drogenhändlern und Sicherheitskräften. Brasiliens Ultranationalisten haben nun einen Plan, der Menschenrechtler Alarm schlagen lässt.
Brasilien sehnt sich nach Recht und Ordnung. Bolsonaros Versprechen sind verlockend, einige Vorhaben sogar löblich – viele aber auch fanatisch. Er hat geschworen, die Verfassung zu achten. Doch die ist sehr strapazierfähig.
Nach der Präsidentenwahl in Brasilien hat Bolsonaro einen versöhnlichen Ton angeschlagen – lässt in Interviews aber wieder daran zweifeln. Bei seinen Ministernominierungen sorgt indes ein Name für besondere Aufmerksamkeit.
Nach seinem Wahlsieg hat der Rechtspopulist Jair Bolsonaro versprochen, die Verfassung zu achten. Daran sollten ihn nicht nur die Brasilianer erinnern.
Brasiliens nächster Präsident heißt Jair Bolsonaro. Seine Wähler erhoffen sich vom ultrarechten Abgeordneten aus Rio den ersehnten Umschwung. Seine Gegner sehen die Demokratie in Gefahr.
Trotz vieler Proteste in den südamerikanischen Land, wurde der 63-Jährige Jair Bolsonaro zum neuen Staatsoberhaupt gewählt. Im Wahlkampf hatte er mit frauenverachtenden, rassistischen und homophoben Äußerungen für Empörung gesorgt.
Jair Bolsonaro hat die Präsidentenwahl in Brasilien gewonnen. Der Rechtspopulist hat sich in der Stichwahl klar gegen den linken Kandidaten Fernando Haddad durchgesetzt.
Es wird ein Schicksalstag: In der Stichwahl stimmen die Brasilianer über ihren zukünftigen Präsidenten ab – beste Aussichten hat der Rechtsextreme Bolsonaro. Auch dank prominenter Unterstützung von Ronaldinho.
Jair Bolsonaro, ein Anhänger der Militärdiktatur, wird wohl Brasiliens nächster Präsident. Die Börse liebt ihn, die Reichen und Gebildeten wählen ihn. Wie kann das sein?
Die brasilianische Schriftstellerin Eliane Brum warnt wie andere Autoren und Künstler vor Jair Bolsonaro. Ein Gespräch über die Angst vor verlorenen Privilegien und die Rolle der brasilianischen Frauen bei der morgigen Wahl.