Bolsonaro: Umweltschützer schuld an Waldbränden
Der brasilianische Präsident hatte Nichtregierungsorganisationen indirekt für die vielen Waldbrände im Amazonasgebiet verantwortlich gemacht.
Der brasilianische Präsident hatte Nichtregierungsorganisationen indirekt für die vielen Waldbrände im Amazonasgebiet verantwortlich gemacht.
Weil ihnen die Regierung Geld gestrichen habe, könnten sich Umweltorganisationen mit dem Anzünden des Waldes rächen, behauptet Brasiliens Präsident Bolsonaro. Das Institut für Umweltschutz nannte die Vorwürfe „absurd“.
Deutschland und Norwegen streiten sich mit dem brasilianischen Präsidenten Bolsonaro um seine „Jungfrau“ – den Amazonas-Regenwald. Es geht um viel Geld, Klimaschutz und die Frage, wie Amazonien zu retten ist.
Brasiliens Präsident Bolsonaro ist wütend auf Norwegen, weil das Land seine Zahlungen für einen Regenwald-Fonds einstellt. Jetzt verbreitet er ein Video von blutigen Walfang-Szenen – die allerdings gar nicht aus Norwegen stammen.
Deutschland und Norwegen streichen Brasilien Hilfen für den Regenwald, weil der immer schneller abgeholzt wird. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ist davon wenig beeindruckt: Merkel solle mit dem Geld lieber die Wälder in Deutschland aufforsten, empfiehlt er.
„Nehmen Sie die Knete, und forsten Sie damit Deutschland auf“, riet Bolsonaro, weil Deutschland Zahlungen in einen Amazonas-Fonds eingestellt hatte. Jetzt zieht Norwegen nach. Der Betrag ist allerdings weitaus größer.
Wegen der Politik der brasilianischen Regierung hat Umweltministerin Schulze geplante Projekte im Amazonasgebiet vorerst gestoppt. Der Präsident zeigte sich davon unbeeindruckt – und legt nun noch einmal nach.
Es geht um rund 35 Millionen Euro vom Bundesumweltministerium. Das hatte geplante Projekte im Amazonasgebiet auf Eis gelegt. Brasiliens Präsident lässt nun wissen, dass sein Land das Geld gar nicht brauche.
Unter Brasiliens ultrarechtem Präsidenten Bolsonaro – einem erklärten Klimaskeptiker – hat sich die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes massiv beschleunigt. Als Reaktion hat Berlin nun Zuschüsse zu Waldschutzprojekten in Millionenhöhe eingefroren.
Tausende Quadratkilometer brasilianischer Regenwald sind allein im Monat Juli gerodet worden – etwa drei Fußballfelder in der Minute. Präsident Bolsonaro spottet: „Für meine Kritiker bin ich Hauptmann Kettensäge.“
Immer mehr Menschen werden bei ihrem Kampf für den Umweltschutz ermordet. Das belegen sowohl eine detaillierte wissenschaftliche Studie, als auch neueste Zahlen.
Rüstungsexporte in das südamerikanische Land werden dank der Entscheidung des amerikanischen Präsidenten erleichtert. Auch die militärische Zusammenarbeit kann damit intensiviert werden.
In Brasilien wird Krieg gegen die Armen geführt. Unter Präsident Bolsonaro und seinen Verbündeten hat sich die Situation noch einmal dramatisch verschlimmert. Ein Gastbeitrag.
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro will den Amazonas-Regenwald wirtschaftlich nutzen. Widerspruch aus Europa verbittet er sich – und nennt Zahlen zur Abholzung „Lügen“.
Auch mit ein wenig Abstand wird der Ärger Argentiniens nach dem Aus bei der Copa America nicht kleiner. Nun schreibt der Verband einen langen Brief. Darin bekommt sogar Brasiliens Staatschef eine Breitseite ab.
Nur mit Mühe konnten auf dem G-20-Gipfel Rückschritte vermieden werden. Während Amerikas Präsident Trump nach wie vor nicht an den Klimawandel glaubt, zweifeln auch andere Staatsoberhäupter und bremsen bei gemeinsamen Entscheidungen auf dem G-20-Gipfel in Osaka.
Die EU und die großen südamerikanischen Länder haben sich geeinigt. Was bedeutet das Abkommen für Bauern, Verbraucher und den Regenwald?
IfW-Präsident Gabriel Felbermayr hält das Abkommen der EU mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur für historisch. Die EU beweise damit Gestaltungsmacht – und breche einen großen Klimaskeptiker aus der gemeinsamen Front mit Trump.
Die indigenen Völker Brasiliens setzen sich vermehrt für ihre hart erkämpften Landrechte ein. Sie wollen ihre traditionelle Lebensart fortführen, sehen diese aber stark bedroht, nachdem der Rechtspopulist Jair Bolsonaro zum Präsidenten gewählt wurde.
Drei Tage lang besucht der brasilianische Präsident Bolsonaro Israel. Ministerpräsident Netanjahu kündigt zum Auftakt des Staatsbesuchs eine „neue Ära“ für die Beziehungen beider Länder an – und einen umstrittenen Programmpunkt.
1964 begannen in Brasilien mehr als zwei Jahrzehnte Militärdiktatur. Präsident Bolsonaro verhehlt seine Sympathie für das damalige Regime nicht. Es soll „angemessene Gedächtnisfeiern“ geben.
Bei ihrem ersten Treffen bieten Trump und Bolsonaro ein Bild der Einigkeit. Die gemeinsamen Werte, die sie betonen, decken sich in vielem mit der Agenda der Rechten in den Vereinigten Staaten und Brasilien.
Während der amerikanische Sondergesandte mit dem russischen Vizeaußenminister über die Venezuela-Krise spricht, erhebt Washington neue Sanktionen gegen das Maduro-Regime. Die Möglichkeiten seien längst nicht ausgeschöpft, sagt Präsident Trump.
Jair Bolsonaro hat bei seinem Besuch in Washington neben Donald Trump auch dessen verstoßenen Chefstrategen Steve Bannon getroffen. Dabei klang der brasilianische Präsident wie der gelehrige Schüler des rechten Meinungsmachers.
Der brasilianische Präsident Bolsonaro zu Gast im Weißen Haus: Donald Trump nutzte die Gelegenheit, um Venezuelas Staatschef Maduro zu drohen. Doch es ging auch um andere Themen.
Donald Trump und Brasiliens ultrarechter Staatschef Jair Bolsonaro haben bei ihrem ersten Treffen große Einigkeit demonstriert. Trump brachte sogar eine Nato-Mitgliedschaft des südamerikanischen Landes ins Spiel.
Brasiliens Präsident trifft am Dienstag den Mann, den er sich zum Vorbild genommen hat: So wie Trump Amerika wieder groß machen wolle, wolle auch er sein Land voranbringen, kündigt Jair Bolsonaro an – und macht dem Präsidenten ein Angebot.
Brasiliens rechtsradikaler Präsident hat ein Video mit drastischen Sexszenen mutmaßlich vom Straßenkarneval in Rio veröffentlicht und dies mit einer Kritik an Auswüchsen des Volksfestes verbunden.
Brasiliens Präsident hat auf Twitter ein pornographisches Video vom Karneval geteilt und sah sich deswegen heftiger Kritik ausgesetzt. Nun sagt er, er habe nicht das Fest an sich kritisieren wollen, nur Auswüchse.
In Brasilien beginnt der Karneval. Die Sambaschulen haben das Spektakel als Ort der Narrenfreiheit und der Sozialkritik wiederentdeckt.
Unter Frankreichs Jugendlichen ist Titeuf so bekannt wie Asterix. Brasiliens Präsident fürchtet ihn wie der der Teufel das Weihwasser. Dabei hat sein Schöpfer bei seiner Figur vor allem an sich selbst gedacht: als Kind.
Bei der Inspektion seien nach bisherigem Kenntnisstand keine Mängel festgestellt worden. Gouverneur Zema hält derweil die Chancen, unter der durch den Dammbruch ausgelösten Schlammlawine Überlebende zu finden, für gering.
Nachrichten aus dem Land des Verbrechens: Die brasilianische Krimiautorin Patrícia Melo ist von heute an Gast der „Frankfurter Literaturtage“.
Der brasilianische Abgeordnete Jean Wyllys setzt sich für die Rechte von Homosexuellen ein. Doch seit dem Wahlsieg von Jair Bolsonaro häufen sich die Angriffe und Drohungen gegen ihn, berichtet er. Sein Mandat will er weitergeben.
Der brasilianische Senator Flávio Bolsonaro ist Sohn des neuen Präsidenten und muss sich nun wegen zahlreicher Geldtransaktionen erklären. In Brasília wächst das Unbehagen.
Am zweiten Tag des Weltwirtschaftsforums in Davos fassen der Chefredakteur der digitalen Produkte, Carsten Knop, und Sven Astheimer, Ressortleiter Unternehmen, die Geschehnisse des Tages zusammen.