Amazonas verliert in 40 Jahren Fläche größer als Spanien
Seit 1985 verschwanden im brasilianischen Amazonas Naturflächen, die größer als Spanien sind. Eine neue Analyse zeigt: Auch landesweit hat Brasilien massive Verluste an Natur zu verzeichnen.
Trotz Dürre und Waldbränden reduziert Brasilien die Abholzung des Regenwalds. Grund ist ein Kurswechsel der neuen Regierung. Neue Ölfelder in der Wildnis erlaubt sie aber.
Seit 1985 verschwanden im brasilianischen Amazonas Naturflächen, die größer als Spanien sind. Eine neue Analyse zeigt: Auch landesweit hat Brasilien massive Verluste an Natur zu verzeichnen.
Die im Jahr 2024 zerstörte Fläche entspricht ungefähr der Größe von Italien – und lag deutlich über dem historischen Mittel der vergangenen Jahrzehnte. Kritiker sprechen von einem „Ergebnis menschlichen Handelns“.
Jede Minute 18 Fußballfelder: Die globale Waldzerstörung ist im Vorjahr sprunghaft gestiegen – obwohl ein Stopp der Vernichtung der Wälder bis 2030 vereinbart wurde. Immer häufiger sind Feuer die Auslöser, und es droht weiteres Unheil in Tropenwäldern.
Der März war in Deutschland zu trocken, nicht nur für die Landwirte ein Grund zur Besorgnis. Dürre ist allerdings ein globales Problem. Nur, wo ist das Wasser geblieben?
Weil die Kaffeeernten in den Hauptexportländern Brasilien und Vietnam in Gefahr sind, wird das Lieblingsgetränk der Deutschen wohl knapper und teurer. Grund dafür ist auch der Klimawandel.
Das Philharmonische Staatsorchester Mainz hat unter Leitung von Hermann Bäumer die sinfonische Kantate „Floresta do Amazonas“ von Heitor Villa-Lobos aufgeführt.
Der nationale Notstand ermögliche es, internationale Hilfe schneller und besser zu koordinieren, so Boliviens Verteidigungsminister Edmundo Novillo. In diesem Jahr sind bereits drei Millionen Hektar Land verbrannt.
Unzählige Brände tobten am Wochenende im Hinterland von São Paulo. Vieles deutet auf Brandstiftung hin.
In Venezuela wächst die Angst vor einer Eskalation. 80 Jahre nach dem Warschauer Aufstand spricht Frank-Walter Steinmeier in Polen. Und in Paris dürfen die Triathleten endlich in die Seine springen. Der F.A.Z.-Newsletter
Die Waldbrände in einem der größten Feuchtgebiete der Welt alarmieren Experten. Das Pantanal erlebt das verheerendste erste Halbjahr seiner Geschichte – und es könnte noch schlimmer werden.
Soja, Palmöl und Co: Der Rückgang an Lebensraum von Pflanzen und Tierarten hat vor allem wirtschaftliche Gründe.
Kolumbien kämpf derzeit mit einer Serie von Waldbränden. Die Regierung erklärt den Katastrophenfall und bittet um internationale Hilfe. In den kommenden Tagen soll sich die Lage weiter zuspitzen.
Das Wetterphänomen El Niño wird die Temperaturen auf neue Rekorde hochtreiben und noch mehr Extreme bringen. Hat der Klimawandel etwas damit zu tun?
Trockenheit und Feuer schaden der Artenvielfalt im Regenwald und fördern die Freisetzung von Kohlendioxid. Kasseler Forscher warnen vor einem Teufelskreis.
Brasilien hat in diesem Jahr bisher schon mehr Waldbrände im Amazonasgebiet gezählt als im gesamten Jahr 2021. Umwelt- und Klimaschützer machen für die Zunahme direkt die Politik des rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro verantwortlich, dem sie eine Begünstigung illegaler Rodungen vorwerfen.
Im brasilianischen Regenwald sind schwere Waldbrände entfacht. Seit mehr als einer Dekade hat es im August im brasilianischen Amazonas-Regenwald laut Daten der Regierung nicht mehr so so viel gebrannt.
Mit dem Rad auf der „Klimaroute“ am Main von Mühlheim-Dietesheim in Richtung Kelsterbach unterwegs: Wegen der Hitze reicht dem Autor allerdings die halbe Strecke. Trotzdem hat er eine Menge gelernt.
Eierdiebe, Wildfeuer, Abholzung: Hyazinth-Aras sind mehr denn je auf Hilfe angewiesen. Eine Reportage über das „Projeto Arara Azul“ in Brasilien, das seit 1990 der Erforschung und dem Schutz dieser seltenen Papageien gewidmet ist.
In der Pandemie blieben die Konzertsäle leer, doch die Vögel singen unbeirrt. Mit einer neuen App kann man ihrem Gezwitscher in fünfzig Ländern lauschen – und Daten sammeln für die Wissenschaft.
Luis Arce ist neuer Präsident Boliviens. Mit der F.A.Z. spricht er im Interview über seine Haltung zu Evo Morales, den Schutz des Regenwalds und die bolivianische Wirtschaft. Auch an deutsche Unternehmen richtet er eine Botschaft.
Seit 20 Jahren arbeiten Europäer und Lateinamerikaner an einem Handelsabkommen. Durch Abholzungen und Waldbrände im Regenwald wollen die Parlamentarier den Text aber nicht ratifizieren. In den Mitgliedstaaten wächst der Widerstand.
Es ist eines der artenreichsten Naturgebiete der Welt. Seit Juli breiten sich die Brände im Naturschutzgebiet Pantanal in Brasilien unaufhaltsam aus. Unzählige Tiere sind schon in den Flammen ums Leben gekommen.
Umweltschützer werfen dem brasilianischen Präsidenten vor, die Brände im Regenwald hinzunehmen, damit neue Flächen für die Landwirtschaft erschlossen werden können. Bolsonaro will die Kritik „mit richtigen Zahlen bekämpfen“.
Brasiliens Image ist angekratzt. Führende Unternehmer fürchten daher um ihr Geschäft und fordern mehr Schutz für das Amazonasgebiet. Dort geht es zu wie im Wilden Westen.
Brände, Goldgräber und Corona-Pandemie bedrohen im Amazonasgebiet viele der bedrohten indigenen Völker. Ein prominenter Klimaforscher Brasiliens appelliert zum Schutz der „Wächter des Regenwaldes“ an die Menschlichkeit.
Libanon, Hongkong, Bolivien, Kolumbien, Chile, Irak, Iran: Überall begehren Menschen auf. Wir haben Autoren, die mittendrin sind oder waren, gefragt: Worum geht es euch? Und was hat das mit uns im Westen zu tun?
Der Hollywood-Schauspieler und Umweltaktivist Leonardo DiCaprio hat Vorwürfe von Brasiliens ultrarechtem Staatschef Jair Bolsonaro zurückgewiesen, wonach er die Verantwortung für einige der jüngsten Waldbrände im Amazonas-Gebiet tragen soll.
Brasiliens Präsident hat dem Schauspieler Leonardo DiCaprio eine Mitschuld an den Amazonas-Waldbränden gegeben. Der Hollywood-Star weist die Anschuldigungen zurück.
Nachdem er bereits NGOs vorgeworfen hat, für die Brände im Amazonasgebiet verantwortlich zu sein, beschuldigt Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro nun auch den Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio.
Boliviens Wälder brennen, Millionen Hektar sind zerstört – von der Welt nahezu unbeachtet. Ein einzigartiger Lebensraum mit tausenden Tier- und Pflanzenarten droht zu verschwinden.
Boliviens Wälder brennen, Millionen Hektar sind zerstört – von der Welt nahezu unbeachtet. Ein einzigartiger Lebensraum mit tausenden Tier- und Pflanzenarten droht zu verschwinden.
Westliche Politiker missbrauchten den Klimawandel, um eigene politische Ziele durchzusetzen, sagt Brasiliens Außenminister Ernesto Araújo. Es sei auch nicht klar, ob dieser menschengemacht sei.
Am Dienstag ist ein Waldbrand in Kolumbien auf dem Hügel ausgebrochen, auf dem die weltberühmte Jesus Statue Cristo Rey steht.
Von Frankfurt aus unterstützt die Zoologische Gesellschaft Schutzgebiete weltweit, auch in der Amazonasregion. Nicht nur die dortigen Brandrodungen durch Landwirte machen den Naturschützern Sorgen.
Die gute Nachricht lautet: Die Hälfte aller Flächen, die auf einer menschenleeren Erde bewaldet wären, sind es noch immer. Die schlechte: Wir brauchen ganz dringend mehr Wälder – und zwar sehr bald!