Ist hier noch Platz für eine Billion Bäume?
Die gute Nachricht lautet: Die Hälfte aller Flächen, die auf einer menschenleeren Erde bewaldet wären, sind es noch immer. Die schlechte: Wir brauchen ganz dringend mehr Wälder – und zwar sehr bald!
Die gute Nachricht lautet: Die Hälfte aller Flächen, die auf einer menschenleeren Erde bewaldet wären, sind es noch immer. Die schlechte: Wir brauchen ganz dringend mehr Wälder – und zwar sehr bald!
Die Fernsehköchin Sarah Wiener spricht im F.A.Z.-Interview über den Zusammenhang zwischen den Waldbränden am Amazonas und unserem Essen, die rücksichtslose Agroindustrie und Kühe mit Burn-out.
Flammen verschlingen Millionen Hektar der Wälder Boliviens, doch Präsident Evo Morales ist mit seiner Wiederwahl beschäftigt. Ein bolivianischer Wissenschaftler über die Auswirkungen der politischen Entscheidungen auf die Natur.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro berichtete von einem produktivem Gespräch mit Angela Merkel im Kampf gegen die Amazonas-Waldbrände. Deutschland und auch Norwegen möchten als Geldspender ihren Beitrag leisten.
Brasiliens Präsident behauptete unter anderem, dass NGOs die Waldbrände gelegt haben könnten, um sich für die Streichung öffentlicher Mittel zu rächen. Der Beliebtheit Bolsonaros haben seine Aussagen deutlich geschadet.
Bayer und BASF haben einen Aufruf an den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro unterzeichnet, die illegale Abholzung im Amazonas-Regenwald zu stoppen. Die Initiatoren fürchten nicht nur den Verlust des Waldes.
Kanzlerin Angela Merkel hat dem brasilianischen Staatschef Jair Bolsonaro in einem Telefonat Deutschlands Unterstützung beim Schutz des Amazonasgebiets zugesagt. Der umstrittene Staatschef zeigt sich zufrieden.
Wegen der umstrittenen Umweltpolitik von Brasiliens Präsident Bolsonaro haben mehrere Länder ihre Zahlungen an den Amazonasfonds eingestellt. Bolsonaros Sohn stört das nicht: „Wir werden nicht heulen und alles tun, um dieses Geld zu bekommen.“
Satellitenbilder zeigen, dass es in Angola und Kongo wesentlich mehr Wald- und Buschbrände gibt als am Amazonas. Woran liegt das?
Noch zwei Monate dauert es, bis die Trockenzeit endet. Erst dann dürfen Farmer wieder ihre Felder roden. In Brasilien wird derzeit eine weitere schlimme Entwicklung erwartet.
Auch im eigenen Land wird es für Bolsonaro ungemütlich: Die Gouverneure der Amazonas-Staaten fürchten, das Verhalten des Präsidenten könne Wirtschaftssanktionen und einen Imageschaden für ihr Land bedeuten. Sogar die Landwirte schlagen Alarm.
Gewaltverbot versus Umweltschutz: Der UN-Sicherheitsrat muss entscheiden, ob er sich in die Maßnahmen der brasilianischen Regierung einmischt. Doch welche ökologischen Interventionen sind erlaubt?
Das EU-Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur beinhalte ein Nachhaltigkeitskapitel. Die Ministerin droht nicht tatenlos zuzusehen, wenn dieses missachtet werde.
Die Industrieländer wollten im Amazonasgebiet eigentlich den Einsatz von Löschflugzeugen finanzieren. Doch der brasilianische Präsident fordert dafür noch mehr.
Im Schlagabtausch zwischen dem französischen und dem brasilianischen Präsidenten hat sich ein prominenter Brasilianer zu Wort gemeldet: Der Schriftsteller Paulo Coelho wendet sich in einem Video an beide Seiten.
Die G-7-Staaten haben Brasilien 20 Millionen Euro Soforthilfe im Kampf gegen die Brände im Amazonasgebiet zugesagt. Mit dem Geld sollen Löschflugzeuge finanziert werden. Doch Präsident Bolsonaro stellt die Uneigennützigkeit der Spende in Frage.
Die schweren Waldbrände im Amazonas-Gebiet haben ihre Ursache indirekt auch in Europa. Denn der weltweite Hunger auf Rindfleisch und Soja aus Brasilien ist einer der Hauptgründe für die Vernichtung des Regenwaldes. Oftmals wird durch Brandrodung Platz für landwirtschaftlich nutzbare Fläche geschaffen.
Die Wälder im Amazonasgebiet brennen jedes Jahr in der Trockenzeit, doch diesmal ist es besonders heftig. Jetzt sucht die Bundespolizei nach den Zündlern.
Der Regenwald brennt, und wir schauen zu. Da muss sich doch was machen lassen. Das Völkerrecht kennt Lösungen. Aber sind sie umsetzbar?
Wir werden immer reicher – und Brasilien spendiert die gute Luft? Die Zeiten sind vorbei. Wenn wir Erdgas kaufen können, dann auch Sauerstoff.
Um die verheerenden Brände im Regenwald hat es in den vergangenen Tagen diplomatische Konflikte gegeben. Nun bekunden die G-7-Staaten, schnell helfen zu wollen. Bei einem anderen zentralen Thema gibt es unterdessen keine Einigung auf eine gemeinsame Initiative.
Im Amazonas-Gebiet sind in den vergangenen Tagen hunderte weitere Waldbrände ausgebrochen. Experten gehen davon aus, dass ein Großteil davon gelegt wurde, um neue Anbauflächen zu schaffen.
Der EU-Ratspräsident erhöht den Druck auf Brasilien – und verknüpft die Ratifizierung des Handelsabkommens mit dem Einsatz für den Regenwald. Unterdessen schickt der britische Premier eine Warnung an die anderen G-7-Staaten.
Der Amazonas-Regenwald produziert gut ein Fünftel des Sauerstoffs, den wir atmen. Die andauernden Waldbrände und der Raubbau an ihm sind nicht nur eine ökologische Katastrophe – sondern auch eine humanitäre.
Nach internationaler Kritik schickt Brasiliens Staatschef Bolsonaro die Armee in den Amazonas, um bei der Bekämpfung der Waldbrände zu helfen. Im gleichen Atemzug erklärt er aber, die Kritik an Brasilien sei ungerecht.
Die Soldaten sollen die Flammen bekämpfen und Umweltsünder fassen. Zwischenzeitlich hat auch Amerikas Präsident seine Hilfe angeboten. Die Waldbrände sollen auch beim G-7-Gipfel in Frankreich Thema sein.
Die Bundesregierung will das Mercosur-Freihandelsabkommens ratifizieren. Frankreich und andere EU-Staaten hatten wegen der Haltung Brasiliens zu den Bränden am Amazonas eine Blockade gefordert. Droht kurz vor dem G-7-Gipfel Streit zwischen Berlin und Paris?
Der Streit mit Brasilien um die Waldbrände eskaliert: Finnland prüft ein Einfuhrverbot für brasilianisches Rindfleisch in die EU. Irland und Frankreich drohen, ein Handelsabkommen zu blockieren. Politiker aus Europa schießen gegen Präsident Bolsonaro.
Tausende Feuer wüten in Südamerika im Gebiet rund um den Amazonas. Frankreichs Präsident Macron will die Krise im Regenwald auf dem G-7-Gipfel besprechen. Für Brasiliens Präsident aber ist das weiterhin eine innere Angelegenheit.
Weil ihnen die Regierung Geld gestrichen habe, könnten sich Umweltorganisationen mit dem Anzünden des Waldes rächen, behauptet Brasiliens Präsident Bolsonaro. Das Institut für Umweltschutz nannte die Vorwürfe „absurd“.
Es handelt sich um die schwersten Waldbrände seit sieben Jahren. Forscher sehen einen Zusammenhang zu der steigenden Zahl illegaler Waldrodungen. Auch der brasilianische Präsident steht in der Kritik.
In Brasilien wüten aktuell die schlimmsten Waldbrände seit Jahren. Die meisten Feuer wurden von Menschen gelegt.
Etwa einhundert indigene Stämme leben noch wie ihre Vorfahren und meiden den Kontakt zur modernen Außenwelt. Alle wollen nur das Beste für diese „unkontaktierten Völker“. Doch was ist das?
Generalstreik, hohe Geldentwertung, gewaltsame Proteste: Viele Länder Lateinamerikas stecken in tiefen politischen und wirtschaftlichen Krisen. Hohe Öleinnahmen erweisen sich mehr als Fluch denn als Segen. Doch das ist nicht das einzige Problem.
Die Ölpreise gehen seit Januar deutlich bergauf und haben ihren höchsten Stand seit dem vergangenen Herbst erreicht. Experten sind sich aber uneins über die weitere Entwicklung am Ölmarkt. Auch über die Folgen für die Verbraucher.