Der Richter, der nicht nachgibt
Brasiliens früherer Präsident Jair Bolsonaro pflegt das Narrativ der „Diktatur der Roben“. Er meint besonders den Verfassungsrichter Alexandre de Moraes, der den Prozess gegen ihn leitet.
Brasiliens früherer Präsident Jair Bolsonaro pflegt das Narrativ der „Diktatur der Roben“. Er meint besonders den Verfassungsrichter Alexandre de Moraes, der den Prozess gegen ihn leitet.
Alexandre de Moraes ist der mächtigste Richter Brasiliens. Jetzt hat Donald Trump seinetwegen Zölle gegen das größte Land Südamerikas verhängt.
Kurz bevor die US-Zölle für Brasilien in Kraft treten, wird der frühere Präsident Jair Bolsonaro unter Hausarrest gestellt. Das dürfte Donald Trump zusätzlich verärgern.
Nach Sanktionen durch das Weiße Haus legt Brasiliens Oberster Richter Alexandre de Moraes nach. Bolsonaro muss außerdem alle Handys abgeben.
Trump bestraft Brasilien gerade mit hohen Strafzöllen. Trotzdem gehen dort Tausende mit US-Flaggen auf die Straße. Sie hoffen auf weitere Hilfe für ihren Anführer: den früheren Präsidenten.
Einige Demonstrierende dankten Trump dafür, dass er wegen der Verfolgung Bolsonaros Strafzölle gegen Brasilien angekündigt hat. Der brasilianische Ex-Staatschef ist wegen eines mutmaßlichen Putschversuchs angeklagt.
Trump erlässt gegen Brasilien Strafzölle von 50 Prozent. Es ist der vorläufige Höhepunkt in einem Streit, in dem es kaum noch um Wirtschaft, aber viel um den früheren Präsidenten geht.
Brasiliens ehemaliger Präsident ist wegen eines Putschversuches nach seiner Wahlniederlage 2022 angeklagt. Laut Oberstem Gerichtshof muss sich der 70-Jährige fortan an zahlreiche strikte Auflagen halten.
Der US-Präsident droht der größten südamerikanischen Volkswirtschaft mit einem Importzoll von 50 Prozent – obwohl es mit ihr kein Handelsdefizit gibt. Diesmal bringt Trump andere Argumente ins Spiel als bei seinen bisherigen Zollbriefen.
Die einen fürchten Wirtschaftskrisen, die anderen kaum Konsequenzen: Regierungen reagieren höchst unterschiedlich auf die neuesten Zolldrohungen von Donald Trump. Ein Überblick von Argentinien über Südafrika bis Thailand.
Er habe nie etwas Verfassungswidriges getan, beteuert der brasilianische Ex-Präsident Jair Bolsonaro vor Gericht. Im Falle eines Schuldspruchs drohen ihm bis zu 40 Jahre Gefängnis.
Im Wahlkampf 2018 hatte ein Mann Bolsonaro in den Bauch gestochen und schwer verletzt. Der frühere Präsident leidet immer noch unter den Folgen, weswegen er sich zuletzt einer Darmoperation unterziehen musste.
Brasiliens früherer Präsident muss vor Gericht, weil ihm ein versuchter Putsch vorgeworfen wird. Jair Bolsonaro sagt, er fürchte das Urteil nicht. Für den schlimmsten Fall baut er schon mal vor.
Brasiliens Ex-Präsident ist wegen der Planung eines Staatsstreichs angeklagt. Die Beweislast ist groß. Doch Bolsonaro spricht von politischer Verfolgung.
Macron empfängt Selenskyj in Paris, Karlsruhe entscheidet über den „Soli“, und die Reisebranche fürchtet den Trump-Effekt. Der F.A.Z. Frühdenker
Fast zwei Jahre lang hat die Polizei gegen Jair Bolsonaro ermittelt: Nach Überzeugung der Staatsanwälte plante er nach seiner Abwahl mit Verbündeten einen Putsch.
Jetzt ist es erwiesen: Der ehemalige Präsident Brasiliens wollte das Land nach der verlorenen Wahl gewaltsam übernehmen. Es könnte ihm immer noch gelingen.
Nach einem Bericht der Bundespolizei legte der ehemalige Präsident Brasiliens mehreren Befehlshabern Putschpläne vor. Demnach lehnten zwei von ihnen sie ab, einer war dafür.
Einem Bericht der Bundespolizei zufolge hat der Ex-Präsident Jair Bolsonaro nach seiner Wahlniederlage im Jahr 2022 aktiv versucht die Armee zu einem Putschversuch zu überzeugen. Bolsonaro weist alle Anschuldigungen zurück.
Um sich nach seiner Wahlniederlage an der Macht zu halten, soll Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro mit Militärs einen Staatsstreich geplant haben. Die Polizei will ihn vor Gericht bringen. Nun entscheidet die Staatsanwaltschaft.
Gegen den ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro laufen bereits zahlreiche Verfahren. Nun könnte ein weiteres hinzu kommen.
Die brasilianische Bundespolizei hat vier Militärs und einen Polizeibeamten festgenommen, die in ein Mordkomplott gegen Präsident Lula verwickelt sein sollen.
Argentiniens Präsident Javier Milei gratulierte Donald Trump in Florida persönlich. Der meinte, Milei macht einen „unglaublichen Job“. Für die linken Regierungen Südamerikas sind die Aussichten dagegen ungemütlich.
Brasilien holzt weniger Regenwald ab als vor ein paar Jahren, in den Nachbarländern machen kriminelle Banden Geschäfte im Amazonas. Brasiliens Präsident verhält sich ambivalent.
In Berlin war der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk eine öffentliche Person. In Brasilien, wo er sein Land seit einem Jahr vertritt, beißt er auf Granit. Das hat auch mit dem russischen Angriffskrieg zu tun.
Die Wahlen galten als Stimmungstest für die linke Regierung von Lula da Silva, gewonnen haben viele Kandidaten des rechten Ex-Präsidenten Bolsonaro. Auch dessen Sohn Carlos errang einen wichtigen Sieg.
Der Millionär Pablo Marçal ist Bürgermeisterkandidat für São Paulo und begeistert viele Anhänger von Ex-Präsident Bolsonaro. Dessen Kandidat ist ihnen zu liberal.
Die Plattform X ist in Brasilien gesperrt. Es ist das Resultat einer Eskalation zwischen Elon Musk und dem brasilianischen Richter Alexandre de Moraes.
Ein brasilianischer Bundesrichter lässt die Nachfolge-Plattform von Twitter sperren. Der frühere Präsident Bolsonaro nennt ihn einen „Diktator“ und fordert seine Absetzung.
Elon Musk legt sich schon lange in Brasilien mit dem Verfassungsrichter Alexandre de Moraes an. Doch der hat jetzt zu einem doppelten Schlag ausgeholt.
Jair Bolsonaro hatte von Saudi-Arabien Uhren und Schmuck im Wert von drei Millionen Euro als offizielles Gastgeschenk in Empfang genommen. Später soll er sie in den USA zu Geld gemacht haben.
Die Militäraktion in Bolivien zeigt den wachsenden Einfluss der Generäle in Lateinamerika. Der politische Frieden wird aber nicht nur durch sie ausgehöhlt.
Brasiliens früherer Präsident Bolsonaro wollte trotz verlorener Wahl an der Macht bleiben. Er scheiterte – auch am Widerstand der Justiz. Doch viele Brasilianer sehen die Richter nicht mehr als neutrale Instanz.
Jair Bolsonaro ruft zu einer weiteren Kundgebung auf. Es geht um die Freiheit der Meinungsäußerung – und um seine eigene. Brasiliens früherer Präsident erhält nun auch Unterstützung von Elon Musk.
Brasiliens ehemaliger Präsident möchte mit seiner Familie eine Woche nach Israel reisen und bittet das Gericht um Rückgabe seines Passes. Aktuell laufen gegen Jair Bolsonaro Ermittlungen wegen eines möglichen Staatsstreichs.
Brasiliens ehemaliger Präsident Bolsonaro ist kurzzeitig in Ungarns Botschaft untergetaucht. Kein Wunder, mit Orbán versteht er sich blendend.